Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Scarlett Johansson schwärmt nicht nur von ihrem Ehemann. In der Talkshow Live with Kelly and Mark sprach die amerikanisch-dänische Schauspielerin, die vor Kurzem ihren 40. Geburtstag feierte, über die besondere Beziehung zu ihrem Zwillingsbruder Hunter. »Er ist großartig. Wir stehen uns sehr nahe. … Er ist ein Juwel.« Schon bei früherer Gelegenheit sagte sie über ihn: »Er erinnert mich ständig daran, ein besserer Mensch zu sein.« Hunter Johansson setzt sich als Gründer von »Solar Responders« dafür ein, Ersthelfer nach Naturkatastrophen zu unterstützen.

Gal Gadot rast durch London. Im neuen Action-Thriller The Runner spielt die 39-Jährige eine Anwältin, die im Wettlauf gegen die Zeit die mysteriösen Anweisungen eines unbekannten Anrufers ausführt, um ihren gekidnappten Sohn zu retten. Produziert wird der Film von Amazon. Ab März 2025 wird die israelische Schauspielerin als böse Königin in Schneewittchen in den deutschen Kinos zu sehen sein.

Mia Schem hat sich verlobt. Das gab die 22-Jährige vergangene Woche auf Instagram bekannt. Ihr 24-jähriger Jugendfreund machte ihr in Caesarea einen Heiratsantrag. Die beiden wurden ein Paar, nachdem die junge Frau im November vergangenen Jahres nach 55 Tagen Geiselhaft aus dem Gazastreifen zurückgekehrt war. Seitdem setzt sie sich in der Öffentlichkeit für die Befreiung der Verschleppten ein, die noch immer in der Gewalt der Hamas-Terroristen sind.

Ben Stiller wird immer wieder mit seinem Schauspielkollegen Adam Sandler verwechselt. Sandler habe ihm schon geschrieben und gemeint: »Ich war in Italien, und jemand hat gesagt: ›Ben Stiller, ich liebe dich!‹«, erzählte der 59-Jährige in der Tonight Show von Jimmy Fallon. Andere würden ihn wiederum darauf ansprechen, dass Sandlers Film Klick ihr Leben verändert habe, erklärte Stiller. »Und dann sage ich: ›Ich bin nicht Adam Sandler, ich bin Ben Stiller.‹ Und dann sagen die: ›Wer?‹« Die beiden Künstler sind seit vielen Jahren befreundet. bp/dpa

Die Träger des Georg-Stefan-Troller-Preises 2026

Frankfurt am Main

Auszeichnung für Journalisten und Buchautoren

Der Georg-Stefan-Troller-Preis für die Berichterstattung über jüdisches Leben wurde erstmals verliehen. Mit Mascha Malburg und Joshua Schultheis sind auch zwei JA-Journalisten unter den Ausgezeichneten

 11.10.2026

Frankfurt am Main

Friedenspreis des Deutschen Buchhandels an Philippe Sands überreicht

Der Völkerrechtsanwalt forderte in seiner Rede ein Ende angeblicher »Debattenbeschränkungen« in Deutschland

 11.10.2026

Julia Franck

»Sie liebt, aber sie wird nicht geliebt«

Die Schriftstellerin über ihre literarische Biografie der Jüdin Baladine Klossowska und den Dichter Rainer Maria Rilke

von Knut Elstermann  11.10.2026

Aufgegabelt

Rote Bete mit Tahini

Rezepte und Leckeres

 11.10.2026

Forum

Leserbriefe

Kommentare und Meinungen zu aktuellen Texten der Jüdischen Allgemeinen

 10.10.2026

Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Klatsch und Tratsch aus der jüdischen Welt

 10.10.2026

Kino

Ich habe »Naza« gesehen, und es ist ein übles Stück Propaganda

Es ist erschreckend zu sehen, wie große Teile der Filmwelt sich gerade selbst zu nützlichen Idioten der Hamas degradieren, indem sie ihr von Lügen und Blut getränktes Narrativ übernehmen

von Philipp Peyman Engel  10.10.2026

Berlin

733 Tage, 2 Stunden und 35 Minuten

Eine Ausstellung im Paul-Löbe-Haus erzählt von Verlust, Hoffnung und bleibenden Folgen in der Zeit zwischen dem 7. Oktober und dem Abkommen zur Freilassung der Geiseln

von Pascal Beck  09.10.2026

Essay

Drei Jahre nach dem 7. Oktober: Die Grenzen universitärer Selbstgewissheit

Antisemitismus ist an Universitäten längst kein Ausnahmeproblem mehr. Drei Jahre nach dem 7. Oktober stellt sich deshalb eine unangenehmere Frage: Was haben Universitäten über sich selbst gelernt?

von Frederek Musall  09.10.2026