Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Susan Sideropoulos Foto: imago

Tom Franz war bei der ZDF-Sendung Markus Lanz zu Gast und trägt nicht nur seine Haare kürzer, sondern hat auch über seinen festen Willen, unbedingt richtig gut – und möglichst schnell – Hebräisch zu lernen, gesprochen. Als er vor wenigen Jahren bei der israelischen Kochshow Masterchef mitgemacht habe, sei sein Hebräisch schon ganz gut gewesen, aber er habe sich, das sei nun einmal seine Art, stets Mühe gegeben, die Sprache seines Sehnsuchtslandes perfekt zu erlernen. Offenbar hat sich diese Mühe gelohnt. Franz lebt seit über zehn Jahren in Israel und spricht fließend Iwrit.

Billy Crystal ist gern jüdisch. Der Comedian (When Harry Met Sally), der in den USA gerade mit seiner Unterhaltungs-Show Spend the Night with Billy Crystal auf Tournee ist, sagte in einem Interview mit dem Online-Magazin »Forward«, dass er am Judentum das Geschichtenerzählen, die Wärme und den Sinn für Humor liebe. »Mein Vater hat die Feiertage sehr ernst genommen. Wir haben sie eingehalten und sind in die Synagoge gegangen.« Außerdem beeindruckten Crystal die Rituale und die Art, wie man sich um die Erde kümmere.

Susan Sideropoulos hat ein Faible für die Schweiz. Auf ihrer offiziellen Facebook-Seite sagte die Schauspielerin in einem Teaser für Tatort – Die Show: »Die Schweizer sind immer so süß und höflich, und die können ganz schön viele Sachen ziemlich gut. Zum Beispiel: Käse oder Schokolade. Aber können die auch Tatort?« Dieser Frage ging die 36-Jährige anschließend in der Talkrunde mit der Schweizer Tatort-Hauptkommissarin Liz Ritschard alias Delia Mayer nach. Ansehen kann man sich den Clip bei YouTube.

Gil Ofarim singt nicht nur, sondern tanzt jetzt auch. Der gebürtige Münchner wird nämlich am 17. März bei der zehnten Staffel der RTL-Fernsehserie Let’s Dance dabei sein und um den Titel »Dancing Star 2017« kämpfen. Ofarim bildet mit Ekaterina Leonova das Team »Gilkat« und wird seine Fans sicherlich unter dem gleichnamigen Hashtag auf dem Laufenden halten. kat

Die Träger des Georg-Stefan-Troller-Preises 2026

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Auszeichnung für Journalisten und Buchautoren

Der Georg-Stefan-Troller-Preis für die Berichterstattung über jüdisches Leben wurde erstmals verliehen. Mit Mascha Malburg und Joshua Schultheis sind auch zwei JA-Journalisten unter den Ausgezeichneten

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Friedenspreis des Deutschen Buchhandels an Philippe Sands überreicht

Der Völkerrechtsanwalt forderte in seiner Rede ein Ende angeblicher »Debattenbeschränkungen« in Deutschland

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»Sie liebt, aber sie wird nicht geliebt«

Die Schriftstellerin über ihre literarische Biografie der Jüdin Baladine Klossowska und den Dichter Rainer Maria Rilke

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Aufgegabelt

Rote Bete mit Tahini

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Kommentare und Meinungen zu aktuellen Texten der Jüdischen Allgemeinen

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Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Klatsch und Tratsch aus der jüdischen Welt

 10.10.2026

Kino

Ich habe »Naza« gesehen, und es ist ein übles Stück Propaganda

Es ist erschreckend zu sehen, wie große Teile der Filmwelt sich gerade selbst zu nützlichen Idioten der Hamas degradieren, indem sie ihr von Lügen und Blut getränktes Narrativ übernehmen

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Eine Ausstellung im Paul-Löbe-Haus erzählt von Verlust, Hoffnung und bleibenden Folgen in der Zeit zwischen dem 7. Oktober und dem Abkommen zur Freilassung der Geiseln

von Pascal Beck  09.10.2026

Essay

Drei Jahre nach dem 7. Oktober: Die Grenzen universitärer Selbstgewissheit

Antisemitismus ist an Universitäten längst kein Ausnahmeproblem mehr. Drei Jahre nach dem 7. Oktober stellt sich deshalb eine unangenehmere Frage: Was haben Universitäten über sich selbst gelernt?

von Frederek Musall  09.10.2026