Philharmonie

Sportliche Musik

Grenzenlos: die Berliner Symphoniker mit Samuel Gal Alterovich als Dirigent Foto: Gregor Matthias Zielke

Philharmonie

Sportliche Musik

Der israelische Dirigent Samuel Gal Alterovich ist zu Gast in Berlin und dirigiert das Benefiz-Galakonzert »Musik & Sport: Menschen verbinden«

 10.06.2025 12:06 Uhr

In der Berliner Philharmonie wird es sicherlich mal laut – bei großen Konzerten, bei Symphonien, beim Applaus des Publikums. Am Dienstagabend allerdings wird es in dem renommierten Haus im Herzen von Berlin sportlich – und das mit Werken von Johannes Brahms und Max Bruch oder dem bekannten »Jerusalem of Gold« von Naomi Shemer.

Anlässlich von 60 Jahren diplomatischer Beziehungen Deutschland–Israel laden Musica Impact Tel Aviv, Makkabi Deutschland und der TuS Makkabi Berlin zum Benefiz-Galakonzert »Musik & Sport: Menschen verbinden«.

Lesen Sie auch

Unter der Leitung des israelischen Dirigenten Samuel Gal Alterovich kommen Guy Braunstein (Violine), Heddi Raz Shachar (Violoncello), der Ernst Senff Chor und die Berliner Symphonikern für einen Abend musikalischer Exzellenz zusammen.

»Musik und Sport sind universelle Kräfte, die das menschliche Wohlbefinden und den gesellschaftlichen Zusammenhalt weltweit tiefgreifend beeinflussen«, heißt es in der Ankündigung zum Konzert. Junge Musikerinnen und Musiker wirkten dabei – genau wie Sportlerinnen und Sportler – als »Botschafter des Guten«. Sie spendeten Hoffnung, förderten Toleranz und verbänden Menschen durch eine gemeinsame Sprache ohne Worte.

Bereits im vergangenen Jahr dirigierte Alterovich einen Abend in der Berliner Philharmonie. Damals traten die kanadische Kantorin Sharon Azrieli, der Pianist Misha Shekhtman und der Cellist Arseniy Chubachin auf.

Ein Abend, der das Publikum musikalisch auf eine Reise von Tradion zu Moderen nahm und nachdem es – wie bei einem spannenden Sportwettkampf – viel Applaus gab. kat

Berliner Philharmonie – Großer Saal, Herbert-von-Karajan-Straße 1, 10785 Berlin. Der Einlass ist ab 19 Uhr, das Konzert beginnt um 20 Uhr.


London/Los Angeles

Unerwarteter Ticket-Boom: Royal Ballet bedankt sich bei Timothée Chalamet

Nach kritischen Bemerkungen des Hollywood-Stars steigen Reichweite und Ticketverkäufe in der Oper- und Ballett-Welt deutlich

 15.04.2026

London

Boy George unterstützt Israel online und erntet dafür Hass-Kommentare

»Es ist gerade sehr trendy, Israel zu hassen. Aber ich habe immer gesagt: ›Mode ist für die Zerbrechlichen, Stil für die Mutigen‹«, schreibt das Multitalent. Die Antworten lassen nicht lange auf sich warten

 14.04.2026

Essay

Schoa-Erinnerung ohne Juden

Gunda Trepp über ihren verstorbenen Ehemann Leo Trepp, die Vereinnahmung der Schoa und Wege jüdischen Erinnerns

von Gunda Trepp  14.04.2026

Hollywood

Scarlett Johansson: Rollen für Frauen heute besser

Wenn sie auf ihre Zwanziger zurückblickt, spricht die jüdische Schauspielerin von einer harten Zeit. Frauen hätten viel weniger interessante Rollenangebote bekommen als heute. Was ihr Ausweg war

 14.04.2026

Israel

Zeit, Zionist zu sein!

Fünf Gründe, den jüdischen Staat zu lieben – mit all seinen Stärken und Schwächen

von Daniel Neumann  13.04.2026

Berlin

Auschwitz-Überlebende fordern Konzertverbote für Kanye West

Kanye Wests geplante Shows in Polen und Italien sorgen für Empörung. Holocaust-Überlebende fordern von Regierungen und Veranstaltern ein klares Signal - wie zuletzt aus Großbritannien

 11.04.2026

Essay

Zwischen Räumen

Wenn der Maler Navot Miller im Flugzeug sitzt, ist er in einer Welt, die ihn für eine kurze Zeit vor der Schwere der Realität schützt. Gedanken von unterwegs

von Navot Miller  10.04.2026

Iran-Krieg

Europa darf Israel nicht im Stich lassen

Während die USA und Israel der Bedrohung durch das Mullah-Regime militärisch begegneten, standen die Europäer an der Seitenlinie und übten Kritik. Die nun herrschende Feuerpause gibt ihnen Gelegenheit, ihre Haltung zu überdenken

von Rafael Seligmann  10.04.2026

Netflix-Dokumentation

Der Mann, der die Chili Peppers Red Hot machte

Man kann ohne weiteres behaupten, dass die Rockwelt ohne Hillel Slovak weniger bunt wäre. Eine Streaming-Doku hat dem in Israel geborenen ersten Gitarristen der Chili Peppers ein Denkmal gesetzt

von Richard Blättel  07.04.2026