Fernsehen

Shtisel bekommt eine dritte Staffel

Frauenschwarm: Akiva-Darsteller Michael Aloni (l.)

Die hochgelobte israelische Netflix-Dramaserie »Shtisel« bekommt eine Fortsetzung. Die Dreharbeiten für die dritte Staffel seien im Gange, bestätigte Dikla Barkai von der zuständigen Produktionsfirma am Dienstag. Der Dreh war wegen der Corona-Krise zuerst verschoben worden.

Die Serie bietet einen Blick in die Welt der Charedim in Jerusalem. Hauptfiguren sind der Witwer Schulem Shtisel (Dovale Glickman) und sein jüngster Sohn, der verträumte und künstlerisch begabte »Kive« (Michael Aloni), der auf der Suche nach der großen Liebe ist.

Externer Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt, der den Artikel anreichert. Wir benötigen Ihre Zustimmung, bevor Sie Inhalte von Sozialen Netzwerken ansehen und mit diesen interagieren können.

Mit dem Betätigen der Schaltfläche erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihnen Inhalte aus Sozialen Netzwerken angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittanbieter übermittelt werden. Dazu ist ggf. die Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät nötig. Mehr Informationen finden Sie hier.

In einer weiteren Rolle ist der »Unorthodox«-Star Shira Haas zu sehen. Haas ist für ihre Rolle der Esther Shapiro in der Miniserie, die ebenfalls in der Welt tiefreligiöser Juden spielt, für den Emmy-Fernsehpreis nominiert.

Die erste Staffel von »Shtisel« hatte 2013 im israelischen Fernsehen Premiere. Der dritte Teil soll dort nach Angaben Barkais gegen Ende des Jahres anlaufen. Wann die neue Staffel danach bei Netflix zu sehen sein wird, sei aber noch unklar. Allzu lange solle es aber nicht mehr dauern. dpa/ja

Revolution

»Wir werden stumm gehalten«

Liraz Charhi über die Demonstrationen im Iran, den Mut der Frauen und Hoffnung auf Freiheit

von Katrin Richter  09.12.2022

Essays

Mit talmudischer Akribie

In einem neuen Buch versucht Bob Dylan, die letzten Mysterien der Popkultur zu erklären

von Daniel Killy  08.12.2022

Kunstfreiheit

Es geschah mit Ansage

Eine Tagung des Tikvah Instituts beleuchtete die Frage, warum die documenta fifteen zu einem Antisemitismus-Skandal wurde

von Ralf Balke  08.12.2022

Gerhard Löwenthal

Kalter Krieger vom ZDF

Zum 100. Geburtstag des TV-Moderators, der mit seinen Tiraden gegen die DDR die West-Zuschauer in zwei Lager spaltete

von Jana Glose  08.12.2022

Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Klatsch und Tratsch aus der jüdischen Welt

von Katrin Richter  08.12.2022

Kino

Sie sprengten das System

»She Said« erzählt, wie zwei Journalistinnen den Fall Harvey Weinstein publik machten

von Ralf Balke  08.12.2022

Zahnmedizin

Paste statt OP

Ein neuartiger Schaum aus Israel soll die Folgen von Parodontose beseitigen und dem Zahnfleisch helfen, sich zu regenerieren

von Ralf Balke  07.12.2022

»Kleo«

Patriarchat zu Tscholent verarbeiten

Mit einer Netflix-Serie über eine Profikillerin gelang der Regisseurin Viviane Andereggen der Durchbruch. Zurzeit arbeitet sie an einer jüdisch-deutschen Tragikomödie

von Sophie Albers Ben Chamo  06.12.2022

Berlin

»Nicht vom Himmel gefallen«

Das Tikvah Institut fragte auf der Tagung »Kunstfreiheit als Ausrede?«, warum die documenta aus dem Ruder lief 

von Ralf Balke  05.12.2022