Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Mila Kunis Foto: Lumeimages.com

Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Klatsch und Tratsch aus der jüdischen Welt

 26.09.2016 19:35 Uhr

Daniel Radcliffe genießt seine Freiheit. Nachdem der Schauspieler mit der Rolle des Helden in acht Harry Potter-Filmen weltberühmt wurde, sei es ihm jetzt wichtig, sich interessante Projekte aussuchen zu können, ohne an eine bestimmte Serie gebunden zu sein. Das verriet der 27-Jährige dem Newsportal »Digital Spy«. Für die Fantasy-Saga Game of Thrones, in der viele seiner britischen Kollegen vertreten sind, würde der 27-Jährige allerdings eine Ausnahme machen, wenn auch nur für einen – im wahrsten Sinne des Wortes – kurzen Abstecher. »Das würde ich liebend gern tun, wenn sie mich einfach auftreten lassen und verdammt nochmal umbringen.«

Mila Kunis mag ihre Figur. Und die Rolle im neuen Film Bad Moms, der gerade in den deutschen Kinos angelaufen ist, scheint ihr wie auf den Leib geschrieben. Auch, weil die 32-jährige Schauspielerin und Ehefrau von Ashton Kutcher (Two and a Half Men) gerade zum zweiten Mal schwanger ist. Der Film macht sich über den übertriebenen Einsatz der sogenannten Tiger Moms lustig. Im Gespräch mit »spot on news« verriet Kunis: »Natürlich nehmen wir alle unsere Rolle als Eltern unglaublich ernst, doch manchmal vergessen wir, dass wir noch ein Leben neben unseren Kindern haben.«

Leonard Cohen sagt »Hineni – Hier bin ich«. Zu seinem 82. Geburtstag stellte er den Titelsong seines neuen Albums vor, das am 21. Oktober erscheinen wird – »You want it darker«. Passend zum Text mit dem Refrain »Hineni, hineni, I’m ready, my Lord« klingt der minimalistisch arrangierte elektronische Song düster und fatalistisch. Ob der kanadische Singer-Songwriter noch einmal auf Tournee gehen wird, bleibt offen.

Cynthia Barcomi ist Jurorin beim Gastro-Gründerpreis, der am 4. Oktober in Berlin verliehen wird. Sie wird dort über mehr als 500 Bewerberideen urteilen, die an Kreativität kaum zu überbieten sind. Das Angebot reicht vom Gin-Tasting-Dampfer bis zum Ice-Cream-Roll-Foodtruck. »Es ist wichtig, dass die Idee fokussiert ist und man sich nicht verzettelt«, erklärt Barcomi, die seit Jahrzehnten erfolgreich in der Branche tätig ist. bp

TV-Tipp

Brillanter Anthony Hopkins glänzt in »One Life«

Leider erst nächtens zeigt das ZDF ein biografisches Drama über den Briten Nicholas Winton, der 1939 Kindertransporte von Prag nach London organisierte und damit mehrere hundert Kinder vor den Nazis rettete

von Jan Lehr  13.10.2026

Glosse

Wir stehen zum Existenzrecht Pakistans!

Absurder als im rot-rot-grünen Berlin wird’s nicht mehr

von Philip Fabian  13.10.2026

Replik

Einspruch, euer Ehren!

Der Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ging in diesem Jahr an Philippe Sands. Ausgerechnet ein Mann, dessen Autorität auf juristischer Präzision und universellen Maßstäben gründet, nimmt es mit dem Völkerrecht erstaunlich ungenau

von Leeor Engländer  13.10.2026

Medien

Israel verweigert »taz«-Korrespondentin Arbeitsvisum

Diaspora-Ministerium: »Antiisraelische Akteure und diejenigen, die Israel verleumden, sollten keinen Fuß in das Land setzen«

 13.10.2026

Erinnerungen einer deutschen Jüdin

Rabbinertochter und Gynäkologin

Rahel Straus: Eine Frauenärztin kämpfte Anfang des 20. Jahrhunderts gegen den Paragrafen 218

von Ellen Presser  13.10.2026

Noa Yedlin

Wenn das falsche Buch zum richtigen wird

»Romance« als Erfolgsrezept: Die israelische Autorin nimmt »ernste« Literatur und das Geschäft damit aufs Korn

von Nicole Dreyfus  13.10.2026

»Imanuels Interpreten« (26)

Paul Simon: Der Brückenbauer

Seit den 60er Jahren schreibt und spielt der New Yorker Künstler Musik, deren Texte durchweg stark sind. Mehrere Generationen haben zugehört. Heute wird das jüdische Talent 85 Jahre alt

von Imanuel Marcus  13.10.2026

Berlin

Jüdische Kulturtage müssen Hauptausstellung absagen

Wegen einer Finanzierungslücke fällt die Ausstellung aus. Die Jüdische Gemeinde kritisiert die Förderentscheidung des Senats

 12.10.2026

Jugendbuch

Zwei Mädchen im Winter 1947

Die amerikanische Schriftstellerin Holly-Jane Rahlens schreibt über Freundschaft in der Berliner Nachkriegszeit

von Katrin Diehl  12.10.2026