Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Rebecca Siemoneit-Barum blickt gern auf ihre Teilnahme am »Dschungelcamp« vor elf Jahren zurück: Der ganze Trip sei ein Erlebnis gewesen. »Ich konnte meine ganze Familie mitnehmen. Wir wurden Business-Class nach Australien geflogen, und während ich im Dschungel saß, hatten mein Mann, mein Bruder und meine Tochter eine wunderbare Zeit. Allein das war es wert! Ich habe die Zeit im Camp als wirkliche Zäsur im Leben empfunden, denn wenn man mehrere Nächte lang im Regen schlafen muss, Bauchschmerzen hat vor Hunger und nichts hat, was einem sonst das Leben leicht macht, wird man demütig.«

Gal Gadot hat sich einen Drink gemixt. Natürlich nicht »nur so«, sondern die israelische Schauspielerin ist Teil einer Werbekampagne einer großen amerikanischen Wodka-Marke. Und was braucht Gadot dazu? Eiswürfel, Wodka, noch ein bisschen mehr Wodka, eine andere Flüssigkeit und einen Shaker. Das Ganze dann selbstredend gut schütteln, und schon hat Gadot ihren Drink fertig. Le Chaim!

Lesen Sie auch

Noah Wyle hat sich in einem Interview mit der »Zeit« über seine Hauptrolle in der preisgekrönten Krankenhaus-Serie The Pitt geäußert. Es sei für ihn, der bereits vor 20 Jahren einen Arzt in der Serie Emergency Room gespielt habe, etwas sehr Bewusstes gewesen, dieses Mal einen Arzt jüdischer Herkunft zu verkörpern. Gerade auch nach dem 7. Oktober 2023, sagte Wyle. Sein Serienname Dr. Robinavitch sei eine Reminiszenz an seine Familie: »Meine Wurzeln sind russisch, ukrainisch und jüdisch.« Der Regisseur wollte den Familiennamen wissen – »der eine Zweig hieß Levinski, der andere Rabinovich« –, und so wurden die Buchstaben umgedreht.

Rachel Weisz (55) wird Teil des vierten Teils der Mumie, der voraussichtlich im Mai 2028 in die Kinos kommt. Nach ihrem Ausstieg beim dritten Teil wegen eines Drehbuchs, das sie nicht überzeugte, steht sie diesmal erneut mit Brendan Fraser vor der Kamera – wie bereits in den ersten beiden Teilen. Über die Handlung des neuen Films halten sich die Regisseure Matt Bettinelli-Olpin und Tyler Gillett bislang bedeckt. Schon 1984 weckte Rachel Weisz das Interesse der Öffentlichkeit, als sie eine Hauptrolle in King David ablehnte. Seit 1994 hat sie in 47 Kinofilmen mitgewirkt.

Lesen Sie auch

Clive Davis (93) weigert sich im hohen Alter, seine Arbeit aufzugeben. Als ältester Kreativ-Manager der Welt blickt der vom Schreibtisch bei Sony Music aus auf eine Karriere zurück, die ihresgleichen sucht. Mitte der 60er-Jahre schuf er mit Lynn Andersons »Rose Garden« und Donovans »Mellow Yellow« seine ersten Hits. Später kooperierte er mit unzähligen Künstlern, von Chicago über Whitney Houston bis hin zu Santana. Die lebende Legende Davis steht jetzt im Mittelpunkt unserer Musik-Kolumne »Imanuels Interpreten«.

Beim traditionellen »Oscar-Luncheon« trafen sich die Oscar-Nominierten im Beverly Hilton Hotel in Beverly Hills – darunter Stars wie Timothée Chalamet (30), Kate Hudson (46) und Steven Spielberg (79), aber auch Hollywood-Größen wie Leonardo DiCaprio, Michael B. Jordan, Jacob Elordi und Emma Stone. Das Oscar-Rennen 2026 verspricht Spannung: Mit neun Nominierungen steht die Tragikomödie Marty Supreme recht gut da, obwohl die Konkurrenz stark ist. Es handelt sich um die Geschichte des jüdischen Tischtennis-Profis Marty Reisman, der in diesem Werk Marty Mauser heißt.

»Imanuels Interpreten« (25)

Pancho Vladigerov: Meister der Klänge

Er studierte in Berlin, kooperierte mit Max Reinhardt und komponierte umwerfende Symphonien. Dennoch ist er fast nur in seinem Heimatland bekannt

von Imanuel Marcus  24.09.2026

"Two serious people sit on outdoor metal stairs in casual, tactical clothing, appearing tired or contemplative, with sunlight casting shadows behind them against a plain wall in a rugged environment."

Netflix

Wenn Fiktion auf Realität trifft

Die israelische Erfolgsserie »Fauda« meldet sich mit einer eindrucksvollen neuen Staffel zurück

von Sarah Cohen-Fantl  23.09.2026

Fernsehen

Adolf und seine »Akte«

Die fünfte Staffel von »Babylon Berlin« spielt 1933 zur Zeit von Hitlers Machtergreifung. Unterhaltung mit politischem Anspruch, aber stimmen die Fakten?

von Ayala Goldmann  23.09.2026

Berlin-Wahl

»Die Linke ist keine antisemitische Partei, aber sie hat ein Problem mit Antisemitismus«

Der Comedian äußerte sich im Interview mit dem Tagesspiegel zur Berliner Wahl und zu einer progressiven linken Haltung zu Israel

 23.09.2026

Theater

Abgrund statt Parabel

In seiner Inszenierung von »Mephisto« spürt Frank Castorf den verborgenen Anziehungskräften des Faschismus nach und verzichtet dabei auf einfache Aktualisierungen

von Leon Stork  23.09.2026

Münchner Philharmoniker: Antrittskonzert von Lahav Shani

Musik

Berauschender Auftakt

Lahav Shani startet fulminant als Chefdirigent der Münchner Philharmoniker

von Michael Schleicher  22.09.2026

UEFA Nations League

»Dummheit und Heuchelei«: Israelische Fußballer weisen Völkermord-Vorwürfe aus Irland zurück

Israels Fußballverband wehrt sich gegen Aussagen des irischen Nationaltrainers Heimir Hallgrimsson, der vor dem anstehenden Länderspiel gesagt hatte, Irland werde »gegen den Genozid« antreten

 22.09.2026

Berlin

Igor Levit kritisiert Merz: Weiter-so in hübscher Verpackung

Merz’ Art der Kommunikation des CDU-Politikers wirke »losgelöst«, so der Pianist

 22.09.2026

Philadelphia

Erstes Konzert nach Macklemore-Aus: Sheeran äußert sich

Wegen israelfeindlichen Äußerungen und einer antisemitischen Vorgeschichte wurde US-Rapper Macklemore aus dem Vorprogramm von Popstar Ed Sheeran gestrichen. Jetzt ist Sheeran erstmals wieder aufgetreten

 20.09.2026