Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

daniela katzenberger will sich nicht für den »Playboy« ausziehen. Die 23-jährige Trash-Ikone (»Goodbye Deutschland«), die seit Neuestem auf dem TV-Sender Vox die Sendung »Natürlich blond« moderiert, hat eine entsprechende Anfrage des traditionsreichen Herrenmagazins abgelehnt. Dabei hatte sie sich vor gar nicht langer Zeit bei Playboy-Gründer Hugh Hefner persönlich als Covergirl beworben. Allerdings vergeblich. Jetzt gibt sich die Blondine verschnupft: »Die wollten mich damals nicht, und heute will ich nicht mehr.«

j. j. abrams lässt die 70er-Jahre wiederaufleben. Der Regisseur und Drehbuchautor, der mit der Mystery-Fernsehserie »Lost« berühmt geworden ist, produziert gerade gemeinsam mit Steven Spielberg einen Kinofilm. »Super 8« spielt im Jahr 1979. Darin entdecken zwei Jugendliche auf einem selbst gedrehten Super-8-Film ein Alien. Die Hommage an die frühen Filme Spielbergs (und offenbar auch an Antonionis »Blow up«) soll 2011 in die Kinos kommen.

rachel kramer bussel löscht ihre Ex-Lover aus ihrer Facebook-Freundesliste. Die New Yorker Buchautorin (Dirty Girls. Erotica for Women) und Sexkolumnistin empfiehlt gnädiges Vergessen: »Ich möchte einfach nicht wissen, mit wem sie neuerdings zusammen sind.« Das größte Problem dabei, so die Liebesexpertin, ist die menschliche Neugier. »Aber es ist besser, die Neugier zu ertragen, als Details zu erfahren, die man lieber nicht wissen möchte«, schreibt die 35-Jährige in ihrer Online-Kolumne.

zac efron ist stolz darauf, ein Macho zu sein. Der Serienstar (»Emergency Room«, »CSI: Miami«) wäscht seine Wäsche nicht selber und spült auch sein Geschirr nicht ab. Dafür ist seine Freundin Vanessa Hudgens zuständig, die er bei den Dreharbeiten zu Walt Disneys »High School Musical« kennenlernte. Die habe dafür einfach »mehr Talent«, verriet der 22-jährige Schauspieler in einem Interview. iw

Die Träger des Georg-Stefan-Troller-Preises 2026

Frankfurt am Main

Auszeichnung für Journalisten und Buchautoren

Der Georg-Stefan-Troller-Preis für die Berichterstattung über jüdisches Leben wurde erstmals verliehen. Mit Mascha Malburg und Joshua Schultheis sind auch zwei JA-Journalisten unter den Ausgezeichneten

 11.10.2026

Frankfurt am Main

Friedenspreis des Deutschen Buchhandels an Philippe Sands überreicht

Der Völkerrechtsanwalt forderte in seiner Rede ein Ende angeblicher »Debattenbeschränkungen« in Deutschland

 11.10.2026

Julia Franck

»Sie liebt, aber sie wird nicht geliebt«

Die Schriftstellerin über ihre literarische Biografie der Jüdin Baladine Klossowska und den Dichter Rainer Maria Rilke

von Knut Elstermann  11.10.2026

Aufgegabelt

Rote Bete mit Tahini

Rezepte und Leckeres

 11.10.2026

Forum

Leserbriefe

Kommentare und Meinungen zu aktuellen Texten der Jüdischen Allgemeinen

 10.10.2026

Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Klatsch und Tratsch aus der jüdischen Welt

 10.10.2026

Kino

Ich habe »Naza« gesehen, und es ist ein übles Stück Propaganda

Es ist erschreckend zu sehen, wie große Teile der Filmwelt sich gerade selbst zu nützlichen Idioten der Hamas degradieren, indem sie ihr von Lügen und Blut getränktes Narrativ übernehmen

von Philipp Peyman Engel  10.10.2026

Berlin

733 Tage, 2 Stunden und 35 Minuten

Eine Ausstellung im Paul-Löbe-Haus erzählt von Verlust, Hoffnung und bleibenden Folgen in der Zeit zwischen dem 7. Oktober und dem Abkommen zur Freilassung der Geiseln

von Pascal Beck  09.10.2026

Essay

Drei Jahre nach dem 7. Oktober: Die Grenzen universitärer Selbstgewissheit

Antisemitismus ist an Universitäten längst kein Ausnahmeproblem mehr. Drei Jahre nach dem 7. Oktober stellt sich deshalb eine unangenehmere Frage: Was haben Universitäten über sich selbst gelernt?

von Frederek Musall  09.10.2026