Klubtausch

»Urbane Musik«

Beathoavenz: DJ Smolface und DJ Perez Foto: Easydoesit/ pr

DJ Smolface, Du trittst gemeinsam mit DJ Perez als »Beathoavenz« am Donnerstag in Tel Aviv bei »Charles & Alma. Berlin meets Tel Aviv. Two cities. One Party« auf. Was erwartet Ihr beide von dem Abend?
Ich habe noch gar keine genaue Vorstellung. Das »Kuli Alma« soll ja so ähnlich sein wie das »Prince Charles« in Berlin. Wir haben genug Musik mit im Gepäck und hoffen, dass die Leute uns lieben werden.

Seid Ihr das erste Mal in Tel Aviv?
Ich war vor zehn Jahren schon einmal hier. Aber seitdem hat sich ja hier auch eine Menge getan. DJ Perez ist das erste Mal in der Stadt.

Die Clubnacht findet im 50. Jahr der Aufnahme diplomatischer Beziehungen statt. Wie seht Ihr Eure Rolle als musikalische Botschafter?
Ich hoffe, dass es einen Austausch geben wird und jeder von jedem etwas mitnimmt.

Habt Ihr Euch für die Clubnacht speziell vorbereitet?
Wir werden eine Mischung aus Hip-Hop, Trip-Hop und Bassmusik auflegen. Es gibt mittlerweile so viele Namen für diese Musikrichtungen, aber das ist in etwa unser Plan.

Was sind denn Eure musikalischen Einflüsse?
Wir kommen aus dem Hip-Hip und machen urbane Musik, so würde ich es mal beschreiben.

Was macht Ihr rund um die Clubnacht?
Wir werden noch eine Masterclass geben, in der wir über uns erzählen, unseren Werdegang, wie wir zur Musik gekommen sind. DJ Perez wird auch über Berlin sprechen, und ich werde den Leuten zeigen, wie wir musikalisch arbeiten. Wir hoffen, dass wir uns mit den Künstlern, die zur Masterclass kommen, austauschen können.

Mit dem Berliner DJ sprach Katrin Richter.

Mehr über die Beathoavenz
www.facebook.com/beathoavenz

Weitere Infos über »Charles&Alma« findet Ihr hier:
www.facebook.com/events/844696122275188

Die Träger des Georg-Stefan-Troller-Preises 2026

Frankfurt am Main

Auszeichnung für Journalisten und Buchautoren

Der Georg-Stefan-Troller-Preis für die Berichterstattung über jüdisches Leben wurde erstmals verliehen. Mit Mascha Malburg und Joshua Schultheis sind auch zwei JA-Journalisten unter den Ausgezeichneten

 11.10.2026

Frankfurt am Main

Friedenspreis des Deutschen Buchhandels an Philippe Sands überreicht

Der Völkerrechtsanwalt forderte in seiner Rede ein Ende angeblicher »Debattenbeschränkungen« in Deutschland

 11.10.2026

Julia Franck

»Sie liebt, aber sie wird nicht geliebt«

Die Schriftstellerin über ihre literarische Biografie der Jüdin Baladine Klossowska und den Dichter Rainer Maria Rilke

von Knut Elstermann  11.10.2026

Aufgegabelt

Rote Bete mit Tahini

Rezepte und Leckeres

 11.10.2026

Forum

Leserbriefe

Kommentare und Meinungen zu aktuellen Texten der Jüdischen Allgemeinen

 10.10.2026

Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Klatsch und Tratsch aus der jüdischen Welt

 10.10.2026

Kino

Ich habe »Naza« gesehen, und es ist ein übles Stück Propaganda

Es ist erschreckend zu sehen, wie große Teile der Filmwelt sich gerade selbst zu nützlichen Idioten der Hamas degradieren, indem sie ihr von Lügen und Blut getränktes Narrativ übernehmen

von Philipp Peyman Engel  10.10.2026

Berlin

733 Tage, 2 Stunden und 35 Minuten

Eine Ausstellung im Paul-Löbe-Haus erzählt von Verlust, Hoffnung und bleibenden Folgen in der Zeit zwischen dem 7. Oktober und dem Abkommen zur Freilassung der Geiseln

von Pascal Beck  09.10.2026

Essay

Drei Jahre nach dem 7. Oktober: Die Grenzen universitärer Selbstgewissheit

Antisemitismus ist an Universitäten längst kein Ausnahmeproblem mehr. Drei Jahre nach dem 7. Oktober stellt sich deshalb eine unangenehmere Frage: Was haben Universitäten über sich selbst gelernt?

von Frederek Musall  09.10.2026