Igor Levit

»Rettender Akt«

Der Pianist Igor Levit 2019 in Köln Foto: imago images / Future Image

Für den Pianisten Igor Levit waren seine täglichen Hauskonzerte auf Twitter ein »rettender Akt« in den ersten Corona-Wochen.

»Diese Konzerte haben mir einen ungeheuren Halt gegeben«, sagte Levit dem evangelischen Monatsmagazin »chrismon« (Juli-/August-Ausgabe). Die Pandemie-Restriktionen hätten ihn hart getroffen.

musik »Von einem Tag auf den anderen konnte ich nicht mehr auf die Bühne«, sagte der 33-Jährige: »Ich hatte zuerst das Gefühl, völlig freizudrehen. Und das zu verlieren, was Musik für mich bedeutet – nämlich Musik mit anderen zu teilen.«

Deshalb habe er im März mit den abendlichen Hauskonzerten begonnen, sagte der in Berlin lebende Musiker und Bürgerrechtler.

Doch nach 52 gestreamten Auftritten habe ihm sein Körper signalisiert, dass er Ruhe brauche. Daher mache er nun das, was er eigentlich vor Corona geplant hatte, sagte Levit: »Ich gehe in die Stille. Ich lese jetzt viel. Ich spiele auch ein bisschen für mich. Die meiste Zeit aber steht der Flügel still in der Ecke.« epd

Programm

Summer Open Airs in Frankfurt und Hannover, und ein Rendezvous für Hercule Poirot - mit einer Leiche

Termine und Tipps für den Zeitraum vom 13. August bis zum 20. August

 12.08.2026

Hamburg

Art Garfunkel kommt für ein Konzert nach Deutschland

Der Vorverkauf für den Auftritt in der Elbphilharmonie am 24. Oktober hat begonnen

 12.08.2026

Reportage

Unter die Haut

Für viele Jüdinnen und Juden ist ein Tattoo nicht nur Körperschmuck – sondern auch ein Bekenntnis zur eigenen Identität. Vier tätowierte Menschen erzählen

von Nicole Dreyfus  12.08.2026

Glosse

Der Rest der Welt

New Yorker Geschichten: Zu viele Bücher kann es gar nicht geben

von Katrin Richter  11.08.2026

Forum

Leserbriefe

Kommentare und Meinungen zu aktuellen Themen der Jüdischen Allgemeinen

 11.08.2026

Filmkritik

»Noga« - Porträt der Sängerin Noga Erez zeigt persönliches Ringen

Ein dokumentarisches Porträt der israelischen Musikerin Noga Erez, deren internationaler Erfolg seit dem Hamas-Massaker und den antiisraelischen Kulturattacken ausgebremst wird

von Kathrin Häger  11.08.2026

Literatur

Tomer Gardi und Dana Vowinckel für Deutschen Buchpreis nominiert

Die Jury hat die Auswahl der 20 Kandidaten bekanntgegeben. Unter ihnen sind auch bekannte Autoren mit jüdischem Hintergrund

 11.08.2026

Social Media

Shirin David, Bill Kaulitz und die Wassermelonen-Jünger

Bei der Rapperin reicht ein »Free Palestine« für die Verbündeten, bei dem Sänger ein »Tel Aviv! Love!« für die Gegner. Ein Kommentar

von Pola Sarah Nathusius  11.08.2026

Nordrhein-Westfalen

Medienminister übt scharfe Kritik an Georg Restle und dem WDR

Nathaniel Liminski (CDU): »Israel und das Judentum sind kein Freiwild für jeden Vorwurf, auch nicht für Journalisten«

 11.08.2026 Aktualisiert