Geheimnisse und Geständnisse

Plotkes

Daniel Donskoy Foto: Gregor Zielke

Daniel Donskoy hatte richtig viel Spaß bei der Jewrovision. Der Schauspieler (Sankt Maik), der auch Jurymitglied war, postete ein Bild seiner Jurykollegen auf ­Instagram und schrieb dazu: »Ich fand es super, so viel Leidenschaft und Gemeinschaftsgefühl zu sehen.« Er selbst sei vor 14 Jahren bei dem Song Contest aufgetreten. Wieder nach Dresden zu kommen, sei für ihn eine Reise zurück zu den Wurzeln gewesen. Vielleicht ist er ja im kommenden Jahr wieder mit von der Partie?

Liev Schreiber freute sich in der vergangenen Woche über die Barista-Künste im Tel Aviver Royal Beach Hotel. Schreiber, der ­unter anderem wegen einer Hochzeit in der Stadt war – ein Bild davon postete er bei Instagram –, bekam nämlich nicht nur einen Milchkaffee mit seinem Konterfei serviert, sondern am darauffolgenden Tag auch einen mit den Bildern seiner Kinder. »Heute habe ich Sasha & Kai bekommen. Das ist perfekt, denn ich fange an, sie zu vermissen.« Wer sich die Kaffee-Kunstwerke ansehen möchte, dem sei der Instagram-Account des Schauspielers empfohlen.

Rebecca Siemoneit-Barum ist stolz auf ihre Kinder. Das postete sie auf ihrem Instagram-Account und schrieb dazu: »Ich bin so verliebt in meine Kinder. (...) Eine Mutter zu sein, ist die größte Herausforderung, die Kinder zu lieben und zu schützen und dennoch loslassen zu können! Ich bin so stolz auf meine Babys, die jetzt wunderschöne Erwachsene sind!« Mit vielen Hashtags wie Mutterschaft, Jewishmom oder Loveneverends spricht sie damit bestimmt allen Müttern aus dem Herzen.

Gene Simmons
liebt Musik – und seine Fans! Der Kiss-Bassist hat eine musikalische Zeitkapsel für die Jahre von 1966 bis 2016 kreiert, die Liebhabern den ­Soundtrack seines Lebens näherbringen soll. Mit »The Gene Simmons Vault Experience« tourt der Musiker durch die USA. Fans können ihn sogar für eine Party ab 25 Personen buchen. Gratis ist das Erlebnis allerdings nicht: Es kostet 50.000 Dollar. kat

Die Träger des Georg-Stefan-Troller-Preises 2026

Frankfurt am Main

Auszeichnung für Journalisten und Buchautoren

Der Georg-Stefan-Troller-Preis für die Berichterstattung über jüdisches Leben wurde erstmals verliehen. Mit Mascha Malburg und Joshua Schultheis sind auch zwei JA-Journalisten unter den Ausgezeichneten

 11.10.2026

Frankfurt am Main

Friedenspreis des Deutschen Buchhandels an Philippe Sands überreicht

Der Völkerrechtsanwalt forderte in seiner Rede ein Ende angeblicher »Debattenbeschränkungen« in Deutschland

 11.10.2026

Julia Franck

»Sie liebt, aber sie wird nicht geliebt«

Die Schriftstellerin über ihre literarische Biografie der Jüdin Baladine Klossowska und den Dichter Rainer Maria Rilke

von Knut Elstermann  11.10.2026

Aufgegabelt

Rote Bete mit Tahini

Rezepte und Leckeres

 11.10.2026

Forum

Leserbriefe

Kommentare und Meinungen zu aktuellen Texten der Jüdischen Allgemeinen

 10.10.2026

Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Klatsch und Tratsch aus der jüdischen Welt

 10.10.2026

Kino

Ich habe »Naza« gesehen, und es ist ein übles Stück Propaganda

Es ist erschreckend zu sehen, wie große Teile der Filmwelt sich gerade selbst zu nützlichen Idioten der Hamas degradieren, indem sie ihr von Lügen und Blut getränktes Narrativ übernehmen

von Philipp Peyman Engel  10.10.2026

Berlin

733 Tage, 2 Stunden und 35 Minuten

Eine Ausstellung im Paul-Löbe-Haus erzählt von Verlust, Hoffnung und bleibenden Folgen in der Zeit zwischen dem 7. Oktober und dem Abkommen zur Freilassung der Geiseln

von Pascal Beck  09.10.2026

Essay

Drei Jahre nach dem 7. Oktober: Die Grenzen universitärer Selbstgewissheit

Antisemitismus ist an Universitäten längst kein Ausnahmeproblem mehr. Drei Jahre nach dem 7. Oktober stellt sich deshalb eine unangenehmere Frage: Was haben Universitäten über sich selbst gelernt?

von Frederek Musall  09.10.2026