Diplomatie

Annalena Baerbock besucht Israel

Am Montag flog Annalena Baerbock zu Gesprächen in die Ukraine, in wenigen Tagen schon wird sie in Israel erwartet. Foto: imago images/photothek

Außenministerin Annalena Baerbock wird an diesem Mittwoch zu Antrittsbesuchen in den Nahen Osten aufbrechen.

Wie das Auswärtige Amt am Montag in Berlin ankündigte, wird die Grünen-Politikerin Israel, die Palästinensergebiete, Jordanien und Ägypten besuchen. Die Reise diene einem vertieften Austausch zu allen bilateralen und regionalen Themen wie dem Nahost-Friedensprozess, sagte ein Sprecher.

Zudem sollten neue Formen der Zusammenarbeit im Bereich Klima ausgelotet werden. Ägypten wird im kommenden November die diesjährige Weltklimakonferenz ausrichten.

GEDENKEN In Israel wird Baerbock den Angaben zufolge politische Gespräche unter anderem mit Außenminister Yair Lapid führen. Zum Gedenken an die von Nazi-Deutschland ermordeten sechs Millionen Jüdinnen und Juden will sie in der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem einen Kranz niederlegen.

In den Palästinensischen Gebieten kommt Baerbock nach Angaben des Sprechers mit Präsident Mahmud Abbas und Außenminister Riad al-Maliki zusammen.

In Jordanien ist demnach am Freitag ein Treffen mit Außenminister Ayman Safadi geplant. Außerdem wird Baerbock ein Flüchtlingslager besuchen, das unter anderem mit deutschen Geldern unterstützt wird. Noch am selben Tag werde Baerbock in Kairo unter anderem den ägyptischen Außenminister Samih Schukri treffen. dpa

Berlin

Emde erschien mit radikaler Anti-Israel-Aktivistin zur Fraktionssitzung

Während die Linke weiter um den Umgang mit der Neuköllner Abgeordneten ringt, provozierte diese erneut

 05.11.2026

Interview

Kann Israel ohne Amerikas Waffen bestehen?

Der Politikwissenschaftler Jonathan Rynhold erklärt, was ein Ende der US-Militärhilfe für Israels Sicherheit bedeuten würde und wie sich das Verhältnis zu Washington in Zukunft entwickeln könnte

von Sabine Brandes  05.11.2026

Hintergrund

Claudia Roth und der »unfassbare Druck vom Zentralrat«

Die Ex-Kulturstaatsministerin bezeichnet es als »totalen Fehler«, auf der Berlinale Regisseure wegen ihrer israelfeindlichen Aussagen kritisiert zu haben und sucht dafür die Schuld beim Zentralrat der Juden

von Michael Thaidigsmann  05.11.2026

Frankfurt am Main

Trotz Warnungen der jüdischen Gemeinde: Comedian tritt in Frankfurt auf

Trotz Forderungen aus der Stadtgesellschaft, den Auftritt abzusagen, bespielt der neurechte Satiriker Nikolai Binner am Freitag einen Saal in einer städtischen Liegenschaft

 05.11.2026

Nachruf

Trauer um Hubert Aiwanger

Der Freie-Wähler-Chef, bayerische Vize-Ministerpräsident und Wirtschaftsminister starb im Alter von 55 Jahren in einem Berliner Hotel

von Frederick Mersi  04.11.2026

Berlin

Antisemitische Schmierereien auf Skulpturen im Berliner Tiergarten

Der polizeiliche Staatsschutz hat die Ermittlungen übernommen.

 04.11.2026

Brasilien

Kein Freund Israels

Nach dem überraschenden Wahlsieg des linken Präsidenten Lula gibt sich die jüdische Gemeinde des Landes dennoch zuversichtlich

von Andreas Knobloch  04.11.2026

Berlin

Rot-grün-rote Koalitionsverhandlungen bis Januar

Linke, Grüne und SPD wollen erst im nächsten Jahr einen Koalitionsvertrag vorlegen. Und dann folgt noch ein Zwischenschritt

 04.11.2026

Koalitionsverhandlungen

Klingbeil fordert Linke auf, antisemitische Politiker rauszuwerfen

Bisher hat sich der SPD-Chef zurückgehalten, was die Berliner Koalitionsverhandlungen angeht. Jetzt macht er klar, was er von der Linken erwartet

 04.11.2026