Halle

Antisemitische Parolen geschmiert

Umgeben von Neubauten steht dieses Portal der ehemaligen Halleschen Synagoge am Jerusalemer Platz. Foto: picture-alliance / ZB

Unbekannte Täter haben in der Altstadt von Halle (Saale) eine Briefkastenanlage mit antisemitischen und volksverhetzenden Parolen beschmiert. Der Tatort befinde sich in unmittelbarer Nähe einer Synagogen-Gedenkstätte, teilte die Polizeiinspektion Halle am Donnerstag mit. Als möglicher Tatzeitraum wird die Zeit zwischen frühem Dienstagabend und Mittwochmittag angegeben.

Am Tatort seien mögliche Spuren der mutmaßlichen Täter gefunden und gesichert worden. Ermittlungen wurden wegen Sachbeschädigung und Volksverhetzung eingeleitet. Die Ermittlungen führt der polizeiliche Staatsschutz.

Die Gedenkstätte am Jerusalemer Platz erinnert an die hallesche Synagoge, die der nationalsozialistischen Pogromnacht am 9. November
1938 zum Opfer gefallen war. Der zerstörte Bau wurde auf Kosten der jüdischen Gemeinde 1940 abgerissen. Das Mahnmal in Form des Eingangsportals befindet sich seit 1987 unweit des ehemaligen Eingangs auf der Rückseite zur Synagoge. epd

Teheran

Irans Geheimdienst warnt Bevölkerung vor Massenprotesten

Der berüchtigte Geheimdienst kündigt drastische Strafen gegen Demonstranten an

 13.03.2026

Nahost

Iranische Zivilisten schicken Israel Hinweise auf Regime-Ziele

Menschen im Iran informieren die israelischen Streitkräfte über Einrichtungen des Regimes. Die Angaben werden geprüft und führen dann zu Angriffen

 13.03.2026

München

Steinwurf auf israelisches Generalkonsulat: Beschuldigter in U-Haft

Am Wochenende soll ein Mann Steine auf das israelische Generalkonsulat in München geworfen und mit einer Sprengstoff-Explosion gedroht haben. Die Staatsanwaltschaft hat nun einen Haftbefehl erwirkt

 12.03.2026

Türkei

Wadephul fordert diplomatisches Ende des Iran-Kriegs

Der deutsche Außenminister und sein türkischer Kollege sind sich einig: Der Krieg im Iran muss so bald wie möglich enden - nur wie?

 12.03.2026

Teheran

Irans neuer Oberster Führer fordert Rache für Kriegsopfer

Der neue Regime-Chef will Rache an Israel und formuliert weitere Forderungen

 12.03.2026

Teheran

Viele Bewohner Teherans harren in ihren Wohnungen aus

Seit Ende Februar führen Israel und die USA Krieg gegen den Iran. Die Lage in der Hauptstadt fühlt sich für viele Bewohner zunehmend unsicher an

 12.03.2026

Teheran

Ist Irans Ex-Präsident Ahmadinedschad doch noch am Leben?

Zahlreiche Medien meldeten den Tod des Ex-Präsidenten. Doch »The Atlantic« zufolge, soll Ahmadinedschad untergetaucht sein

 12.03.2026

Tel Aviv

Israels Armee meldet Angriff auf iranische Nuklearanlage bei Teheran

An der Atomanlage Taleghan entstanden bei den Luftangriffen erhebliche Schäden

 12.03.2026

Teheran

Schweiz schließt Botschaft im Iran, die auch US-Interessen vertritt

Die Eidgenossenschaft vertritt als Schutzmacht der Vereinigten Staaten auch deren Interessen im Iran. Wegen anhaltender Angriffe bringt die Regierung in Bern ihre Mitarbeiter vorübergehend außer Landes

 12.03.2026