USA

Scarlett Johansson auf Erfolgskurs

Scarlett Johanson bei der Emmy-Preisverleihung 2018 in Los Angeles Foto: dpa

Scarlett Johansson, laut der Zeitschrift »Forbes« mit 40,5 Millionen US-Dollar (gut 35 Millionen Euro) die bestbezahlte Schauspielerin 2018, bleibt auf Erfolgskurs. Wie der »Hollywood Reporter« berichtete, spielt Johansson erneut die Superheldin »Schwarze Witwe« in einem Marvel-Film und erhält dafür eine Gage von 15 Millionen US-Dollar (fast 13 Millionen Euro).

Johansson ist bereits in sechs Filmen der Marvel-Reihe als Schwarze Witwe aufgetreten, die unter dem Namen Natasha Romanoff bekannt ist. In dem Film arbeitet sie als ehemalige KGB-Agentin für einen US-amerikanischen Geheimdienst. Das Marvel Cinematic Universe (MCU) ist ein fiktives Universum, in dem eine Reihe von Superheldenfilmen spielt. Im vergangenen Jahr war Johansson an Filmen wie Avengers: Infinity War und Isle of Dogs beteiligt.

Wurzeln Die Schauspielerin, die eine jüdische Mutter hat, war im vergangenen November während ihrer Teilnahme an der PBS-Serie Finding your Roots mit dem Schicksal ihrer Familie während der NS-Zeit konfrontiert worden.

Wie die Nachrichtenagentur Jewish Telegraphic Agency (JTA) berichtete, war Johanssons Urgroßvater mütterlicherseits, Saul Schlamberg, im Jahr 1910 aus einer kleinen Stadt in Polen nach New York eingewandert. Berichten zufolge war er mittellos und verkaufte Bananen auf der Lower East Side.

Als Johansson in der Sendung mit den Spuren der Familie, die in Polen zurückblieb, konfrontiert wurde, brach sie in Tränen aus. Laut Zeugenaussagen, die in der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem dokumentiert sind, wurden Moishe, der Bruder von Saul Schlamberg, und seine zehn Kinder ins Warschauer Ghetto gebracht.

Auf die Frage des Moderators, wie sie sich die Deportation der Familie vorstelle, sagte Johansson: »Ich kann mir nicht vorstellen, wie man sich dabei fühlt. Es muss einfach die Hölle gewesen sein.« ag

Fernsehen

»Babylon Berlin«: Was bisher geschah (Folgen 1–4)

Wer jetzt noch einsteigen will bei der fünften Staffel der ARD-Serie, lernt hier die wichtigsten Figuren und ihre Verstrickungen kennen

von Wilfried Urbe  10.09.2026

Glosse

Der Rest der Welt

Das süße Jahr oder Ein neues Kleid für Rosch Haschana

von Nicole Dreyfus  10.09.2026

Fernsehen

»Zu Asche, zu Staub«

»Babylon Berlin« endet düster: Die fünfte Staffel spielt in der Zeit um Hitlers Machtergreifung 1933

von Julia Kilian  10.09.2026

Argentinien

»Portrait of a Lady« wird restituiert

Ein niederländischer Journalist entdeckte die Raubkunst in einer Immobilienanzeige. Ein Jahr, nachdem der Fall für Furore gesorgt hat, wird das Gemälde endlich an die rechtmäßige Erbin übergeben

 10.09.2026

Filmfestspiele

Politik trifft auf Leinwand

In Venedig gibt es auch dieses Jahr zahlreiche Premieren, die für Kontroversen sorgen

von Patrick Heidmann  10.09.2026

"Two serious people sit on outdoor metal stairs in casual, tactical clothing, appearing tired or contemplative, with sunlight casting shadows behind them against a plain wall in a rugged environment."

Netflix

Wenn Fiktion auf Realität trifft

Die israelische Erfolgsserie »Fauda« meldet sich mit einer eindrucksvollen neuen Staffel zurück

von Sarah Cohen-Fantl  10.09.2026

Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Klatsch und Tratsch aus der jüdischen Welt

 10.09.2026

Teschuwa

Umkehrer und Rückkehrer

Der Berliner Rapper Ben Salomo brauchte lange, um herauszufinden, woher die eigene Stimme kommt

von Nicole Dreyfus  10.09.2026

Deutschland

Schoa-Überlebende und Antisemitismusbeauftragte rechnen mit dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels und Maha El Hissy ab

Die Hintergründe

 09.09.2026 Aktualisiert