Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Platz 14 auf der Tennisweltrangliste: Diego Schwartzman Foto: imago images/LaPresse

Diego Schwartzman ist bei den Australian Open als erster Top-Ten-Spieler ausgeschieden. Der Halbfinalist der French Open des vergangenen Jahres verlor am Freitag in Melbourne gegen den russischen Qualifikanten Aslan Karazew klar mit 3:6, 3:6, 3:6. Der 27 Jahre alte Karazew benötigte nur 1:52 Stunden für seinen Erfolg. (dpa)

Daniel HopeFoto: imago images/CTK Photo

Daniel Hope ist mittlerweile froh, in Berlin zu sein. Anfangs fiel es ihm schwer, in die Stadt zu kommen, die seine Großeltern auf der Flucht vor den Nazis verlassen mussten. »Inzwischen habe ich mehr als meinen Frieden damit gemacht«, erzählte der Stargeiger der rbb-Abendschau. »Ich freue mich, zurück zu sein und dass ich eine Familie hier gegründet habe.« Hope hat im Lockdown nicht nur jungen Künstlerinnen und Künstlern mit seinem Format »Hope@Home« geholfen, sondern sich auch mit der Geschichte seiner Familie beschäftigt.

Jason Alexander Foto: imago/APress

Jason Alexander hatte einen Cameo-Auftritt in einem Werbespot zum Superbowl. Und zwar als Hoodie. Der Seinfeld-Schauspieler warb nämlich in einer Reklame für einen Waschpulver-Hersteller – mit seinem Gesicht auf einem Kapuzenpulli in Beige-Rosa. »Nun, endlich habe ich es geschafft«, postete Alexander auf seinem Instagram-Account. Auch andere Kollegen wie Amy Schumer oder Drake hatten Auftritte in den beliebten Spots zum Football-Ereignis des Jahres – aber Jason Alexanders war der witzigste.

Mayim BialikFoto: imago images / Starface

Mayim Bialik backt Rugelach. Und zwar nicht an irgendeinem Tag, sondern am 14. Februar, dem Tag der Verliebten und der Blumenläden. Zusammen mit der amerikanischen Organisation »Tzedek America« wird die Schauspielerin die kleinen gefüllten Röllchen für einen guten Zweck zubereiten, sodass Verliebte an diesem Tag nicht allein sein müssen. Wie sie auf Instagram ankündigte, soll es auch einen Dating-Experten geben und ein bisschen Comedy. Dann kann ja fast nichts mehr schiefgehen.

Jeff WilbuschFoto: imago/PA Images

Jeff Wilbusch ist in der Kategorie »Best Actor in a Supporting Role in a Miniseries« für einen Satellite Award nominiert worden. Darüber freut sich der Unorthodox-Schauspieler gerade zu Recht auf seinem Instagram-Account. Und auch seine Serien-Kollegin Shira Haas hat gute Nachrichten, denn sie ist in der Kategorie »Best Actress in a Miniseries« nominiert.

Netflix-Dokumentation

Der Mann, der die Chili Peppers Red Hot machte

Man kann ohne weiteres behaupten, dass die Rockwelt ohne Hillel Slovak weniger bunt wäre. Eine Streaming-Doku hat dem in Israel geborenen ersten Gitarristen der Chili Peppers ein Denkmal gesetzt

von Richard Blättel  07.04.2026

Antisemitismus

London verweigert US-Skandalrapper Kanye West die Einreise

US-Skandalrapper Kanye West darf nach seinen antisemitischen und rassistischen Aussagen nicht nach Großbritannien reisen. Das hat auch gravierende Auswirkungen auf das mit ihm geplante Festival

 07.04.2026

Israel

Zeit, Zionist zu sein!

Fünf Gründe, den jüdischen Staat zu lieben – mit all seinen Stärken und Schwächen

von Daniel Neumann  07.04.2026

Weltglücksbericht

Israelis und die Freude am Leben

Trotz Kriegen und Terror landet der jüdische Staat weit vorn auf Platz 8. Die Forscherin Anat Fanti erklärt, warum

von Sabine Brandes  06.04.2026

Jazz

Omer Klein: »The Poetics«

Der israelische Pianist hat ein neues Album veröffentlicht. Es ist ein analoges Klangerlebnis, das innere und äußere Räume weit öffnet

von Ayala Goldmann  06.04.2026

Iryna Fingerova

»Man darf Kulturen nicht vergleichen«

Die Schriftstellerin und Ärztin über die Folgen einer Emigration, ihr Verhältnis zur Ukraine und das Leben als Jüdin in Deutschland – allesamt auch Themen ihres Romans »Zugwind«

von Maria Ossowski  05.04.2026

Dana von Suffrin

Wutgeburt

»Toxibaby« erzählt von einer toxischen deutsch-jüdischen Beziehung

von Katrin Diehl  04.04.2026

Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Klatsch und Tratsch aus der Jüdischen Welt

von Katrin Richer, Imanuel Marcus  04.04.2026

Michael Brenner

»Für die Nazis durfte es ›arische Juden‹ eigentlich nicht geben«

Der Historiker erforscht das Schicksal von Konvertiten in der NS-Zeit. Ein Gespräch über Menschen, die in keine Schublade passten

von Ayala Goldmann  04.04.2026