Auszeichnung

Yasmina Reza erhält Prix de l’Académie de Berlin

Die französische Theaterautorin begeistere »mit ihren bitterbösen Theaterstücken voller Witz und Eleganz«

 24.11.2022 16:14 Uhr

Die Schriftstellerin Yasmina Reza lebt in Paris. Foto: imago/ZUMA Press

Die französische Theaterautorin begeistere »mit ihren bitterbösen Theaterstücken voller Witz und Eleganz«

 24.11.2022 16:14 Uhr

Die französische Schriftstellerin Yasmina Reza (63) wird in diesem Jahr mit dem Prix de l’Académie de Berlin geehrt. Die Theaterautorin (Der Gott des Gemetzels, Drei Mal Leben) begeistere »mit ihren bitterbösen Theaterstücken voller Witz und Eleganz« Menschen in Frankreich, Deutschland und weiteren Ländern, teilte die Akademie am Donnerstag mit.

Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert. Er werde an Menschen, Institutionen oder Projekte verliehen, die zur Vertiefung der Beziehungen zwischen Deutschland und Frankreich beitragen.

verfilmung Reza wurde 1959 in Paris geboren. Zu ihren Werken zählt zum Beispiel der 2022 erschienene Roman Serge, in dem sich Nachkommen von Holocaust-Überlebenden ihrer Vergangenheit stellen. Das Theaterstück Der Gott des Gemetzels wurde im Jahr 2011 von dem Regisseur Roman Polanski verfilmt.

Die Académie de Berlin hat sich der deutsch-französischen Freundschaft verschrieben. Der Preis wird am 1. Dezemeber (Donnerstag) in Berlin verliehen. dpa

Lesen!

Lotte Laserstein

Das Werk der Malerin geriet in Deutschland jahrzehntelang in Vergessenheit und wurde erst in den vergangenen 20 Jahren wiederentdeckt

von Emil Kermann  25.11.2022

Kino

»Die jüdische Erfahrung mit der Nachkriegszeit ist komplex«

Welche Wirkung hatten jüdische Filme nach 1945? Ein Interview mit Doron Kiesel und Lea Wohl von Haselberg

von Astrid Ludwig  24.11.2022

Erinnerung

»Die Menschen wollten sehen, wo Anne Frank starb«

Vor 70 Jahren wurde in Bergen-Belsen die bundesweit erste KZ-Gedenkstätte errichtet

von Michael Althaus  24.11.2022

Kino

Starträchtig und divers

Vier neue Filme warten mit facettenreichen Geschichten auf – und Schauspielern wie Timothée Chalamet, Jeremy Strong und Gad Elmaleh

von Ayala Goldmann, Emma Appel, Jens Balkenborg  24.11.2022

Porträt

Whomm!

Klar denken viele bei ihm immer noch nur an »Disco«. Doch diese Zeiten liegen lange hinter Ilja Richter. Der ewige Sunny-Boy wird heute 70 Jahre alt. Nicht an alles erinnert er sich gern

von Gerd Roth  24.11.2022

Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Klatsch und Tratsch aus der jüdischen Welt

 24.11.2022

Wiesbaden

Die Nachkriegszeit aus jüdischer Perspektive

Welche Auswirkungen hatte die Nachkriegszeit auf die jüdische Gemeinschaft? Ein dreitägiges Seminar geht dieser Frage nach

von Lilly Wolter  23.11.2022

Fernsehen

Arte-Reportage über junge Juden

Eine neue Doku zeigt, wie 20- bis 30-Jährige Deutsche in Israel auf Identitätssuche gehen

 22.11.2022

Theater

Verlag wehrt sich gegen Antisemitismuskritik an »Vögel«

Das abgesetzte Stück am Metropoltheater in München sei »ein Aufruf zur Verständigung zwischen Völkern, Kulturen, Religionen«

 22.11.2022