Zentralrats-Bildungsabteilung

Von Golda Meir bis Gal Gadot

Gal Gadot als Wonder Woman Foto: 2015 Warner Bros. Entertainment Inc. and Ratpac-Dune Entertainment LLC

Vom 8. bis 10. Juni organisiert die Bildungsabteilung des Zentralrats der Juden in Deutschland eine Veranstaltung der besonderen Art: Ein dreitägiges Seminar in Frankfurt am Main, das ganz im Zeichen des israelischen Films sowie der Rolle der Frauen in der israelischen Gesellschaft steht.

»Von Golda Meir bis Gal Gadot« heißt das Filmseminar, das mit Grußworten von Doron Kiesel, Wissenschaftlicher Direktor der Bildungsabteilung des Zentralrats, und Carmela Shamir, Generalkonsulin des israelischen Staates in München, heute Nachmittag eröffnet wurde.

Als cineastische Experten konnten namhafte Wissenschaftler gewonnen werden wie Lea Wohl von Haselberg von der Filmuniversität Babelsberg und der Politologe Johannes Becke, Professor für Israel- und Nahoststudien an der Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg.

Einblicke Israelische Filme »vermögen mit ästhetischen und filmsprachlichen Mitteln umfassende Einblicke in die komplexen politischen und kulturellen Verhältnisse der israelischen Gesellschaft zu eröffnen«, heißt es in der Vorausschau. Im Mittelpunkt der Tagung stehen »die vielfältigen Herausforderungen israelischer Frauen in einer gleichwohl faszinierenden wie auch anstrengenden Welt«.

Das Seminar dient dem Austausch wie der gemeinsamen Diskussion über das Medium Film. So wird sich an die Vorführung des Superhelden-Blockbusters »Wonder Woman« (2017) mit der israelischen Schauspielerin Gal Gadot ein Vortrag der Historikerin Julie Grimmeisen anschließen, und die Filmwissenschaftlerin Naomi Rolef wird den Film »Working Woman« (2018) der Regisseurin Michal Aviad besprechen.

Ihren Ausklang finden die Filmtage in einem Podiumsgespräch, an dem neben Julie Grimmeisen und Lea Wohl von Haselberg auch die jüdische Religionspädagogin Gabriela Schlick-Bamberger teilnehmen wird. js

Lesen Sie mehr zu diesem Thema in der Printausgabe der Jüdischen Allgemeinen vom 16. Juni.

Literatur

Shida Bazyar für ihren Roman »Die Lücken« mit Deutschen Buchpreis ausgezeichnet

Der Preis wurde am Montagabend im Vorfeld der Frankfurter Buchmesse vergeben

 05.10.2026 Aktualisiert

Glosse

Der Rest der Welt

Einmal Gastro, immer Gastro

von Margalit Edelstein  05.10.2026

Zahl der Woche

136 israelische Athleten

Fun Facts und Wissenswertes

 05.10.2026

7. Oktober

Rotes Rathaus zeigt Ausstellung zum Hamas-Überfall auf Israel

Der Überfall der Terrororganisation Hamas hat überall in Israel Spuren hinterlassen. Eine neue Berliner Ausstellung beleuchtet die Erfahrungen von Sportlern und Fans rund um den 7. Oktober 2023

 05.10.2026

Frankfurt

Kronen der Schrift

Im Jüdischen Museum ist die weltweit größte Privatsammlung von Rimonim zu sehen. Sie stammen aus China, dem Jemen oder Marokko. Gesammelt hat sie ein heute 100-jähriger Schweizer Jude

von Mascha Malburg  05.10.2026

Biennale Jerusalem

Aus den Tiefen ins Licht

250 Künstler aus Israel und anderen Ländern verarbeiten das Massaker des 7. Oktober

von Sabine Brandes  05.10.2026

Literatur

Dorfroman mit Ewigkeitsnote

Die Eltern der Autorin Shida Bazyar stammen aus dem Iran. Ihr Buch »Die Lücken« ist einer der besten deutschen Romane überhaupt

von Maria Ossowski  05.10.2026

Literatur

Als der Flieder in Kreuzberg blühte

Die deutsch-jüdische Schriftstellerin Dana Vowinckel trifft mit ihrem zweiten Roman »Anton und Alma« den Nerv der Zeit

von Ayala Goldmann  05.10.2026

7. Oktober 2023

Sie war 25

Eine Erinnerung an Mai Itzhaki aus Hod Hasharon

von Ayala Goldmann  05.10.2026