Blog

Zwischen Gropiusbau und Hamburger Bahnhof

Yali Sobol hat Berlin im Rahmen der Deutsch-Israelischen Literaturtage das erste Mal besucht. Für die Jüdische Allgemeine schreibt er an dieser Stelle, wie dieser Abstecher in die Hauptstadt auf ihn wirkt – in Worten, Bildern oder mit Musik.

Ein cleverer Typ in einer Kreuzberger Bar erzählte mir, dass der deutsche Regisseur Rainer Werner Fassbinder einmal sagte: Wenn man etwas nicht ändern kann, kann man es immerhin beschreiben. Ich habe mir am Wochenende zwei Ausstellungen von zwei großartigen Beschreibern angesehen.

Diktatoren Zum einen die von Ai Weiwei im Martin-Gropius-Bau. Zum anderen die von Harun Farocki im Hamburger Bahnhof. Beide Künstler setzen sich mit monströsen Mechanismen auseinander: Ai Weiwei mit chinesischen Diktatoren und Farocki mit der Rüstungsindustrie in den USA.

Ai Weiwei ist sehr grell, Farocki lichtdurchflutet und wenig selbstbezogen. Beide Künstler tragen aber meiner Meinung nach dazu bei, einen Blick auf ein Monster zu werfen. Eines mit vielen verschiedenen Gesichtern, die in unserem Alltag gegenwärtig sind.

Louis Lewandowski Festival

Schätze der Synagogalmusik

In Berlin und Potsdam werden Chöre aus Deutschland, den USA, Israel und Serbien erwartet

 06.12.2019

Medizinstudium

Freiwilliger Ersatztermin

TMS: Wer den Test wegen des Schabbats versäumt hat, kann ihn im Januar nachholen

 05.12.2019

Woody Allen

»Schon immer ein Romantiker«

Der Regisseur über seinen neuen Film »A Rainy Day in New York«, alte Zeiten und die eigene Verletzlichkeit

von Dorothea Finkbeiner, Gaby Mahlberg, Vivian Chang  05.12.2019

Zahl der Woche

7.202.880 Tonnen Müll

Fun Facts und Wissenswertes

 05.12.2019

Konferenz

Hebräische Renaissance

In New York diskutieren jüdische Konservative über ihr Verhältnis zu den politischen Parteien

von Daniel Rickenbacher  05.12.2019

Berlin

Anne Frank Zentrum feiert 25-jähriges Bestehen

Seit der Gründung 1994 wurden Wanderausstellungen an Hunderten Orten in ganz Deutschland gezeigt

 05.12.2019