Filmvertrag

Woody Allen und Amazon legen Rechtsstreit bei

Woody Allen Foto: imago

US-Starregisseur Woody Allen hat seinen Rechtsstreit mit dem Internetkonzern Amazon beigelegt.

Beide Seiten stimmten in am Freitag bei einem Bezirksgericht eingereichten Akten zu, den Fall ohne Urteil abzuweisen. Einzelheiten wurden nicht bekanntgegeben.

Vertrag Allen sollte für Amazon vier Filme drehen. Der Konzern hat den Vertrag aber im Juni 2018 gekündigt, ohne die bereits abgedrehte Komödie A Rainy Day in New York zu veröffentlichen.

Amazon begründete seinen Schritt mit angeblich unsensiblen Aussagen Allens zur #MeToo-Bewegung gegen sexuelle Übergriffe und thematisierte in diesem Zusammenhang auch auf einen Streit zwischen Allen und seiner Stieftochter Dylan Farrow, die dem heute 83-Jährigen vorwirft, sie als Kind sexuell missbraucht zu haben.

Vorwürfe Allen hat Farrows Vorwürfe immer bestritten und verklagte Amazon auf 68 Millionen Dollar (rund 61,4 Millionen Euro) Schadenersatz.

A Rainy Day in New York wurde inzwischen im Ausland veröffentlicht, nicht aber in den USA. Im Dezember soll die romantische Komödie in die deutschen Kinos kommen.  AP

Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Klatsch und Tratsch aus der jüdischen Welt

von Katrin Richter  02.12.2021

Nachruf

»Somewhere ...«

Zum Tod des Broadway-Komponisten und Musicaltexters Stephen Sondheim

von Axel Brüggemann  02.12.2021

Bildungsabteilung im Zentralrat

Erinnerung auf der Leinwand

Der Film als Medium des kulturellen Gedächtnisses. Zum Auftakt der Tagung wurde der Klassiker »Exodus« gezeigt

von Jens Balkenborg  02.12.2021

Chanukka

Dankbarkeit statt Frust

Dauer-Zoom und immer wieder verschobene Israel-Reisen – wie ein alter Segensspruch bei Corona-Missmut hilft

von Sophie Albers Ben Chamo  02.12.2021

TV-Doku

Wer kann uns schützen?

Richard C. Schneider geht den vielfältigen Formen des Antisemitismus nach

von Julia Bernstein  02.12.2021

Literatur

Dichterin und Salonière

Die Aufklärerin Esther Gad (1767–1836) aus Breslau war die erste deutsch-jüdische Schriftstellerin. In ihrem Werk offenbart sie sich als selbstbewusste Frau, die dem Rollenbild der Zeit kaum entsprach

von Christoph Schulte  01.12.2021

Streaming-Tipp

»Faking Hitler«

Eine hochkarätig besetzte RTL+-Serie erzählt die wahre Geschichte der gefälschten Hitler-Tagebücher

von Christiane Bosch  01.12.2021

Sehen!

»Talmid«

Eine Ausstellung in Berlin erzählt von der siebenmonatigen Orientreise des jüdischen Gelehrten Ignaz Goldziher

von Sophie Albers Ben Chamo  30.11.2021

Digitalwirtschaft

Bunte Blumen und Einhörner

Vor 25 Jahren brachten vier junge Israelis den Chatdienst ICQ an den Start. Wie steht es heute um die Start-ups?

von Ralf Balke  30.11.2021