EILMELDUNG! Medienbericht: Iran soll Ermordung von Josef Schuster und Volker Beck geplant haben

Holocaust

Auschwitz-Gedenken ohne Russland – Putin sendet Grußwort

Foto: picture alliance/dpa/TASS

Zum 80. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz hat Russlands Präsident Wladimir Putin mit Nachdruck an die Verdienste der sowjetischen Soldaten erinnert. Es sei die Rote Armee gewesen, die der Menschheit die Wahrheit über die Verbrechen der Nazis offenbart habe, hieß es in einem Schreiben Putins zum Holocaust-Gedenktag. »Und wir werden uns immer daran erinnern, dass es der sowjetische Soldat war, der dieses schreckliche, totale Übel zerschlug und den Sieg errang, dessen Größe für immer in der Weltgeschichte bleiben wird.«

Offizielle russische Vertreter sind wegen Putins Angriffskrieg gegen die Ukraine nicht eingeladen zum Gedenken in Polen, wo deutsche Besatzer das Vernichtungslager errichtet hatten. Moskau kritisierte den Ausschluss von den Feiern.

Moskau verärgert über Ausschluss von Auschwitz-Gedenken

Polen und andere Unterstützer der Ukraine versuchten heute, das Andenken an die Heldentaten der Roten Armee zu beschmutzen und Denkmäler zu zerstören, sagte Außenministeriumssprecherin Maria Sacharowa in Moskau. Russische Diplomaten der Vertretung in Krakau wollten auf einem Gedenkfriedhof Blumen niederlegen für die bei der Befreiung von Auschwitz gefallenen Sowjetsoldaten, darunter viele Juden, sagte sie.

Deutscher Botschafter gedenkt in Moskau

Im Jüdischen Museum in Moskau erinnerte der deutsche Botschafter Alexander Graf Lambsdorff in einer Rede an die Verbrechen der Nazis. Deutschland stelle sich seiner historischen Verantwortung, sagte er. Lambsdorff gedachte dabei auch der Opfer der Leningrader Blockade, die am 27. Januar 1944 endete, und zu den größten Kriegsverbrechen der Wehrmacht gehörte. 

Putin legte zum Jahrestag auf dem Gedenkfriedhof Piskarjowskoje in seiner Heimatstadt St. Petersburg (früher Leningrad) einen Strauß roter Rosen nieder am Grab seines Bruders Viktor, der 1942 während der Blockade gestorben war. dpa

Hamburg

Teheraner Regime soll Ermordung von Josef Schuster geplant haben

Das iranische Mord-Komplott soll sich auch gegen den Präsidenten der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, Volker Beck, gerichtet haben

 21.05.2026

Berlin

Zentralrat startet Initiative gegen Antisemitismus im Fußball

Slogans wie »Aus Liebe zum Spiel. Gegen Antisemitismus« sowie »Mitfiebern. Gegen Antisemitismus« sollen zum DFB-Pokalfinale auf digitalen Werbetafeln zu sehen sein

 21.05.2026

Tacheles-Preis

»Ihr prägt den Journalismus. Ihr prägt unser Land«

WELT-Chefredakteur Helge Fuhst hielt die Laudatio auf die Jüdische Allgemeine. Eine Dokumentation

von Helge Fuhst  21.05.2026

Nahost

Strategische Oberhand

War der Krieg gegen das iranische Regime ein Fehlschlag? Eine Analyse

von Michael Wolffsohn  21.05.2026

Dokumentation

»Mehr Mut zu unbequemen Wahrheiten!«

Die Jüdische Allgemeine ist mit dem Tacheles-Preis ausgezeichnet worden. Hier dokumentieren wir die Dankesrede von JA-Chefredakteur Philipp Peyman Engel

von Philipp Peyman Engel  21.05.2026

Kiel

Staatsschutz ermittelt zu antisemitischen Plakaten

Es sei ein Ermittlungsverfahren wegen einer Aufforderung zu Straftaten nach Paragraf 111 Strafgesetzbuch eingeleitet worden, sagt die Polizei

 21.05.2026

New York

Nach Angriff auf israelisches Restaurant in München: Anklage in USA

Der Angeklagte soll als Kopf einer proiranischen Terrorgruppierung agiert haben

 21.05.2026

Meinung

Das entspricht nicht der Essenz unseres Landes!

Man muss keine Sympathie für die Aktivisten der Gaza-Flotille haben, um die Art abzulehnen, wie Itamar Ben-Gvir mit ihnen umgegangen ist. Der Minister hat dem Ansehen Israels geschadet

von Sarah Cohen-Fantl  21.05.2026

Washington D.C.

US-Justizministerium gründet Beratungsgremium gegen Judenhass

Der amtierende Justizminister Todd Blanche: »Präsident Trump hat die Bekämpfung des Antisemitismus zu einer obersten Priorität dieser Regierung gemacht.«

 21.05.2026