Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

anne Sinclair hat keine grenzenlose Geduld mehr mit den Eskapaden ihres Ehemannes Dominique Strauss-Kahn. Die Multi-millionärin denkt über eine Scheidung nach, seitdem ihr Mann jetzt auch noch in eine Affäre um einen Callgirl-Ring verstrickt sein soll, berichtet Le Figaro. Laut dem Blatt will Sinclair von DSK auch die mehreren Hunderttausend Euro zurück, die sie für seine Verteidigung in der New Yorker Vergewaltigungsaffäre diesen Sommer bezahlt hat.

marc jacobs kann seine neue Frühjahrskollektion nicht mehr der Öffentlichkeit präsentieren. Beim Transport von London nach Paris, wo die Modelle der europäischen Presse vorgeführt werden sollten, sind sämtliche Kleider des New Yorker Designers spurlos verschwunden. Die Polizei geht von Diebstahl aus. Ein Reporter des Daily Telegraph witzelte, bei den Tätern müsse es sich um zwei Meter große anorexische Frauen handeln.

sarah silverman kennt keine Tabus. Für den Comedystar ist auch Vergewaltigung ein Thema für Witze: »Ich bin von einem Arzt vergewaltigt worden. Für ein jüdisches Mädchen ist das eine bittersüße Erfahrung.« Kritikern solcher Jokes haut die 41-Jährige noch zusätzlich einen rein: »Wer soll sich schon beschweren? Vergewaltigungsopfer vielleicht? Die erstatten doch kaum Anzeige bei der Polizei.«

Elliott Gould hat Erfahrung als Altenpfleger gesammelt. Der Filmschauspieler betreute in den 70er-Jahren seinen bettlägerigen Freund Groucho Marx. Gould, zuletzt in Ocean’s Thirteen an der Seite von George Clooney zu sehen, erinnert sich, wie er einmal eine Glühbirne in Marx’ Krankenzimmer auswechselte, was der Komiker mit den Worten kommentierte: »Deine beste darstellerische Leistung bisher.« Goulds Reaktion: »Danke. Meine beste Kritik bisher.«

steven spielberg will sich die Tora vorknöpfen. Der Regisseur verhandelt mit dem Studio Warner Brothers über ein
Moses-Biopic. Falls Spielberg grünes Licht bekommt, wäre das nach Dinos, Aliens und Schoa sein erster Bibelfilm. ja

Amulette

Erfurter Ausstellung zeigt israelische Kunst

Die Galerie Waidspeicher zeigt Werke israelischer Künstlerinnen und 555 Hamsa-Amulette aus Jerusalem. Das Motiv der Hamsa in Form einer geöffneten Hand ist im Judentum, im Islam und im Christentum gebräuchlich

von Matthias Thüsing  10.03.2026

München

Ermittlungen zu Nazi-Parole gegen Fleischhauer eingestellt

Der Kolumnist bedient sich bei einem Podcast eines Slogans der Nationalsozialisten, um damit den AfD-Nachwuchs zu kritisieren. Deshalb wird gegen ihn ermittelt - jedoch nicht besonders lang

 10.03.2026

TV-Tipp

Die Puppe mit dem Hitlergruß: Das turbulente Leben der Unternehmerin Käthe Kruse

»Ich kauf‘ Euch keine Puppen - macht Euch selber welche!« Max Kruses junge Geliebte nahm diese brüske Absage wortwörtlich und wurde berühmt. Arte zeichnet die bewegte Biografie von Käthe Kruse nach

von Manfred Riepe  10.03.2026

New York

Ben Stiller: »Krieg ist kein Film«

Immer wieder nutzt die US-Regierung bekanntes Film- oder Musikmaterial für eigene Videoclips - wohl ohne zu fragen. Jetzt beschwert sich deswegen Schauspieler Ben Stiller

 10.03.2026

Comedy

Streichelzoo mit Fischen

Die Serie »JoJo & Simha: Exploring Berlin3000« erzählt auf Social Media von drei tollpatschigen jüdischen Handwerkern der Zukunft

von Pascal Beck  09.03.2026

Women’s Asian Cup

Trump fordert von Australien Asyl für iranische Fußballerinnen

Die Spielerinnen hatten sich vor dem Anstoß im Robina Stadium geweigert, die iranische Nationalhymne zu singen

 09.03.2026

Magdeburg

Auftakt für jüdische Kultur in Sachsen-Anhalt

Ministerpräsident Sven Schulze betonte als Schirmherr die Bedeutung der Kulturtage als klares Signal der Solidarität mit Jüdinnen und Juden in Sachsen-Anhalt

 09.03.2026

Sprache

»Wat willste?«

Die Autorin Lea Streisand hat ein Buch über den vielleicht schönsten Dialekt des Deutschen geschrieben, das Berlinerische. Ein Besuch zwischen »ick«, »icke« und »dufte«

von Katrin Richter  08.03.2026

Berlin/Los Angeles

Weimer lädt Chalamet in die Oper ein: »Kann mal daneben liegen«

Interessiert sich wirklich niemand mehr für Oper und Ballett? So findet es zumindest »Marty Supreme«-Star Timothée Chalamet. Wie der Kulturstaatsminister den Oscar-Anwärter umstimmen will

 08.03.2026