Duisburg

Anklage wegen Anschlagsplänen auf Pro-Israel-Demo erhoben

Der Beschuldigte war im Oktober 2023 in Duisburg festgenommen worden. Foto: imago images/Rene Traut

Die Zentralstelle Terrorismusverfolgung NRW bei der Generalstaatsanwaltschaft Düsseldorf hat vor dem Landgericht Duisburg Anklage gegen einen 30-jährigen Deutschen aus Duisburg erhoben. Der Mann sei hinreichend verdächtig, sich gegenüber einer Kontaktperson in Syrien zur Begehung eines islamistisch motivierten Anschlages auf eine pro-israelische Demonstration bereit erklärt zu haben, teilte die Generalstaatsanwaltschaft Düsseldorf am Mittwoch mit. Konkret wird ihm vorgeworfen, er habe geplant, mit einem Lkw in die Teilnehmermenge fahren zu wollen.

Der Beschuldigte war im Oktober 2023 in Duisburg festgenommen worden. Bis März 2021 hatte er den Angaben zufolge bereits eine fünfjährige Jugendstrafe wegen Mitgliedschaft in der ausländischen terroristischen Vereinigung »Islamischer Staat« verbüßt. Spätestens im Sommer 2023 habe er sich erneut radikalisiert.

Über die Zulassung der Anklage zur Hauptverhandlung muss nun das Landgericht Duisburg entscheiden. epd

Nahost

Iran lehnt Beschränkungen des Atomprogramms ab

US-Präsident Trump hatte dem Mullah-Regime mit einem Militärschlag gedroht, sollte es sich einem Nuklear-Abkommen verweigern

 28.01.2026

Tagung

Europäische Rabbiner diskutieren interreligiösen Dialog in Jerusalem

Wie viel Religion braucht der Frieden? Diese Frage stand im Zentrum einer Podiumsveranstaltung der Europäischen Rabbinerkonferenz bei deren Tagung in Jerusalem

 28.01.2026

Holocaust-Gedenktag

»Mama, wo sind all die Menschen?«

Tova Friedman sprach im Deutschen Bundestag über ihre Deportation nach Auschwitz, das Grauen im KZ und darüber, was das Überleben mit ihr gemacht hat. Wir dokumentieren ihre Rede

von Tova Friedman  28.01.2026

Meinung

Was würden Saba und Safta sagen?

Sie würden uns zurufen: »Wehrt euch gegen diesen Hass! Schließt euch mit denen zusammen, die in Deutschland bisher schweigen aber dennoch die Mehrheit darstellen.«

von Avitall Gerstetter  28.01.2026

Berlin

DIG fordert klare EU-Entscheidung gegen Revolutionsgarden

Volker Beck, der Präsident der Organisation, erklärt, die Maßnahmen müssten über symbolische Schritte hinausgehen

 28.01.2026

Berlin

Feuer im Jüdischen Krankenhaus: Kein antisemitisches Motiv

In der Nacht kommt es zu einem Feueralarm. Ein Patient steht im Verdacht, einen Brand verursacht zu haben. Viele Details sind weiterhin unklar

 28.01.2026 Aktualisiert

Washington D.C.

USA kündigen mehrtägige Militärübungen im Nahen Osten an

US-Präsident Donald Trump spricht von einer »schönen Armada«, die sich in der Nähe Irans befinde

 28.01.2026

New York

UNO-Vollversammlung: Holocaust-Überlebende hält erste Rede auf Hebräisch

»Der Holocaust begann nicht mit den Gaskammern. Er begann mit Worten, Hetze, Propaganda, Witzen, Anschuldigungen und Gleichgültigkeit«, sagt Sara Weinstein

 28.01.2026

New York

»Fucking Jew«: Rabbiner beleidigt und angegriffen

Der Angreifer soll das Opfer antisemitisch beleidigt und ihm ins Gesicht geschlagen haben

 28.01.2026