Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Haim feiern nicht nur das zehnjährige Jubiläum ihres Debüt-Albums Days Are Gone, sie machen auch noch Werbung für Louis Vuitton. Die drei musikalischen Schwestern tragen in ihrem Werbe-Video synchron die neue »Alma«-Tasche des Luxuslabels, die sich metallisch-kühl gibt. Entworfen hat das nicht ganz günstige Stück der Designer Nicolas Ghesquière. Vielleicht ist er ja auch Haim-Fan? kat

Lonah Chemtai Salpeter fährt zu den Olympischen Spielen. Die israelische Marathon-Läuferin löste das sportliche Ticket dafür am vergangenen Wochenende beim Marathon in Budapest, bei dem sie Vierte wurde. In zwei Stunden, 25 Minuten und 38 Sekunden lief Chemtai Salpeter 42,195 Kilometer. »Es war ein hartes Rennen in den Straßen von Budapest bei diesem Wetter«, schrieb sie bei Instagram. Ihrem Teamkollegen Maru Teferi, der bei den Männern die Silbermedaille holte, gratulierte die 34-Jährige auch. kat

Susan Sideropoulos spielt in dem neuen RTL-Format Die Verräter – Vertraue Niemandem, das am 20. September anläuft. In der als »Reality-Krimi-Show« beschriebenen Sendung spielen insgesamt 16 Teilnehmerinnen und Teilnehmer um 50.000 Euro. Manche erzählen die Wahrheit, andere lügen. Sideropoulos sagte in einem Interview vorab, dass sie ohnehin eine ganz schlechte Lügnerin und für alle eher ein offenes Buch sei. Und das ist die Wahrheit. kat

Netta Barzilai wirbt für ihre anstehende Tour auf eine Art und Weise, wie wahrscheinlich nur sie es kann: Die israelische Sängerin ist mit ihrer Band und ihrem Mini-Drumcomputer auf eine Jacht gegangen und singt in Schleife »You better come to tour« und »Buy a ticket«. Später zählt sie noch die Städte auf, in denen sie spielen wird: Berlin, London, Amsterdam. Dort ist sie am 2. September. Der 4. September ist für die Berliner Fans reserviert, denn an diesem Tag tritt die ESC-Gewinnerin aus dem Jahr 2018 im Lido auf. Also: »Come to tour.« kat

Sarah Jessica Parker hat das Kätzchen der von ihr gespielten Rolle Carrie aus der Nachfolgeserie And Just Like That ... adoptiert. Die 58-Jährige postete auf Instagram Fotos von dem Tier und schrieb: »Sein Name hinter der Kamera ist Lotus.« Der Kater, der in And Just Like That ... als Shoe bekannt wurde, sei im April dieses Jahres offizieller Teil ihrer Familie geworden, teilte Parker weiter mit. Lotus sei als Neugeborener von der Tierschutzorganisation Connecticut Humane Society gerettet worden und sei ihre dritte Katze, schrieb Parker, die mit dem Schauspieler Matthew Broderick (61, Ferris macht blau) verheiratet ist und mit ihm drei Kinder hat. »Wenn er euch bekannt vorkommt, liegt das daran, dass er es ist«, sagte sie zum tierischen Zugang der Familie. dpa

Sachbuch

Der Kampf jüdischer Gemeinden für den Synagogen-Aufbau nach dem Krieg

Durch die Nationalsozialisten zerstört, wollten jüdische Gemeinden viele Synagogen in Deutschland nach dem Krieg wieder aufbauen. Doch sie hatten mit Widerständen zu kämpfen - und mit Parkplätzen und Einkaufszentren

von Thomas Klatt  04.11.2026

New York

Nach Paul Simon wird auch Art Garfunkel 85

Mit Songs wie »The Sound of Silence« wurden Simon & Garfunkel weltberühmt – aber auch die Streits der beiden Schulfreunde aus New York sind legendär. Jetzt steht der nächste große Geburtstag an

von Christina Horsten  04.11.2026

Frankfurt am Main

Rote und blaue Fäden

Mit der Installation »A Sky Full of Hope« will die Künstlerin Janet Echelman globale Vernetzung sichtbar machen – und eckt in der Stadt damit an

von Eugen El  03.11.2026

Fernsehen

»Doitscha« erzählt vom Leben deutscher Juden nach dem 7. Oktober

Im Mittelpunkt der pointierten Tragikomödie steht eine Familie, in der unterschiedliche Identitäten, Ängste und Lebensentwürfe aufeinanderprallen

 03.11.2026

Frankfurt

Jüdische Akademie soll »Haus der Zukunft« sein

In der ersten Diskussionsrunde der neuen Jüdischen Akademie in Frankfurt stieß ein Wunsch angesichts von Antisemitismus und innerjüdischer Differenzen auf große Zustimmung: Die Akademie soll ein »Haus der Zukunft« sein

 03.11.2026

Kino und Literatur

»Holocaust im Film« - Eine Spurensuche von 1946 bis heute

Im November kommt der Essayfilm »Holofiction« ins Kino: Regisseur Michal Kosakowski untersucht die filmische Ikonografie des Holocaust. Zur Geschichte des Holocaust-Films gibt es auch schon das gleichnamige Sachbuch

von Marcus Stiglegger  03.11.2026

Lesen!

Existenzialistische Suchbewegungen

In Benjamin Steins »Tiferet« geht es um die letzten Dinge, um alles und nichts – und vor allem um Abschied und Verlust

von Tobias Prüwer  02.11.2026

Interview

»Gemeinsam nach der Wahrheit suchen«

Carlos Fraenkel, der neue Leiter des Potsdamer Einstein Forums, will unterschiedliche Denktraditionen miteinander ins Gespräch bringen – und die Philosophie stärker in der Gesellschaft verankern

von Ayala Goldmann  02.11.2026

Aufgegabelt

Frühstückskartoffeln

Rezepte und Leckeres

 02.11.2026