New York

»Wer ist dieser Clown?«

Musical-Ikone Barbra Streisand Foto: dpa

Nach 13 Jahren ist Sängerin Barbra Streisand in die New Yorker Arena Madison Square Garden zurückgekehrt und hat daraus ein politisches Event gemacht. Popstars wie Mariah Carey und das Politikerpaar Bill und Hillary Clinton sahen am Samstagabend zu, wie Streisand Musik für eine Abrechnung mit US-Präsident Donald Trump nutzte.

WEISSES HAUS Republikaner im Publikum warnte sie, sich die Ohren zuzuhalten, bevor Streisand eine abgeänderte Version des Songs »Send in the Clowns« darbot. Den Text wandelte die Sängerin um in »Maybe he’s poor, till he reveals his returns who can be sure, who is this clown« (»Vielleicht ist er arm, bis er seine Steuererklärungen offenlegt, kann sich da keiner sicher sein - wer ist dieser Clown?«). Anschließend wurde ein Foto des Weißen Hauses mit einem Zirkuszelt darüber auf den Leinwänden präsentiert.

Barbara Streisand ist Demokratin. Sie hat die Clintons ebenso unterstützt wie Ex-Präsident Barack Obama. Im vergangenen Jahr brachte sie einen kritisch gegen Trump gerichteten Song namens »Don’t Lie to Me« (»Belüg mich nicht«) heraus. Andere Zuschauer waren Whoopi Goldberg, Billy Crystal, Rosie O’Donnell und Sally Field.  dpa

Externer Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt, der den Artikel anreichert. Wir benötigen Ihre Zustimmung, bevor Sie Inhalte von Sozialen Netzwerken ansehen und mit diesen interagieren können.

Mit dem Betätigen der Schaltfläche erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihnen Inhalte aus Sozialen Netzwerken angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittanbieter übermittelt werden. Dazu ist ggf. die Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät nötig. Mehr Informationen finden Sie hier.

Berlin

Igor Levit: Fünf Prokofjew-Konzerte an drei Abenden

Von Romantik pur bis hin zu rasanten Läufen und ungewohnten Rhythmen: Im März bietet sich in der Philharmonie eine einmalige Gelegenheit

von Imanuel Marcus  24.02.2026

Kanadischer Rock

Geddy Lee Weinrib kündigt Rush-Konzerte in Deutschland an

Die letzten Auftritte des jüdischen Sängers und Bassisten sowie seiner Formation in der Bundesrepublik sind 13 Jahre her

 24.02.2026

Kino

Ein Leben als Pingpong-Partie

Timothée Chalamet glänzt in »Marty Supreme« als ambitionierter Pingpong-Spieler und Überlebenskünstler Marty Mauser, der in den 1950er Jahren den Weltmeistertitel im Tischtennis anstrebt. Auch Deutschlands bester Tischtennis-Spieler aller Zeiten, Timo Boll, ist in dem Film zu sehen

 24.02.2026

Eurovision Song Contest

Israel geht mit »Michelle« an den Start

Jetzt ist klar, welchen Song Noam Bettan im Mai beim ESC vortragen wird. Das Stück soll aber schon im März Premiere feiern

 24.02.2026

Meinung

Xavier Naidoo hat allen etwas vorgemacht

Der Popstar hat gerade erst sein Comeback gegeben, da verbreitet er wieder antisemitisch konnotierte Verschwörungsmythen. Spätestens jetzt ist seine angebliche Läuterung ganz und gar unglaubwürdig geworden

von Ralf Fischer  23.02.2026

Interview

»Putin hat einen riesigen Repressionsapparat aufgebaut«

»Memorial«-Mitgründerin Irina Scherbakowa über vier Jahre Angriffskrieg gegen die Ukraine und die Folgen für die russische Gesellschaft

von Ralf Balke  22.02.2026

Kino

Wegen israelfeindlicher Propaganda-Rede bei Berlinale: SPD-Minister verlässt die Preisverleihung 

 21.02.2026

Berlinale

»Free Palestine« auf der Bühne

Filmemacher Abdallah Alkhatib wirft der Bundesregierung vor: »Sie machen mit beim Genozid Israels in Gaza«

von Katrin Richter  21.02.2026

Berlinale

David Cunio: »Als ich nicht sprechen konnte, habt ihr mir eine Stimme gegeben«

Die israelische Ex-Hamas-Geisel bedankte sich an einem ebenso denkwürdigen wie emotionalen Abend im Babylon-Kino bei Regisseur Tom Shoval für den Film »A Letter To David«

von Ayala Goldmann  21.02.2026