Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

maggie gyllenhaal spielt eine der Hauptrollen in einem Film, der im viktorianischen Zeitalter angesiedelt ist. An der Seite von Jonathan Pryce und Rupert Everett ist die 32-Jährige (»Secretary«, »The Dark Knight«) als Tochter eines Frauenarztes zu sehen, der bei dem Versuch, Hysterie zu kurieren, en passant den Vibrator erfindet. Privat preist Gyllenhaal derweil die Freuden der Mutterschaft. Ihre dreieinhalbjährige Tochter Ramona aus der Ehe mit dem Schauspieler Peter Sarsgaard »reißt mein Herz auf«, vertraute Gyllenhaal einer Familienzeitschrift an. »Hysteria« soll 2011 in die Kinos kommen.

sacha baron cohen pflanzt ebenfalls seine jüdischen Gene fort. Papparazzi lichteten den britischen Komiker (»Borat«, »Brüno«) beim Spaziergang mit seiner Familie in London ab. Mit dabei: seine Frau Isla Fisher, beider zweieinhalbjährige Tochter Olive – und ein Kinderwagen, über dessen Inhalt offiziell nichts bekannt ist. Ein Junge, ein Mädchen? Die Familie Cohen hält sich bedeckt und gibt vorerst keine Informationen an die Öffentlichkeit.

sarah jessica parker hat ihre Haarbürste vergessen. Den Eindruck hatten die Besucher der Fashion-Show der Designerin Diane von Furstenberg. Die 45-jährige »Sex and the City«-Hauptdarstellerin tauchte dort in etwas derangiertem Zustand auf. Nicht nur wirkte ihre Frisur zerzaust, wie kurz nach dem Aufstehen. In Kombination mit ihrem »altmodisch geblümten Kleid« sah Parker aus »wie ein Vogel mit hängenden Flügeln«, berichtet die »Bunte«.

charlotte gainsbourg fungiert neben ihrer Karriere als Schauspielerin und Chanteuse jetzt auch als Muse. Der amerikanische Modedesigner Adam Lippes hat sich für seine neue Frühjahrskollektion für 2011 vom Auftritt der Stilikone in dem Spielfilm »The City of Your Final Destination« (2008 gedreht, noch nicht veröffentlicht) inspirieren lassen. Bei der Vorstellung der Kollektion auf der New Yorker Fashion Week in dieser Woche waren, so hieß es, vor allem klassisch geschnittene, pastellfarbene Leinenkostüme zu sehen. ja

Kino

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Laut Regisseur Baz Luhrmann ist das Werk weder eine reine Dokumentation noch ein klassisches Konzertfilm-Format, sondern ein tiefgründiges Porträt des 1977 verstorbenen jüdischen Stars. Die Kritiker sind beeindruckt

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Der diesjährige Lerntag "Jom Ijun" findet am 1. Februar im Gemeindezentrum der ICZ in Zürich statt.

Interview

»Wir sind in der kleinen jüdischen Welt einsam«

Der diesjährige Lerntag »Jom Ijun« beleuchtet das innerjüdische Spannungsfeld zwischen Gemeinschaft und Individualismus. Warum auch der jüdische Diskurs davon betroffen ist, erklären die Organisatoren Ron Caneel und Ehud Landau im Gespräch

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Aufgegabelt

Früchtebrot

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Rezension

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Sarah Levys Buch »Kein anderes Land« ist ein persönliches Zeitdokument – von Sommer 2023 bis zum 7. Oktober und dem Gaza-Krieg

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Ihr Streitgespräch über den Nahostkonflikt sorgte in Deutschland für viel Aufmerksamkeit - doch Ägyptens Zensur verbietet das Buch von Philipp Peyman Engel und Hamed Abdel-Samad. Die Autoren nehmen es eher gelassen

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