Gaza/Israel

Baerbock will Feuerpause für Verhandlungen nutzen

Außenministerin Annalena Baerbock (Bündnis 90/Die Grünen) am Donnerstag in Skopje Foto: picture alliance/dpa

Außenministerin Annalena Baerbock hat die Verlängerung der Feuerpause im Gaza-Krieg als »enorm wichtig« begrüßt und eine politische Lösung des Konflikts gefordert. »Klar ist, dass wir aus der Feuerpause hinaus eine Brücke zu einem politischen Prozess schlagen müssen«, sagte die Grünen-Politikerin am Donnerstag am Rande einer Konferenz der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) in der nordmazedonischen Hauptstadt Skopje.

Israel könne nur in Sicherheit leben, wenn die Palästinenser in Sicherheit leben - »genauso gilt, dass Palästinenserinnen und Palästinenser nur in Sicherheit leben können, wenn Israel sicher ist«, sagte Baerbock. Mit Blick auf weitere Feuerpausen sei »genauso wichtig, dass die Terrororganisation Hamas sich nicht regruppiert«, so die Ministerin. Zentral sei die Sicherheit für alle Menschen in der Region. »Das bedeutet auch, dass der Terrorismus keine Chance haben darf.«

Die weitere Feuerpause solle dafür genutzt werden, »dass Menschen, die auf brutalste Art und Weise als Geiseln verschleppt worden sind, endlich wieder zu ihren Familien zurückkehren«, sagte Baerbock. Zudem sollten die Menschen in Gaza in der Zeit humanitäre Hilfe wie Wasser, Medikamente und vor allem medizinische Versorgung erhalten.

Israel und die palästinensische Terrororganisation Hamas hatten sich praktisch in letzter Minute auf eine Verlängerung der Feuerpause um zunächst einen Tag verständigt. dpa

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