Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Natalie Portman Foto: imago

Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Klatsch und Tratsch aus der jüdischen Welt

 17.01.2017 18:36 Uhr

Natalie Portman ist sauer. In der Kino-Komödie Freundschaft plus übernahm sie an der Seite von Ashton Kutcher die weibliche Hauptrolle. In einem Interview mit der Frauenzeitschrift »Marie Claire« sagte die 35-jährige Schauspielerin, dass Kutcher trotz vergleichbarer Arbeit dreimal so viel Gehalt bekommen habe wie sie. Obwohl sie schon während der Dreharbeiten davon gewusst habe, habe sie es aber hingenommen. »Wir verdienen viel, da fällt es nicht leicht, sich zu beschweren, aber diese Ungleichheit ist verrückt«, sagte Portman.

Rolf Eden war Ehrengast beim 116. Berliner Presseball. Der 86-Jährige, der gemeinsam mit seinem Sohn Alexander und dessen Frau zu der Party kam, musste zwar etwas gestützt werden, sagte aber: »Mir geht es gesundheitlich trotzdem wunderbar. Ich bin wie neu. Immer noch überall dabei.« Eden feierte laut Bild.de bis 23 Uhr und verließ dann den Ball. Seine Schwiegertochter beteuerte: »Rolf ist noch immer fit, großzügig, klug und charmant. Nur die Beine machen nicht mehr so mit.«

Maxim Biller verlässt das Literarische Quartett. Das gab der Schriftsteller am Montagnachmittag auf seiner Facebook-Seite bekannt. Biller, der seit der Wiederaufnahme der bekannten ZDF-Literatursendung am 2. Oktober 2015 als einer der drei festen Kritiker mit dabei war, postete bei Facebook: »Good bye, Literarisches Quartett und Berliner Ensemble! Ich habe noch ein bisschen mehr nachgedacht als sonst und beschlossen, wieder mehr zu schreiben.« Maxim Biller bedankte sich bei seinen Quartett-Kollegen Christine Westermann und Volker Weidermann. »Es war eine tolle, merkwürdige Zeit!«

Ethan und Joel Coen wollen ins Fernsehen. Ihr erstes TV-Serienprojekt wird ein Western sein. Wie das Branchenblatt »Variety« berichtet, werden die beiden The Ballad of Buster Scruggs nach einer eigenen Idee schreiben. Wann und wo die Produktion zu sehen sein wird, steht noch nicht fest.

Rabbi Yuri Foreman
hat verloren. Der 36-jährige boxende Rabbi unterlag letzten Freitag dem Herausforderer Erislandy Lara bei einem Wettkampf in Miami. Foreman bestritt den Fight laut der Sport-Seite boxingnews24.com nur ausnahmsweise am Schabbat. bp/kat

Burkhard C. Kosminski

»Ich würde das Stück gerne im Osten spielen«

Der Intendant am Schauspiel Stuttgart über »Die Ermittlung« von Peter Weiss, die Existenzberechtigung Israels in der Kunst und seine Auszeichnung mit der Otto-Hirsch-Medaille

von Nicole Golombek  30.06.2026

Interview

»Der Oscar öffnete mir neue Türen«

Daniel Roher über seinen ersten Spielfilm »The Piano Tuner« und den Dreh mit Dustin Hoffman und Lior Raz

von Patrick Heidmann  30.06.2026

Meinung

Georg Restle, die Jüdische Allgemeine und der berüchtigte Scheck aus Jerusalem

Früher hätte man Journalisten wie Restle, die Juden unterstellen, sie seien nur Sprachrohr einer Regierung in Israel, die Eignung als Politik-Redakteure beim Öffentlich-Rechtlichen Rundfunk abgesprochen. Zu Recht

von Michael Thaidigsmann  30.06.2026

Interview

»Schriftsteller sind quasi die Putzfrauen des Literaturbetriebs«

Slata Roschal über den Bachmannpreis, prekäre Lebenssituationen von Autoren und das Schreiben nach dem 7. Oktober 2023

von Katrin Richter  30.06.2026

Forschung

Historiker Gerber: Erinnerung an Holocaust verschwindet

Der Leipziger Historiker Jan Gerber wendet sich gegen ein kontinuierliches Verschwinden der gesellschaftlichen Auseinandersetzung mit der Schoa. Der Tod der letzten Zeitzeugen ist für ihn dabei nicht entscheidend

von Volker Hasenauer  29.06.2026

Festival

Trotz Rekordhitze: Tausende Gäste bei Jüdischer Woche in Leipzig

Trotz der sommerlichen Hitze und damit verbundener Programmänderungen seien die Veranstaltungen im gesamten Stadtgebiet auf großen Zuspruch gestoßen

 29.06.2026

Zahl der Woche

16 Stunden 25 Minuten

Fun Facts und Wissenswertes

 28.06.2026

Glosse

Der Rest der Welt

Warum sich jüdische Mädchen mehr für Fußball begeistern sollten

von Nicole Dreyfus  27.06.2026

Interview

»Deutsch-jüdische Geschichte ist nichts Verstaubtes«

Der Judaist Alexander Dubrau über seine neue Aufgabe als Direktor des Leo Baeck Instituts Jerusalem, akademische Herausforderungen und den Austausch mit der breiten Öffentlichkeit

von Sabine Brandes  27.06.2026