Meldungen

»Shtisel«, Oscars, Gerhard Richter

Das war’s mit »Shtisel«. Foto: Vered Adir

»Shtisel«
Die langersehnte dritte Staffel von Israels Erfolgsserie Shtisel über die gleichnamige ultraorthodoxe Jerusalemer Familie wird ab dem 25. März bei Netflix zu sehen sein. Die Handlung setzt vier Jahre nach den Ereignissen der zweiten Staffel ein. Zum Start der neuen Folgen sagte Shtisel-Produzentin Dikla Barkai: »Wir freuen uns sehr, dass wir die Familie Shtisel dem weltweiten Publikum rechtzeitig zu Pessach zurückbringen können.« Über den Inhalt schweigen sich die Macher der Serie aus. ja

Oscars
Mit zehn Nominierungen ist die Filmbiografie Mank der diesjährige Oscar-Favorit. Das Werk des Regisseurs David Fincher ist unter anderem als bester Film sowie für die beste Regie und die beste Musik nominiert. Der Film erzählt die Geschichte des amerikanisch-jüdischen Drehbuchautors Herman J. Mankiewicz sowie der Entstehung des Drehbuchs zu Orson Welles’ Klassiker Citizen Kane. ja

Gerhard Richter
Die Nationalgalerie Berlin kann künftig mit dem »Birkenau«-Zyklus von Gerhard Richter eine der wichtigsten Arbeiten des Künstlers in ihren Häusern präsentieren. Die Leihgabe des 89-Jährigen wurde am Montag in Berlin vorgestellt. Ausgehend von Fotografien, die im Jahr 1944 im Vernichtungslager Birkenau heimlich aufgenommen wurden, hat Richter deren Motive als Vorlage übernommen, sie in mehreren Arbeitsgängen immer wieder übermalt und verändert. Anschließend wurden von den monumentalen Gemälden gleich große Fotografien angefertigt und hinter Acrylglas versiegelt. ja

Aby Warburg
Die Bundeskunsthalle in Bonn präsentiert seit Dienstag in einer Sonderausstellung den lange verschollen geglaubten Bilderatlas des Kunstwissenschaftlers Aby Warburg (1866–1929). Unter dem Titel Aby Warburg. Bilderatlas Mnemosyne sind bis zum 25. Juli die Original-Tafeln des ungewöhnlichen Projekts zu sehen. ja

»Jewish Places«
Das Jüdische Museum Berlin ist für seine »Lernplattform für Jewish Places« vergangene Woche mit dem erstmals verliehenen Deutschen Preis für Kulturelle Bildung »Kulturlichter« ausgezeichnet worden. Der von Bund und Ländern vergebene Preis ist mit 20.000 Euro dotiert. Das interaktive Onlineportal lädt dazu ein, jüdisches Leben in jedem Winkel Deutschlands zu erkunden, und bringt damit die Vielfalt der jüdischen Kultur auch in Zeiten des Lockdowns näher. ja

Berlin

»Die Zukunft interessiert mich nicht mehr so furchtbar dolle«

Ein Chor von über 90-jährigen Menschen probt erstmals im Jüdischen Museum

von Nina Schmedding  04.09.2026

Kino

»Zur Not machen wir es in einem Badezimmer«

Zum elften Mal findet in Berlin das israelische Filmfestival »Seret« statt. Trotz schwieriger Zeiten denken die Veranstalter nicht daran aufzugeben

von Leon Stork  04.09.2026

Israel-Hasserin El Hissy

Jüdische Gemeinde Frankfurt übt scharfe Kritik am Börsenverein des Deutschen Buchhandels

Die Hintergründe

 04.09.2026

Musik

»Ein Tribut an David Bowie«

Daniel Donskoy über das gefeierte neue Musical »Rebel Rebel« und das Erbe des legendären britischen Sängers

von Ralf Balke  04.09.2026

"Two serious people sit on outdoor metal stairs in casual, tactical clothing, appearing tired or contemplative, with sunlight casting shadows behind them against a plain wall in a rugged environment."

Netflix

Wenn Fiktion auf Realität trifft

Die israelische Erfolgsserie »Fauda« meldet sich mit einer eindrucksvollen neuen Staffel zurück

von Sarah Cohen-Fantl  04.09.2026

Junge Israelis, die von Beta Israel, äthiopischen Juden, abstammen

Hamburg

2,5 Millionen Euro für Erforschung religiöser jüdischer Handschriften

Sophia Dege-Müller, Expertin für äthiopische Handschriften, erforscht religiöse Handschriften der äthiopischen Juden, der sogenannten Beta Israel. Ihre bis zu 500 Jahre alten Schriften seien bislang kaum wissenschaftlich untersucht worden

 03.09.2026

Medien

Wie »Die Zeit« den fanatischen Israelhasser Zohran Mamdani zur politischen Lichtgestalt umdeutet

von Regula Stämpfli  03.09.2026

Debatte

Öffentlich-Rechtliche Medien: Macht euren Job, aber macht ihn besser!

Ein Appell von Esther Schapira

von Esther Schapira  03.09.2026

Medien

Stephan-Andreas Casdorff ist wieder für den »Tagesspiegel« tätig

Die KI-generierten Meinungstexte von Stephan-Andreas Casdorff im »Tagesspiegel« hatten in der Branche für viel Aufruhr gesorgt. Seit Juni hatte der Ex-Chefredakteur seine Tätigkeit ruhen lassen. Nun kehrt er zurück

von Jana Ballweber  03.09.2026