Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Jeff Goldblum Foto: imago images/MediaPunch

Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Klatsch und Tratsch aus der jüdischen Welt

von Katrin Richter  17.04.2020 08:36 Uhr

Jeff Goldblum singt zwar gerade nicht, so wie andere Künstler. Nein: Der Schauspieler hat seinen Kindern eine Gute-Nacht-Geschichte vorgelesen und dies gestreamt. Mit vielen verschiedenen Stimmen trug Goldblum die Geschichte von Pinocchio vor. Eigentlich ganz niedlich. Nur die Kids waren so mittelprächtig interessiert, denn als ihr Vater zum Ende der Geschichte fragte: »Weißt du, worum es in der Geschichte geht?«, war die Antwort: verneinendes Kopfschütteln. »Okay, das bedarf wohl noch einigen Vorlesens.«

Stephen FryFoto: imago images / Landmark Media

Stephen Fry wird, so postete der britische Schauspieler kürzlich in seinen sozial-medialen Kanälen, zum Klischee der Quarantäne. Nachdem er erfolgreich ein Sauerteigbrot und Waffeln gebacken hat, zeigt er seinen Fans jeden Tag eine bunte Krawatte. Sehr schön war die mit dem Leoparden, der seine Pfoten ausstreckt. Nicht weniger extravagant ist die mit weißen Polka Dots und einem breit grinsenden Bugs Bunny. Mal sehen, was er noch so aus dem Kleiderschrank zieht: Unter dem Hashtag Fryties sind die guten Stücke zu sehen.

Yotam OttolenghiFoto: imago/Piero Chiussi

Yotam Ottolenghi kocht zwar gerade nicht in seinen Restaurants, aber dafür online – von geschmorten Kichererbsen bis hin zum Kuchen für seine Kinder. Der Jerusalemer Koch stellt sich aber nicht live vor die Kamera, sondern postet angenehmerweise nur die Zutatenliste und Bilder von den einzelnen Kochschritten. Auch Sami Tamimi, Ottolenghis Co-Autor des Jerusalem-Kochbuchs, tut es seinem Kollegen gleich. Er servierte unter anderem Soja-Joghurt mit geröstetem Chili-Rhabarber.

Mayim BialikFoto: imago images / Future Image

Mayim Bialik liest zwar ebenfalls Märchen vor, kocht und zeigt sich mit Maske auf ihrem Instagram-Account, aber die Schauspielerin hat noch ein ganz anderes Interessenfeld, nämlich ihre Katzen. In kleinen Videoclips stellt sie die Samtpfoten vor: Da wären zum Beispiel Shadow oder auch Nermal. Und den Katzen scheint es sogar zu gefallen – hoffentlich.

Palina RojinskiFoto: imago images/Future Image

Palina Rojinski fühlt sich vom Verhalten vieler Nutzer sozialer Medien während der Corona-Krise abgestoßen. »Diese ganze Selbstoptimierung in den sozialen Netzwerken geht mir auf die Nerven«, sagte sie der »Bild«-Zeitung. Für sie biete die Selbstisolation andere Optio­nen: »Ich faulenze auch ganz bewusst, dafür habe ich sonst wenig Zeit. Ich habe wieder angefangen, mehr zu kochen, und genieße das sehr.«  (mit dpa)

Justiz

Melanie Müller und der Hitlergruß auf der Bühne: Das Landgericht Leipzig hat nun sein Urteil gesprochen

Die Schlagersängerin hatte bei einem Konzert in Leipzig mehrfach den Hitlergruß gezeigt

 12.01.2026

Kino

»Von Berlin nach Hollywood« zeigt berühmte Filme von Exilanten 

Die Nazis haben viele bedeutende Filmschaffende aus Deutschland ins Exil in die USA getrieben. Eine Filmreihe zum 120. Geburtstag von Regisseur Billy Wilder in Berlin beleuchtet ihr Schaffen

von Markus Geiler  12.01.2026

TV-Tipp

»Watching You - Die Welt von Palantir und Alex Karp« im RBB

Der RBB zeigt eine Doku zum Software-Unternehmen Palantir und seinem Gründer Alex Karp

von Jan Lehr  12.01.2026

Film

100 Jahre »Panzerkreuzer Potemkin«: Eisensteins Kultfilm gefeiert

Sergej Eisensteins Revolutionsepos »Panzerkreuzer Potemkin« gilt als Meisterwerk sowjetischer Propaganda, aber auch als einer der besten Filme überhaupt. Zu seinem runden Geburtstag wird der Kultfilm gefeiert

von Ulf Mauder  12.01.2026

Beverly Hills

Timothée Chalamet und Seth Rogen gewinnen Golden Globes

Welche jüdischen Schauspieler und Filmemacher steckten in der vergangenen Nacht Trophäen ein? Welche nicht?

von Imanuel Marcus  12.01.2026 Aktualisiert

Aufgegabelt

Weißkohl-Salat

Rezepte und Leckeres

 11.01.2026

Glosse

Der Rest der Welt

Wettergespräche oder Warum ich Kälte einfach so aushalte

von Nicole Dreyfus  11.01.2026

Literatur

Im Tunnel

Eli Sharabis Erinnerungen an seine Geiselhaft in Gaza sind ein Manifest der Menschlichkeit. Ein Buch voller Grausamkeit, aber ohne Hass

von Maria Ossowski  10.01.2026

Reimund Leicht

»Präsenz und Sichtbarkeit verstärken«

Der Leiter des Judaistik-Instituts an der FU Berlin über Herausforderungen auf dem Campus, die vakante zweite Professur und Lehre zu jüdischer Kultur im modernen Israel

von Ayala Goldmann  09.01.2026