Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Andy Cohen Foto: imago

Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Klatsch und Tratsch aus der jüdischen Welt

 05.06.2018 10:47 Uhr

Andy Cohen wird am kommenden Wochenende in Tel Aviv sein. Der Talkshow-Host wurde nämlich Anfang Mai zum offiziellen Botschafter der Tel Aviver Gay Pride benannt. Er twitterte: »Ich bin schon sehr aufgeregt und stolz, dass ich 2018 der Internationale Botschafter der Tel Aviv Pride Parade bin.« Cohen war laut einem Bericht der Jewish Telegraphic Agency bislang noch nie in Israel. Es sei ihm aber ein persönliches Anliegen, hinzufahren.

John Malkovich übernimmt die Hauptrolle in einem neuen Theaterstück über den Weinstein-Skandal und die #MeToo-Debatte. »Ich werde Harvey Weinstein spielen«, sagte der Hollywood-Schauspieler und Filmproduzent dem WDR-Fernsehmagazin Westart in Recklinghausen. Das Stück Bitter Wheat des amerikanischen Drehbuchautors David Mamet soll im kommenden Jahr im Londoner West End Theatre aufgeführt werden. Harvey Weinstein wurde erst vor wenigen Tagen von einer Grand Jury unter anderem wegen Vergewaltigung angeklagt.

Hans Zimmer wäre gern in Deutschland geblieben. Das sagte der vielfach ausgezeichnete Komponist in einem Interview mit der BILD-Zeitung. Leider habe ihm damals niemand einen Job geben wollen, da er keine Ausbildung an einer Musikhochschule hatte. Pech für Deutschland: Zimmer ging nach Hollywood und komponierte Musik für Filme wie Gladiator oder Fluch der Karibik.

Hugo Egon Balder hat den Satirepreis »Prix Pantheon« erhalten. Der Entertainer wurde in der Kategorie »Reif & Bekloppt« ausgezeichnet. »Alle Facetten, die die Comedy- und Kabarettszene heute prägen, wirken wie einzelne Puzzlesteine aus der Biografie von Hugo Egon Balder. Fügt man sie zu einem Starschnitt des Multitalents zusammen, strahlt uns ein immer noch rastloser Gaukler an«, heißt es in der Begründung. kat

Zahl der Woche

3,71 Mitglieder

Fun Facts und Wissenswertes

 18.02.2026

Zahl der Woche

1 jüdischer Karnevalsverein

Fun Facts und Wissenswertes

 18.02.2026

Berlinale

»Gute Filme überdauern die Zeit, weil sie menschlich sind«

»Where to?« ist die einzige israelische Produktion der 76. Berlinale. Regisseur Assaf Machnes im Interview über Inspiration, Trauma und Hoffnung

 18.02.2026

Berlin/Mannheim

Nach Comeback: Mit diesen Aussagen irritiert Xavier Naidoo

Der Mannheimer Soul-Musiker hat auf einer Demonstration in Berlin gegen Kindesmissbrauch unter anderem von »Menschenfressern« gesprochen. Ein Experte hält die Wortwahl für radikalisierend

 18.02.2026

Berlinale

Kulturstaatsminister nimmt Berlinale-Jury-Chef Wenders in Schutz

Auch dieses Jahr beschäftigt der Nahost-Konflikt die traditionell als politisch geltende Berlinale. Nun hat Kulturstaatsminister Wolfram Weimer dem Jury-Präsidenten Wim Wenders den Rücken gestärkt

von Alexander Riedel  18.02.2026

Köln

Gil Ofarim belog seine Kinder wegen der Davidstern-Affäre

In einer neuen RTL-Dokumentation gibt der Sänger Auskunft darüber, wie er mit der Situation gegenüber seinen Kindern umgegangen ist

 18.02.2026

Meinung

Berlinale: Aktivismus statt Kunst

Auf der Berlinale soll eigentlich der Film gefeiert werden. Doch zahlreiche Gäste und Außenstehende missbrauchen das Festival als politische Bühne

von Sophie Albers Ben Chamo  18.02.2026

Interview

»Mit Humor, Herz und Haltung«

Florian Sitte über Politik an Fastnacht, seine Solidarität mit der jüdischen Gemeinschaft und die Reaktionen auf seine denkwürdige Rede als Till während der Mainzer Fastnachtsitzung

 18.02.2026

Berlinale

Deutsch-israelisches Co-Producing-Netzwerk stellt sich vor

»FutureNARRATIVE Fund« will Film-, TV- und Theaterprojekte aus beiden Ländern vernetzten und Fördermittel bündeln

von Ayala Goldmann  18.02.2026