Berlin

Abgeordnetenhaus stimmt für Verbot von Hamas-Dreieck

Foto: picture alliance/dpa/dpa-POOL

Das Berliner Abgeordnetenhaus hat sich mehrheitlich für ein Verbot des roten Dreiecks der palästinensischen Terrororganisation Hamas ausgesprochen. Mit den Stimmen der Fraktionen von CDU, SPD und AfD wurde am Donnerstag ein entsprechender Antrag der schwarz-roten Regierungsfraktionen beschlossen. Grünen- und Linken-Fraktion enthielten sich der Stimme.

Externer Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt, der den Artikel anreichert. Wir benötigen Ihre Zustimmung, bevor Sie Inhalte von Sozialen Netzwerken ansehen und mit diesen interagieren können.

Mit dem Betätigen der Schaltfläche erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihnen Inhalte aus Sozialen Netzwerken angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittanbieter übermittelt werden. Dazu ist ggf. die Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät nötig. Mehr Informationen finden Sie hier.

Der Antrag beinhaltet eine Aufforderung an den Berliner Senat, sich auf Bundesebene für eine Ergänzung des Betätigungsverbots der Terrororganisation Hamas um das von ihr verwendete rote, nach unten gerichtete Dreieck einzusetzen. Ziel sei, die Sichtbarkeit des Zeichens in der Öffentlichkeit zu unterbinden und die Strafbarkeit seiner Verwendung im Kontext des Nahostkonflikts und der Hamas sicherzustellen. Zudem solle der Senat dafür sorgen, »bereits im Vorgriff bei versammlungsrechtlichen Auflagen die Verwendung dieses Symbols zu untersagen«, da es eine direkte Bedrohung von Menschen darstelle.

Zur Begründung des Antrages hieß es, die Hamas nutze das rote, nach unten gerichtete Dreieck in Propagandavideos, um Feinde zu markieren und um Angriffsziele zu kennzeichnen. In Berlin werde das Symbol von Sympathisanten der Terrororganisation benutzt, um mögliche Anschlagsorte zu markieren, Gegner zu bedrohen und den öffentlichen Raum für sich zu reklamieren. epd

Landtagswahl

Charlotte Knobloch: »Das macht mir Angst«

Nach dem Wahlsieg der AfD in Sachsen-Anhalt schickt Charlotte Knoblauch einen Appell an Demokraten. Denn was nun passiert ist, hätte sie sich in ihren »schlimmsten Albträumen nicht vorstellen können«

 06.09.2026 Aktualisiert

Landtagswahl Sachsen-Anhalt

Schulze: »Habe nicht vor, mit AfD zusammenzuarbeiten«

Hält die CDU in Sachsen-Anhalt an der »Brandmauer« im Umgang mit der AfD fest? Spitzenkandidat Schulze vermeidet nach der Wahlniederlage eine klare Antwort

 06.09.2026

Landtagswahl Sachsen-Anhalt

Analyse: AfD punktet mit Unzufriedenheit und Polarisierung

Der AfD-Erfolg bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt war seit langem erwartet worden. Nun ist er da. Doch was sind die Gründe dafür? Eine Analyse der Forschungsgruppe Wahlen gibt Aufklärung

 06.09.2026

Zentralrat der Juden

Josef Schuster »persönlich entsetzt« über Wahlergebnis in Sachsen-Anhalt

Die AfD holte bei der Landtagswahl in dem ostdeutschen Bundesland nach ersten Prognosen etwa 44 Prozent der Stimmen. Der Zentralratspräsident warnt vor einer Regierungsbeteiligung der Partei

 06.09.2026

Landtagswahl

Absolute Mehrheit knapp verfehlt? Was das für die AfD hieße

Die AfD räumt bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt ab, verfehlt aber trotzdem womöglich ihr großes Wahlziel - die Alleinregierung. Das könnte ihr vielleicht aber auch nutzen

von Jörg Ratzsch  06.09.2026

Landtagswahl

AfD bei Wahl in Sachsen-Anhalt klar vor CDU

In den Umfragen lag die rechtsextreme AfD seit langem deutlich in Führung. Nun gibt es erste Zahlen

 06.09.2026 Aktualisiert

"Two serious people sit on outdoor metal stairs in casual, tactical clothing, appearing tired or contemplative, with sunlight casting shadows behind them against a plain wall in a rugged environment."

Netflix

Wenn Fiktion auf Realität trifft

Die israelische Erfolgsserie »Fauda« meldet sich mit einer eindrucksvollen neuen Staffel zurück

von Sarah Cohen-Fantl  06.09.2026

Jerusalem

Israels Sicherheitsrat: Weltweite Reisewarnung für die jüdischen Feiertage

Die Behörde warnt vor gezielten Anschlägen durch extremistische Gruppen und Einzeltäter auf Juden und Israelis. Von Reisen in zahlreiche arabische und an den Iran grenzende Staaten wird dringend abgeraten

 06.09.2026

München

Bayern erhöht Staatsleistungen für israelitische Kultusgemeinden

Seit 1997 gibt es in Bayern einen Staatsvertrag mit den jüdischen Gemeinden. Dieser muss immer wieder mal angepasst werden. Am Freitag war es wieder soweit. Ein Signal der Wertschätzung

 06.09.2026