Amsterdam

Antisemiten wollen Massaker-Gedenken stören

Die Demonstranten in Amsterdam forderten zur Vernichtung Israels auf und behaupteten, Israel würde jeden Tag im Gazastreifen morden wie die Hamas am 7. Oktober Foto: picture alliance / ASSOCIATED PRESS

Bei einer antisemitischen Demonstration in Amsterdam sind nach Angaben der Polizei Dutzende Menschen festgenommen worden. Die Demonstranten hatten sich den Angaben zufolge nicht an die Vorgaben der Behörden gehalten, daraufhin war die Demonstration abgebrochen worden.

Auf dem Dam-Platz gedachten Menschen der Opfer des 7. OktobersFoto: picture alliance / ANP

Sie hatten versucht, auf den zentralen Platz Dam in der niederländischen Hauptstadt zu gelangen. Dort fand zur selben Zeit eine Gedenkkundgebung für die Opfer des Hamas-Massakers statt. Daraufhin griff die Polizei mit mobilen Einsatzkräften, Pferden und Hunden ein. 

An mehreren Bahnhöfen im Land demonstrierten auch hunderte Menschen sitzend für die Rechte der Palästinenser. Diese Kundgebungen waren ebenfalls angemeldet und verliefen nach Angaben der Polizei zunächst friedlich. dpa/ja

Essay

Das Kopftuch, der Zwang und die Freiheit

Die radikalen Kräfte in der muslimischen Community bestimmen zunehmend den Kurs. Wenn dies ohne Gegenwehr von den moderaten Kräften hingenommen wird, ist irgendwann der Kipppunkt erreicht

von Daniel Neumann  24.06.2026

Kontrolle

AEA-Chef: Inspektionen im Iran werden kommen

Der Chef der UN-Atomwächter stellt klar: Die Überwachung von Atomanlagen ist Teil des US-iranischen Rahmenabkommens. Doch wann und wie IAEA-Fachleute im Iran tätig werden, bleibt vorerst unklar

 24.06.2026

Meinung

Wie Israel zum Juden unter den Staaten gemacht wird

Antisemitismus zeichnet sich dadurch aus, dass er keine empirischen Grundlagen braucht, um zu existieren - weder in der UN noch anderswo

von Jacques Abramowicz  24.06.2026

Dresden

Sachsen erwägt Verbindungsbüro in Israel

Das sächsische Kabinett stehe seiner Anregung dazu positiv gegenüber, sagt der Beauftragte für jüdisches Leben, Thomas Feist

 24.06.2026

Abu Dhabi

Zugang für IAEA-Inspekteure: Marco Rubio widerspricht Teheraner Regime

Der US-Außenminister spricht auch die Situation in der Straße von Hormus an: »Kein Land darf Gebühren oder Maut für eine internationale Wasserstraße verlangen.«

 24.06.2026

Washington D.C.

US-Senat fordert Ende des Iran-Krieges und stellt sich gegen Trump

Die Resolution wird mit 50 zu 48 Stimmen angenommen. Vier republikanische Senatoren schließen sich fast allen Demokraten an

 24.06.2026

Nahost

Mehr als Tausend Schiffe sitzen im Persischen Golf fest

Die USA und der Iran haben sich nach dreieinhalb Monaten Krieg auf ein Rahmenabkommen geeinigt - doch für viele der im Persischen Golf festsitzenden Schiffe hat der quälende Stillstand kein Ende

 24.06.2026

Dresden

Jüdisches Leben: Gefühl von Unsicherheit im Alltag

In Sachsen gestalten Jüdinnen und Juden das kulturelle und gesellschaftliche Leben entscheidend mit. Dennoch bleibt Antisemitismus ein präsentes Problem

 23.06.2026

Meinung

Keine Geschäfte mit »Judensternen«

Schoa-Überlebende waren entsetzt, als ein Auktionshaus persönliche Gegenstände von NS-Opfern versteigern wollte. Der Bundesrat hat nun ein Gesetz auf den Weg gebracht, um das zu verbieten. Gut so!

von Christoph Heubner  23.06.2026