Sehen!

Reise durch die Pop-Geschichte

Nein, von einer fernen Galaxie stammen die Mitglieder der israelischen A-cappella-Truppe »Voca People« nicht, auch wenn der jüdische Staat für viele Zeitgenossen mittlerweile den Status eines fremden Planeten hat. Der Stern Voca, auf dem ausschließlich musikalisch kommuniziert wird, ist fiktiv und wie die weiße Schminke der acht Musiker Teil ihrer Bühnenshow. In der werden 70 Hits von Mozart über Abba bis Michael Jackson live und ohne Instrumente, dafür angereichert mit Comedy-Elementen präsentiert – eine Reise durch die irdische Musikgeschichte. Fester Teil der Show ist auch immer die Einbeziehung des Publikums.

weltkarriere Gegründet wurde die Truppe 2009 in Tel Aviv. Ihr erster YouTube-Clip im selben Jahr kam auf über 15 Millionen Klicks. Es war der Start einer fulminanten internationalen Karriere, mit umjubelten Auftritten in Spanien, Frankreich, England und den USA, wo die New York Times über »Voca People« schrieb: »Simply great. A knockout!« Nach einem Auftritt bei Wetten, Dass ...? im Oktober 2012 tourt das Ensemble jetzt durch Deutschland. Aktuell ist die Gruppe im Hamburger CCH zu sehen und zu hören, gefolgt von Auftritten im Berliner Admiralspalast vom 29. Januar bis 3. Februar. ja

Weitere Stationen auf dem Tourneeplan sind:
Dresden (5. bis 7. Februar)
Mannheim (8. bis 10 Februar)
Baden-Baden (12. bis 14. Februar)
München (15. bis 24. Februar)
Bamberg (26. und 27. Februar)
Göttingen (2. und 3. März)
Hannover (5. und 6. März)
Karlsruhe (8. bis 10. März)
Saarbrücken (12. bis 14. März)
Leipzig (15. bis 17. März)
Fürth (20. und 21. März)
Trier (22. bis 24. März)
Stuttgart (26. und 27. März)

Nordrhein-Westfalen

Medienminister übt scharfe Kritik an Georg Restle und dem WDR

Nathaniel Liminiski (CDU): »Israel und das Judentum sind kein Freiwild für jeden Vorwurf, auch nicht für Journalisten«

 11.08.2026

Archäologie

Die Fingerabdrücke von Qumran

Wie Wissenschaftler mithilfe von Künstlicher Intelligenz den Schriftrollen vom Toten Meer ihre letzten Geheimnisse entlocken wollen

von Sabine Brandes  11.08.2026

Campus

Schweigen als Überlebensstrategie

Ein neuer Sammelband beleuchtet die erschütternde Situation jüdischer Studierender und Lehrender an deutschen Hochschulen

von Therese Klein  10.08.2026

Berlin

Bund gibt mehr Geld für Gedenkstätten

Die deutschen Gedenkstätten erhalten von Kulturstaatsminister Wolfram Weimer mehr Fördermittel - für Projekte, aber auch für den Schutz der Orte und Mitarbeiter.

 10.08.2026

Interview

»Woher haben Sie die Noten?«

Kantor Assaf Levitin und der Verleger Christoph Koop über die Edition »Hashivenu« von Kompositionen für die Synagoge – und das Interesse auch von nichtjüdischen Chören an der Musik »Made in Germany«

von Christine Schmitt  10.08.2026

Musik

Wurde Boy George bei einem Konzert in Frankfurt sabotiert?

Techniker sollen seine In-Ear-Monitore immer lauter gedreht haben, bis der britische Pop-Star seinen Auftritt abbrach

von Imanuel Marcus  10.08.2026

Aufgegabelt

Zitronen-Zaatar-Hühnchen

Rezepte und Leckeres

 09.08.2026

Meinung

Wie Georg Restle die Glaubwürdigkeit des ÖRR untergräbt

Nach dem X-Post des Journalisten hat sich Felix Schotland, Vorstand der Synagogen-Gemeinde Köln, an WDR-Programmdirektorin Andrea Schafarczyk gewandt. Wir dokumentieren das Schreiben im Wortlaut

von Felix Schotland  07.08.2026

Berlin

Einsatz gegen Judenhass: Iris Berben erhält Deutschen Kulturpolitikpreis

Die Schauspielerin steht nicht nur vor der Kamera, sondern engagiert sich auch ehrenamtlich. Der Deutsche Kulturrat würdigt diese Leistung mit einem Preis. Igor Levit ist Laudator

 07.08.2026