Antisemitismus

Aktionstag gegen Verschwörungsmythen

Verschwörungserzählungen erreichen über soziale Netzwerke und Chatgruppen derzeit ein Millionenpublikum. Foto: imago images/Christian Ohde

Die Berliner Amadeu Antonio Stiftung veranstaltet am Freitag im Internet einen Aktionstag gegen Verschwörungsmythen und Antisemitismus.

Gemeinsam mit dem Anne Frank Zentrum solle dabei über Verschwörungserzählungen und ihren antisemitischen Kern aufgeklärt werden, teilte die Stiftung am Donnerstag in Berlin mit. Auch sollen Tipps zum Umgang mit solchen Phänomenen gegeben werden.

INITIATIVEN An dem Aktionstag beteiligen sich den Angaben zufolge bundesweit Initiativen mit Live-Diskussionen, Webinaren und Beiträgen in den sozialen Netzwerken.

Beobachtet werde eine besorgniserregende Verbreitung von Verschwörungserzählungen rund um das Coronavirus. Damit einher gingen auch antisemitische und rassistische Weltbilder.

Verschwörungserzählungen erreichten über soziale Netzwerke und Chatgruppen derzeit ein Millionenpublikum. Dabei würden komplexe Zusammenhänge auf das Wirken einzelner Personen oder Gruppen reduziert.

WELTBILDER Solche teils harmlos wirkenden Verschwörungsmythen ebneten den Weg in antisemitische und rassistische Weltbilder, die zu konkreten Angriffen auf konkrete Gruppen führten.

Parallel zum Aktionstag startet den Angaben zufolge eine Kampagne »seriously? #glaubnichtalles was du hörst!«. Unter www.corona-entschwoerung.de seien die wichtigsten Informationen rund um Verschwörungsideologien, den Umgang mit ihren Anhängern und zentrale Argumente zum Entkräften der gängigsten Corona-Verschwörungsmythen aufgeführt. epd

Terror

Berlin am Tag zwei nach dem CSD-Anschlag

Nach dem CSD-Anschlag: Kanzler Merz kündigt Konsequenzen an, Herkunft des Todesopfers bekannt, verletzten Opfern geht es besser

 27.07.2026

Berlin

Neuköllns Integrationsbeauftragte: Härter gegen Islamismus vorgehen

Nach dem mutmaßlich islamistisch motivierten Anschlag am Rande des CSD in Berlin erklärt Güner Yasemin Balci, dass es in ihrem Bezirk sowohl mit Homophobie als auch mit Islamismus ein massives Problem gebe

 27.07.2026

New York

Angehörige von Opfern des 11. September wollen Mamdani von Gedenkfeier ausschließen

Die Betroffenen werfen dem Politiker vor, sich in der Vergangenheit nicht ausreichend von Terrorismus distanziert zu haben

 27.07.2026

Teheran

Chamenei bekräftigt Unterstützung für Hisbollah

Es gebe »keinen anderen Weg als Dschihad und Widerstand« gegen Israel, sagt der Oberste Führer

 27.07.2026

Toronto

Schüsse auf jüdische Bäckerei – Polizei ermittelt wegen möglicher Hasskriminalität

Innerhalb von 20 Minuten werden in der kanadischen Metropole zwei Anschläge auf die Bäckereikette Kiva’s Bagel verübt

 27.07.2026

Jerusalem

Netanjahu wirft Mamdani Hetze gegen Juden vor

Die Äußerungen des New Yorker Bürgermeisters über Israel schürten Hass, spalteten die Stadt spalten und trügen dazu bei, dass sich viele jüdische Einwohner nicht mehr sicher fühlten

 27.07.2026

Berlin

Felix Klein: »Brandmauer muss aufrechterhalten werden«

Der Antisemitismus-Beauftragte der Bundesregierung wendet sich gegen eine Öffnung der CDU zur AfD. Zur Begründung nennt er das AfD-Wahlprogramm in Sachsen-Anhalt

 27.07.2026

Seattle

Drei Tote und mehrere Verletzte bei Schießerei auf Foodfestival

Unter den Verletzten ist ein zweijähriges Kind. Bürgermeisterin Katie Wilson: »Betroffene Familien erleben den schlimmsten Moment ihres Lebens.«

 27.07.2026

Nahost

USA setzen Angriffe auf Iran vorerst aus – Raum für neue Verhandlungen

Der amerikanische UN-Botschafter Mike Waltz sagt, Washington schließe eine erneute militärische Eskalation keineswegs aus

 27.07.2026