Programm

Termine und TV-Tipps

Pola Beck (l), Regisseurin, und Aylin Tezel, Schauspielerin »Der Russe ist einer, der Birken liebt«: Dienstag, 11. März, 0.10 Uhr, ZDF TV Foto: picture alliance/dpa

Ansbach
»Naschuwa – Konzert zum Jahr der christlich-jüdischen Zusammenarbeit«
Sa 8. März, 20 Uhr | Kammerspiele, Maximilianstraße 27a/29

Berlin
»Judentum erklingt«: Klang- und Tastführung über Purim
Mi 12. März, 15 Uhr | Jüdisches Museum, Meeting Point Altbau, Lindenstraße 9-14

Berlin
Mirna Funk spricht mit ihrem Gast über die Ebene der Seele, die das intellektuelle und spirituelle Bewusstsein repräsentiert, die Verbindung zum Höheren und Heiligen. »Von Juden lernen: Neshama«
Di 11. März, 19.30 Uhr | Urania (Kleistsaal), An der Urania 17

Göttingen
Otto Klemperer war einer der bedeutendsten Dirigenten des 20. Jahrhunderts. Von den Nazis als »Kulturbolschewist« und Jude diffamiert, emigrierte er in die USA und leitete das Los Angeles Philharmonic. Er kehrte 1947 nach Europa zurück. »Der Dirigent Otto Klemperer« – Vortrag mit François Lilienfeld
So 9. März, 16 Uhr | Altes Rathaus, Scharwache

Günzburg
Begegnung zwischen Shahrzad Eden Osterer und Schülerinnen und Schülern des Dossenberger Gymnasiums: »Was bedeutet es, heute in Deutschland jüdisch zu sein?« – Anmeldung über die VHS Günzburg
Do 13. März, 11 Uhr | Dossenberger-Gymnasium, Am Südlichen Burgfrieden 4

Kassel
Anna Hájková erklärt, weshalb die Geschichte der gleichgeschlechtlichen Liebe in der Schoa später ausgeklammert und marginalisiert worden ist: »Menschen ohne Geschichte sind Staub – Queere Jüdinnen und Juden im Holocaust«
Di 11. März, 19 Uhr | VHS, Wilhelmshöher Allee 19-–21

München
Gespräch mit dem Autor »Michael Wolffsohn – Feindliche Nähe«
Mi 12. März, 19 Uhr | Café Luitpold, Brienner Straße 11

Pforzheim
Das Ensemble Dobranotch aus St. Petersburg wurde 1998 in Frankreich gegründet. Das Repertoire umfasst jüdische Lieder auf Russisch, Jiddisch und Hebräisch, aufrührerische Freylekhs und chassidische Nigguns. »Konzert: Dobranotch«
Mo 10. März, 19 Uhr | Jüdische Gemeinde, Emilienstraße 20–22

Einschalten - TV und Radio<br>

»Fromme Fremde – Ultraorthodoxe Juden und Sexualität«: »NZZ Format« begleitet den Alltag von zwei jungen ultraorthodoxen Ehepaaren.
Freitag, 7. März, 12.10 Uhr, 3sat TV

»Verleihung der Buber-Rosenzweig-Medaille 2025«: Vergeben wird die Medaille vom Koordinierungsrat der GCJZ in Erinnerung an die jüdischen Philosophen und Pädagogen Martin Buber und Franz Rosenzweig.
Sonntag, 9. März, 23.35 Uhr, ARD TV

»THADEUSZ lang & breit«: Gast: Carlo Masala, Professor für Internationale Politik an der Bundeswehr-Universität München
Dienstag, 11. März, 22 Uhr, RBB TV

»Das Schweigen«: Die Filmemacherin Andrea Roth begibt sich mit der jüdischen Künstlerin Ilana Lewitan und dem Enkel eines SS-Offiziers auf Spurensuche nach dem Ungesagten.
Dienstag, 11. März, 22.25 Uhr, 3sat TV

»Der Russe ist einer, der Birken liebt« basiert auf dem Romandebüt von Olga Grjasnowa. Die Regisseurin Pola Beck hat aus dem Bestseller einen emotional fesselnden und kraftvollen Spielfilm gemacht.
Dienstag, 11. März, 0.10 Uhr, ZDF TV

Zeitreise

Historische Frankfurter Judengasse wird virtuell erlebbar

In den Alltag von Jüdinnen und Juden im Jahr 1864 in Frankfurt am Main eintauchen, sich als Passant in der historischen Judengasse bewegen und mit Bewohnern sprechen: Das Jüdische Museum Frankfurt hat eine internetbasierte Zeitmaschine entwickelt

von Jens Bayer-Grimm  29.05.2026

TV-Tipp

Kultfilm »Harry und Sally« - immer wieder was fürs Herz

Die Komödie des vor Kurzem ermordeten Regisseurs Rob Reiner avancierte zum Kultfilm

von Jan Lehr  29.05.2026

Konzerte

Doja Cat kommt mit »Ma Vie World Tour« nach Hamburg und Berlin

Ihren Durchbruch feiert sie über SoundCloud, bevor sie mit dem viralen Hit »Mooo!« erstmals weltweite Aufmerksamkeit bekommt

 29.05.2026

TV-Tipp

»Robert Lembke - Wer bin ich?« -Doku-Drama über die TV-Legende

»Robert Lembke - Wer bin ich« ist ein kluger Film über Verdrängung, Volksbildung und das Schweigen einer TV-Legende über die eigene Vergangenheit

von Jan Lehr  29.05.2026

Meinung

Kein Boykott – nur Abscheu

Die irische Schriftstellerin Sally Rooney möchte ihren neuesten Roman doch auf Hebräisch übersetzen lassen. Zuvor sortiert sie aber Israelis aus - und das Mitgefühl gleich mit

von Sabine Brandes  29.05.2026

Warnung

Steven Spielberg will keine KI nutzen

Der Filmemacher sieht einen Platz für KI in der Medizin und in der Forschung.

 28.05.2026

Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Klatsch und Tratsch aus der jüdischen Welt

von Imanuel Marcus  28.05.2026

London

Helen Mirren als »böse zionistische Schlampe« beschimpft

Ein Mann ging die 80-jährige Schauspielerin und ihren Gatten Taylor Hackford auf offener Straße an

 28.05.2026

Musik

Drake hat mehr Hits als Michael Jackson

In den Top 10 Single-Charts entfallen neun der zehn Plätze auf den jüdischen Rapper. Sein neuer Song »Janice STFU« sprang soeben direkt auf Platz 1 der Billboard Hot 100

 28.05.2026