Hollywood

Was lange währt

Barbra Streisand Foto: imago

Die Hollywood-Legende Barbra Streisand (76) hat per Twitter auf einen 47 Jahre alten Fanbrief geantwortet. Absender war Richard E. Grant, der in diesem Jahr für seine Rolle im Drama Can You Ever Forgive Me? für einen Nebenrollen-Oscar nominiert ist.

Der in Südafrika geborene Schauspieler machte den Brief in dieser Woche öffentlich, den er mit 14 Jahren an Streisand geschrieben hatte. Darin bot er ihr einen Erholungsurlaub im Haus seiner Eltern an. Grant schrieb in seinem Tweet, er sei schon sein Leben lang Fan von Streisand und postete ein Selfie vor ihrem Haus.

lob Die Antwort der 76-Jährigen ließ nicht lange auf sich warten: »Was für ein wunderbarer Brief, den Sie mir mit 14 geschrieben haben. Und schauen Sie sich jetzt an«, twitterte Streisand und lobte seine Darstellung in Can You Ever Forgive Me?. In der Biografie der Schriftstellerin Lee Israel, die Briefe von verstorbenen Prominenten fälschte, spielt Grant an der Seite von Melissa McCarthy.

Der 61-Jährige konnte sein Glück kaum fassen. »Ich kann nicht annähernd ausdrücken, wie viel mir Ihre wohlwollende Antwort bedeutet hat«, twitterte er. Einen Familienstreit zieht die innige Fanliebe wohl nicht nach sich. »Meine Frau ist sehr verständnisvoll«, schrieb Grant.  dpa

Fernsehen

Musik im Plattenbau

Vor 40 Jahren ging MTV auf Sendung. Unsere Redakteure Katrin Richter und Eugen El erinnern sich an TV-Highlights aus ihrer Kindheit zwischen Ost und West

von Eugen El, Katrin Richter  05.08.2021

Technik

Iron Dome gegen Mücken

Ein israelisches Start-up setzt KI und Laserpointer gegen Insekten ein

von Paul Bentin  05.08.2021

Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Klatsch und Tratsch aus der jüdischen Welt

von Katrin Richter  05.08.2021

Interview

»Eine sehr emotionale Reise«

Mikhal Dekel über die Flucht ihres Vaters von Polen nach Teheran, Wandel von Identität und Zuspruch von Iranern

von Knut Elstermann  04.08.2021

Kino

Die Welt hat kein Talent zur Anständigkeit

Dominik Graf verfilmt Erich Kästners hellsichtigen, 1931 erschienenen Roman »Fabian« als atmosphärische Momentaufnahme einer Zeit des Umbruchs

von Thomas Abeltshauser  03.08.2021

Zentralrat der Juden

»Moderner Ort jüdischen Denkens«

Der Bau der Jüdischen Akademie in Frankfurt am Main beginnt im Spätsommer

 03.08.2021

Glosse

Jerusalem, das Ferkel und die alten Israeliten

Was der neueste Fund in der Davidsstadt mit dem Uckermärker Wildschwein zu tun hat

von Ayala Goldmann  03.08.2021

Autobiografie

»Papa war der wichtigste Mensch«

In seinem Bestseller »Freiheit in mir« schreibt Gil Ofarim über seinen berühmten Vater und die eigene Entwicklung

von Katrin Diehl  03.08.2021

TV-Tipp

Schuld ohne Sühne

»Der Fall Collini« nach Ferdinand von Schirachs erzählt von einem düsteren Kapitel deutscher Justizgeschichte

von Cordula Dieckmann  02.08.2021