Prozess

Nach verstörender Attacke: Anklage wegen antisemitischen Angriffs

Staatsanwaltschaft Berlin Foto: picture alliance/dpa

Die Berliner Staatsanwaltschaft hat Anklage gegen zwei Männer erhoben, die im Februar vergangenen Jahres einen 37-Jährigen im Bezirk Neukölln aus antisemitischer Motivation heraus verletzt haben sollen. Wie die Staatsanwaltschaft Berlin am Freitag mitteilte, wurde gegen die beiden 24-Jährigen Anklage wegen gemeinschaftlicher gefährlicher Körperverletzung erhoben.

Die Angeschuldigten sollen gemeinsam mit weiteren, bislang unbekannten Personen auf Kopf und Oberkörper des Mannes eingeschlagen und getreten haben. Dabei sollen sie skandiert haben, dass der Verletzte sterben solle, da er Jude sei. Der Geschädigte war laut Staatsanwaltschaft nicht jüdischen Glaubens. Da die Männer von dem Mann abließen, geht die Staatsanwaltschaft von einem »strafbefreienden Rücktritt« aus. Die Tat sei daher als gefährliche Körperverletzung und nicht als versuchtes Tötungsdelikt zu werten.

Die Tat geschah laut Staatsanwaltschaft im öffentlichen Straßenraum. Das Opfer erlitt dadurch erhebliche Schmerzen und erhielt ärztliche Behandlung. Die Angeschuldigten konnten aufgrund von Zeugenaussagen ausfindig gemacht werden. Ermittlungen zu den unbekannten Mittätern dauern noch an. epd 

München

Schmerz und offene Fragen auch zehn Jahre nach OEZ-Anschlag

Am 22. Juli 2016 erschoss ein rechtsextremer 18-Jähriger am Münchner Olympia-Einkaufszentrum neun junge Menschen. Noch immer sind für die Angehörigen viele Fragen offen

von Susanne Schröder  21.07.2026

Köln

Bewährungsstrafen gegen frühere Mitglieder antisemitischen Goyim-Netzwerks

Es geht um die Beteiligung an einer Verbreitung von Judenhass-Propaganda

 21.07.2026

Höchberg

DIG-Mitglied wegen Israel-Anstecker angegriffen und schwer verletzt

Die zuständige Generalstaatsanwaltschaft ermittelt wegen versuchten Mordes

 21.07.2026

Beirut

USA: Erste Schritte bei »Pilotzonen« im Südlibanon

Nach jahrzehntelangem Kriegszustand gab es zuletzt Annäherungsversuche zwischen Israel und dem Libanon. Nun verkündet das US-Außenministerium als Vermittler einen weiteren Schritt

 21.07.2026

Washington D.C.

Trump: »Netanjahu wird unter keinen Umständen festgenommen«

Der amerikanische Präsident wendet sich gegen die Aussage des New Yorker Bürgermeisters Zohran Mamdani, der eine Festnahme prüfen lässt

 21.07.2026

Nahost

Israel vermutet Verlagerung von Uran-Zentrifugen in unterirdische Anlage

Experten gehen davon aus, dass sich die Tunnel rund 90 bis 137 Meter unter massivem Fels im »Pickaxe Mountain« befinden und Platz für mehrere nukleartechnische Einrichtungen bieten

 21.07.2026

London

Ed Miliband wird neuer britischer Außenminister

Wer ist der neue, jüdische Chefdiplomat Großbritanniens?

 21.07.2026

Budapest

Judit Polgár lehnt Angebot der Präsidentschaft ab

So begründet die Schachlegende ihr Nein

 21.07.2026

Washington D.C./Ramallah

USA zweifeln an erklärtem Ende des palästinensischen Terror-Renten-Systems

Das US-Außenministerium lässt sich von einer unabhängigen Überprüfung, die die Palästinenser in Auftrag gegeben hatten, nicht überzeugen

 21.07.2026