Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Jake Gyllenhaal Foto: IMAGO/Starface

Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Klatsch und Tratsch aus der jüdischen Welt

 22.03.2022 17:29 Uhr Aktualisiert

Jake Gyllenhaal ist nach eigenen Angaben ein vorsichtiger Autofahrer. »Ich bin der langsame Fahrer auf der Autobahn, den du anhupst, damit er aus dem Weg fährt«, sagte Gyllenhaal bei der Vorstellung seines neuen Films Ambulance am Dienstag in Berlin. »Das bin ich.« Bei den Dreharbeiten habe er sich deshalb zeitweise unwohl gefühlt, wie sein Schauspiel-Kollege Yahya Abdul-Mateen II verriet. Diese fanden teilweise in einem fahrenden Krankenwagen statt. »Ich habe viel gelacht, weil ich einfach wusste, während ich arbeitete, dass Jake sich gerade nicht wohl fühlt«, sagte er. »Jake schauspielert nicht, er fühlt sich wirklich nicht wohl.« Gyllenhaal, der für seine Rolle in Brokeback Mountain für einen Oscar nominiert war, vertraute bei gefährlichen Szenen lieber auf den Stuntfahrer. »Ich denke, dass Autofahren - wie alle hier in diesem Land wahrscheinlich besser wissen als wir alle - eine angeborene Fähigkeit ist«, sagte der 41-Jährige. »Ich bin einfach vorsichtiger, glaube ich. Und Yahya hatte mehr Spaß.«

Iris Apfel Foto: imago images/ZUMA Wire

Iris Apfel mag es ja bekanntlich grell und schrill. Aber damit noch nicht genug: Die Kollektion, die sie jetzt mit H & M entworfen hat, wirkt fast schon wie ein Antidepressivum. Da hüpfen mit Kristallen verzierte Frösche oder Erbsenschoten mit Perlen bestickt über Hosen und Broschen. Und die 100-jährige Stil­ikone, die für ihre selbstbewusste und originelle Kleiderwahl und ihre Liebe zu Maximalismus bekannt ist, zeigt, dass Mode in jedem Alter Spaß machen kann. Die Kollektion, die einen Sammlerwert haben wird – Iris Apfel hat noch nie eine so umfangreiche Modelinie gelaunched –, gibt es ab Ende März. Getreu dem Motto: »Mehr ist mehr.«

Daniel HopeFoto: imago images/Gartner

Daniel Hope hat am Freitag in der Berliner Gedächtniskirche ein Friedens- und Benefizkonzert zugunsten der »Nothilfe Ukraine« der »Aktion Deutschland Hilft« gegeben. »Meine Gedanken und Gebete sind bei allen Menschen und unseren Freunden in der Ukraine. Das ukrainische Volk, seine Musik, seine reiche und vielfältige Geschichte sind mir große Inspiration. Aus meiner Heimatstadt Berlin senden wir eine solidarische Botschaft«, sagte der 48-jährige Geiger. Auf dem Programm standen Werke der ukrainischen Komponisten Valentin Silvestrov und Myroslav Skoryk sowie Stücke von Ludwig van Beethoven und Frédéric Chopin.

Sarah Michelle GellarFoto: IMAGO/Starface

Sarah Michelle Gellar dankte anlässlich des TV-Starts der Vampirserie Buffy – Im Bann der Dämonen vor 25 Jahren ihren Fans. »Ihr habt an uns geglaubt. Ihr habt das möglich gemacht«, schrieb die 44-jährige amerikanische Schauspielerin auf Instagram. Die Show sei unter schweren Bedingungen gestartet: mitten in der Saison auf einem neuen Sender und basierend auf einem Film, der kein großer Erfolg gewesen sei. »Aber dann gab es da noch euch.« Dazu postete sie ein Foto vom Set der ersten Folge.

Daniel Donskoy kann inzwischen sehr gut nachvollziehen, warum seine Eltern einst die Sowjetunion verlassen haben. Mit jeder weiteren Nachricht aus Russland und der Ukraine sei er dankbarer, dass sie den Schritt gegangen seien. Sein Vater sei bis heute davon überzeugt, es sei »die beste Entscheidung« seines Lebens gewesen, sagte der 32-jährige Schauspieler, Musiker und Moderator (Freitagnacht Jews) der Deutschen Presse-Agentur. bp

UEFA Nations League

»Dummheit und Heuchelei«: Israelische Fußballer weisen Völkermord-Vorwürfe aus Irland zurück

Israels Fußballverband wehrt sich gegen Aussagen des irischen Nationaltrainers Heimir Hallgrimsson, der vor dem anstehenden Länderspiel gesagt hatte, Irland werde »gegen den Genozid« antreten

 22.09.2026

Berlin

Igor Levit kritisiert Merz: Weiter-so in hübscher Verpackung

Merz’ Art der Kommunikation des CDU-Politikers wirke »losgelöst«, so der Pianist

 22.09.2026

"Two serious people sit on outdoor metal stairs in casual, tactical clothing, appearing tired or contemplative, with sunlight casting shadows behind them against a plain wall in a rugged environment."

Netflix

Wenn Fiktion auf Realität trifft

Die israelische Erfolgsserie »Fauda« meldet sich mit einer eindrucksvollen neuen Staffel zurück

von Sarah Cohen-Fantl  22.09.2026

Philadelphia

Erstes Konzert nach Macklemore-Aus: Sheeran äußert sich

Wegen israelfeindlichen Äußerungen und einer antisemitischen Vorgeschichte wurde US-Rapper Macklemore aus dem Vorprogramm von Popstar Ed Sheeran gestrichen. Jetzt ist Sheeran erstmals wieder aufgetreten

 20.09.2026

Musik

Biermann mit neuen Liedern: »Mensch, misch’ dich ein«

Der Liedermacher Wolf Biermann präsentiert auf einem neuen Album Unveröffentlichtes - manches neu, manches auch noch aus DDR-Zeiten. Die Themen hätten sich kaum verändert, sagt der Künstler

 20.09.2026

Fernsehen

»Zu Asche, zu Staub«

»Babylon Berlin« endet düster: Die fünfte Staffel spielt in der Zeit um Hitlers Machtergreifung 1933

von Julia Kilian  19.09.2026

Zahl der Woche

5 Dinge

Fun Facts und Wissenswertes

 18.09.2026

Social Media

Nach weltweitem viralen Song: Hasswelle gegen israelische Band Temper City

Der Song der israelischen Band wird zum Welthit – bis die Herkunft der Musiker bekannt wird. Dann beginnt im Netz der Boykott

von Sabine Brandes  18.09.2026

Noah Bendix-Balgley

»Musikalisches Risiko ist wichtiger als absolute Perfektion«

Der Erste Konzertmeister der Berliner Philharmoniker über seine Philosophie beim Spiel, Kritik an Boykotten gegen Künstler und sein erstes Klezmer-Album

von Christine Schmitt  18.09.2026