Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Mila Kunis hat in der Reihe »Food Diaries« von Harper’s Bazaar kürzlich erzählt, was sie den Tag über so isst. Und: Sie beginnt den Tag mit Kaffee. Normaler Kaffee, nichts Aufwendiges, wie es die amerikanische Schauspielerin beschreibt. Zwei Stunden später isst die 39-Jährige dann entweder die Reste des Frühstücks der Kinder oder einen Avocado-Toast mit einem Ei, ein wenig Hummus oder Zaziki. Abends kann es dann auch schon mal eine Pizza sein. In jedem Fall aber liebt Kunis Eingelegtes und Kartoffeln mit Fisch.

Jeff Goldblum hat sich bei seinen Fans für die vielen Glückwünsche bedankt. Der Schauspieler, der am 22. Oktober seinen 70. Geburtstag feierte, postete ein Selfie mit seinen Kindern an seiner Seite. »Ich fühle mich richtig glücklich, ein neues Jahr mit diesen fantastischen und besonderen Menschen zu beginnen.« Goldblum und die Tänzerin und ehemalige Sportlerin Emilie Living­stone haben zwei gemeinsame Kinder.

Barbra Streisand wird ein neues Album veröffentlichen – eigentlich ein altes neues, denn die Tapes dazu, so schrieb die 80-jährige Sängerin und Schauspielerin vergangene Woche auf ihrem Instagram-Account, hätten ursprünglich ihr Debüt sein sollen. Aufgenommen wurden sie an drei Abenden im November 1962 im Klub »The Bon Soir«, weswegen das Album auch Live at the Bon Soir heißen wird. Das Booklet der CD soll 32 Seiten dick sein und neben einem Text Streisands auch viele Fotos und Notizen beinhalten.

Haya Molcho hat in einem Instagram-Post ihres »Neni«-Accounts über die Essgewohnheiten ihres Sohnes Elior gesprochen. Als Kind sei er nicht wirklich experimentierfreudig gewesen und hatte seine Favourites. Das aber habe sich im Lauf der Zeit zunehmend geändert, besonders in den vergangenen Jahren – nicht zuletzt deshalb, weil er selbst ein Res­taurant in Wien betreibt. Seine Brüder wären, was das Essen betrifft, immer etwas aufgeschlossener gewesen.

Essay

Der neue Jude

Warum ich Mitleid mit den Deutschen habe, die bis heute nicht begreifen wollen, dass wir keine wehrlosen Opfer mehr sind, sondern starke, selbstbestimmte Menschen, die hart zurückschlagen, wenn man uns angreift

von Zeev Avrahami  04.11.2026

Programm

Tipps und Termine

Termine und Tipps für den Zeitraum vom 4. November bis zum 12. November

 04.11.2026

Sachbuch

Der Kampf jüdischer Gemeinden für den Synagogen-Aufbau nach dem Krieg

Durch die Nationalsozialisten zerstört, wollten jüdische Gemeinden viele Synagogen in Deutschland nach dem Krieg wieder aufbauen. Doch sie hatten mit Widerständen zu kämpfen - und mit Parkplätzen und Einkaufszentren

von Thomas Klatt  04.11.2026

New York

Nach Paul Simon wird auch Art Garfunkel 85

Mit Songs wie »The Sound of Silence« wurden Simon & Garfunkel weltberühmt – aber auch die Streits der beiden Schulfreunde aus New York sind legendär. Jetzt steht der nächste große Geburtstag an

von Christina Horsten  04.11.2026

Frankfurt am Main

Rote und blaue Fäden

Mit der Installation »A Sky Full of Hope« will die Künstlerin Janet Echelman globale Vernetzung sichtbar machen – und eckt in der Stadt damit an

von Eugen El  03.11.2026

Fernsehen

»Doitscha« erzählt vom Leben deutscher Juden nach dem 7. Oktober

Im Mittelpunkt der pointierten Tragikomödie steht eine Familie, in der unterschiedliche Identitäten, Ängste und Lebensentwürfe aufeinanderprallen

 03.11.2026

Frankfurt

Jüdische Akademie soll »Haus der Zukunft« sein

In der ersten Diskussionsrunde der neuen Jüdischen Akademie in Frankfurt stieß ein Wunsch angesichts von Antisemitismus und innerjüdischer Differenzen auf große Zustimmung: Die Akademie soll ein »Haus der Zukunft« sein

 03.11.2026

Kino und Literatur

»Holocaust im Film« - Eine Spurensuche von 1946 bis heute

Im November kommt der Essayfilm »Holofiction« ins Kino: Regisseur Michal Kosakowski untersucht die filmische Ikonografie des Holocaust. Zur Geschichte des Holocaust-Films gibt es auch schon das gleichnamige Sachbuch

von Marcus Stiglegger  03.11.2026

Lesen!

Existenzialistische Suchbewegungen

In Benjamin Steins »Tiferet« geht es um die letzten Dinge, um alles und nichts – und vor allem um Abschied und Verlust

von Tobias Prüwer  02.11.2026