Berlinale

»The Gatekeepers«

Dror Morehs Dokumentation The Gatekeepers hat den diesjährigen »Cinema for Peace Award« erhalten. Die Auszeichnung wird im Rahmen der Berlinale für »wertvolle Filme und kritische Künstler sowie gesellschaftliches Engagement« verliehen.

In The Gatekeepers, einer Koproduktion des israelischen Fernsehkanals IBA mit ARTE und dem NDR, sprechen erstmals alle sechs noch lebenden ehemaligen Chefs des Inlandsgeheimdienstes Schin Bet vor der Kamera offen und auch zum Teil sehr selbstkritisch über ihre Arbeit. Thematisiert werden unter anderem gezielte Tötungen von arabischen Terroristen, aber auch die Gefahr, die von jüdischen Extremisten ausgeht.

Oscar Der Film ist bei der Oscar-Verleihung am 24. Februar in der Kategorie beste Dokumentation nominiert. Die National Society der Film Critics der Vereinigten Staaten verlieh ihm unlängst den Preis als bester Dokumentarfilm des Jahres, dazu kam der »Producers Guild of America Award« für den besten Dokumentarfilm.

Das Erste zeigt The Gatekeepers unter dem Titel Töte zuerst am Mittwoch, den 6. März, um 22.45 Uhr, ARTE hat ihn einen Tag zuvor um 20.15 Uhr im Programm. ja

Die Jüdische Allgemeine bringt in der Ausgabe vom 28. Februar eine ausführliche Vorbesprechung.

"Two serious people sit on outdoor metal stairs in casual, tactical clothing, appearing tired or contemplative, with sunlight casting shadows behind them against a plain wall in a rugged environment."

Netflix

Wenn Fiktion auf Realität trifft

Die israelische Erfolgsserie »Fauda« meldet sich mit einer eindrucksvollen neuen Staffel zurück

von Sarah Cohen-Fantl  23.09.2026

Fernsehen

Adolf und seine »Akte«

Die fünfte Staffel von »Babylon Berlin« spielt 1933 zur Zeit von Hitlers Machtergreifung. Unterhaltung mit politischem Anspruch, aber stimmen die Fakten?

von Ayala Goldmann  23.09.2026

Berlin-Wahl

»Die Linke ist keine antisemitische Partei, aber sie hat ein Problem mit Antisemitismus«

Der Comedian äußerte sich im Interview mit dem Tagesspiegel zur Berliner Wahl und eine progressive linke Haltung zu Israel

 23.09.2026

Theater

Abgrund statt Parabel

In seiner Inszenierung von »Mephisto« spürt Frank Castorf den verborgenen Anziehungskräften des Faschismus nach und verzichtet dabei auf einfache Aktualisierungen

von Leon Stork  23.09.2026

»Imanuels Interpreten« (25)

Pancho Vladigerov: Meister der Klänge

Er studierte in Berlin, kooperierte mit Max Reinhardt und komponierte umwerfende Symphonien. Dennoch ist er fast nur in seinem Heimatland bekannt

von Imanuel Marcus  23.09.2026

Münchner Philharmoniker: Antrittskonzert von Lahav Shani

Musik

Berauschender Auftakt

Lahav Shani startet fulminant als Chefdirigent der Münchner Philharmoniker

von Michael Schleicher  22.09.2026

UEFA Nations League

»Dummheit und Heuchelei«: Israelische Fußballer weisen Völkermord-Vorwürfe aus Irland zurück

Israels Fußballverband wehrt sich gegen Aussagen des irischen Nationaltrainers Heimir Hallgrimsson, der vor dem anstehenden Länderspiel gesagt hatte, Irland werde »gegen den Genozid« antreten

 22.09.2026

Berlin

Igor Levit kritisiert Merz: Weiter-so in hübscher Verpackung

Merz’ Art der Kommunikation des CDU-Politikers wirke »losgelöst«, so der Pianist

 22.09.2026

Philadelphia

Erstes Konzert nach Macklemore-Aus: Sheeran äußert sich

Wegen israelfeindlichen Äußerungen und einer antisemitischen Vorgeschichte wurde US-Rapper Macklemore aus dem Vorprogramm von Popstar Ed Sheeran gestrichen. Jetzt ist Sheeran erstmals wieder aufgetreten

 20.09.2026