Filmvertrag

Woody Allen und Amazon legen Rechtsstreit bei

Woody Allen Foto: imago

US-Starregisseur Woody Allen hat seinen Rechtsstreit mit dem Internetkonzern Amazon beigelegt.

Beide Seiten stimmten in am Freitag bei einem Bezirksgericht eingereichten Akten zu, den Fall ohne Urteil abzuweisen. Einzelheiten wurden nicht bekanntgegeben.

Vertrag Allen sollte für Amazon vier Filme drehen. Der Konzern hat den Vertrag aber im Juni 2018 gekündigt, ohne die bereits abgedrehte Komödie A Rainy Day in New York zu veröffentlichen.

Amazon begründete seinen Schritt mit angeblich unsensiblen Aussagen Allens zur #MeToo-Bewegung gegen sexuelle Übergriffe und thematisierte in diesem Zusammenhang auch auf einen Streit zwischen Allen und seiner Stieftochter Dylan Farrow, die dem heute 83-Jährigen vorwirft, sie als Kind sexuell missbraucht zu haben.

Vorwürfe Allen hat Farrows Vorwürfe immer bestritten und verklagte Amazon auf 68 Millionen Dollar (rund 61,4 Millionen Euro) Schadenersatz.

A Rainy Day in New York wurde inzwischen im Ausland veröffentlicht, nicht aber in den USA. Im Dezember soll die romantische Komödie in die deutschen Kinos kommen.  AP

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