Blog

Zwischen Gropiusbau und Hamburger Bahnhof

Yali Sobol hat Berlin im Rahmen der Deutsch-Israelischen Literaturtage das erste Mal besucht. Für die Jüdische Allgemeine schreibt er an dieser Stelle, wie dieser Abstecher in die Hauptstadt auf ihn wirkt – in Worten, Bildern oder mit Musik.

Ein cleverer Typ in einer Kreuzberger Bar erzählte mir, dass der deutsche Regisseur Rainer Werner Fassbinder einmal sagte: Wenn man etwas nicht ändern kann, kann man es immerhin beschreiben. Ich habe mir am Wochenende zwei Ausstellungen von zwei großartigen Beschreibern angesehen.

Diktatoren Zum einen die von Ai Weiwei im Martin-Gropius-Bau. Zum anderen die von Harun Farocki im Hamburger Bahnhof. Beide Künstler setzen sich mit monströsen Mechanismen auseinander: Ai Weiwei mit chinesischen Diktatoren und Farocki mit der Rüstungsindustrie in den USA.

Ai Weiwei ist sehr grell, Farocki lichtdurchflutet und wenig selbstbezogen. Beide Künstler tragen aber meiner Meinung nach dazu bei, einen Blick auf ein Monster zu werfen. Eines mit vielen verschiedenen Gesichtern, die in unserem Alltag gegenwärtig sind.

Porträt

»The Power of Love«: Jennifer Rush wird 60

Ihr Name wird wohl für immer vor allem mit einem Song verbunden sein. Den Mega-Erfolg konnte die Sängerin danach bislang nicht mehr toppen

von Christina Horsten  23.09.2020

Berlin

Bundesverdienstkreuz für Pianisten Igor Levit

Vergeben wird die Ehrung zwei Tage vor dem Tag der Deutschen Einheit im Schloss Bellevue

 22.09.2020

Frankfurt

Das älteste jüdische Museum Deutschlands wird das neueste

Ab 21. Oktober sind Besucher im Jüdischen Museum in Frankfurt willkommen

von Sandra Trauner  21.09.2020

Thüringen

Achava-Festspiele verzeichnen 13.000 Besucher

Veranstalter: »Unter den gegebenen Umständen ein voller Erfolg«

 21.09.2020

"Unorthodox"

Emmy für Maria Schrader

Deutsche in Los Angeles als beste Regisseurin für Miniserie ausgezeichnet

 21.09.2020

Musik

Stargeiger Daniel Hope verlängert Vertrag bis 2026

Der südafrikanisch-britische Musiker bleibt Künstlerischer Leiter der Dresdner Frauenkirche

 17.09.2020

Porträt

Emmy für Esty?

Die israelische Schauspielerin Shira Haas erobert die Welt. Nächster Halt: die Nominierung für ihre Hauptrolle in der Netflix-Serie »Unorthodox«

von Sophie Albers Ben Chamo  17.09.2020

Psychologie

Einblicke in die Seele

Manfred Lütz im Gespräch mit dem jüdischen Analytiker Otto Kernberg – eine Rezension

von Gerhard Haase-Hindenberg  17.09.2020

Vorabdruck

Meine Freundin, du bist schön

In »Hannah und Ludwig« schreibt Rafael Seligmann seine Familiensaga fort

von Rafael Seligmann  17.09.2020