Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Sharon Osbourne Foto: imago

Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Klatsch und Tratsch aus der jüdischen Welt

 17.05.2016 14:06 Uhr

Sharon Osbourne und Ozzy Osbourne haben sich getrennt. »Ich habe, ehrlich gesagt, zum jetzigen Zeitpunkt nicht die leiseste Idee, was ich mit dem Rest meines Lebens anfangen soll«, sagte Sharon Osbourne in der CBS-Sendung The Talk, berichtet Spiegel Online. Das Paar ist seit 1982 verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder.

Marc Mezvinsky hat sich offenbar verkalkuliert. Der Mann von Chelsea Clinton soll laut New York Times eine sehr große Summe in den Sand gesetzt haben. Der Investmentbanker habe mit seinem Hedgefonds »Eaglevale Hellenic Opportunity« um die wirtschaftliche Zukunft Griechenlands gewettet. Allerdings haben sich die Voraussagen offenbar nicht in die richtige Richtung entwickelt (aus Sicht des Hedgefonds), und so gingen 90 Prozent des Geldes der Investoren verloren. Eine Entschuldigung gab es bislang noch nicht von Mezvinsky.

Benjamin Sadler
wird Festivalpate für das 22. Jüdische Filmfestival Berlin & Brandenburg, das dieses Jahr vom 4. bis 19. Juni stattfindet. Sadler, der durch Filme wie Contergan oder Das Jerusalem-Syndrom bekannt wurde, folgt damit auf so berühmte Filmpaten wie Iris Berben, Meret Becker oder Christian Berkel. »Wir freuen uns, mit Benjamin Sadler diesmal einen ganz wunderbaren, herausragenden Filmschaffenden für die Patenschaft gewonnen zu haben, dessen Werk und eigene Herkunft für Weltoffenheit und Toleranz steht«, heißt es in einer Presseerklärung der Festivaldirektorin Nicola Galliner.

Hovi Star hat sich bei seinen Fans bedankt. Der israelische Eurovision-Song-Contest-Kandidat, der mit seinem Beitrag »Made of Stars« immerhin auf Platz 14 kam – zur Erinnerung: Jamie Lee aus Deutschland erreichte den allerletzten Platz –, postete auf seiner Facebook-Seite ein Video, in dem der 29-Jährige überwältigt sagte: »Die Träume, die man hat, werden wahr.« Hovi sei so glücklich, seinen Song so performt und beendet zu haben. Er hoffe, alle Fans aus Europa und Australien bald wiederzusehen. »Danke, Europa und Australien. Ich hatte die Zeit meines Lebens.« kat

New York

Nach Paul Simon wird auch Art Garfunkel 85

Mit Songs wie »The Sound of Silence« wurden Simon & Garfunkel weltberühmt – aber auch die Streits der beiden Schulfreunde aus New York sind legendär. Jetzt steht der nächste große Geburtstag an

von Christina Horsten  03.11.2026

Frankfurt am Main

Rote und blaue Fäden

Mit der Installation »A Sky Full of Hope« will die Künstlerin Janet Echelman globale Vernetzung sichtbar machen – und eckt in der Stadt damit an

von Eugen El  03.11.2026

Fernsehen

»Doitscha« erzählt vom Leben deutscher Juden nach dem 7. Oktober

Im Mittelpunkt der pointierten Tragikomödie steht eine Familie, in der unterschiedliche Identitäten, Ängste und Lebensentwürfe aufeinanderprallen

 03.11.2026

Frankfurt

Jüdische Akademie soll »Haus der Zukunft« sein

In der ersten Diskussionsrunde der neuen Jüdischen Akademie in Frankfurt stieß ein Wunsch angesichts von Antisemitismus und innerjüdischer Differenzen auf große Zustimmung: Die Akademie soll ein »Haus der Zukunft« sein

 03.11.2026

Kino und Literatur

»Holocaust im Film« - Eine Spurensuche von 1946 bis heute

Im November kommt der Essayfilm »Holofiction« ins Kino: Regisseur Michal Kosakowski untersucht die filmische Ikonografie des Holocaust. Zur Geschichte des Holocaust-Films gibt es auch schon das gleichnamige Sachbuch

von Marcus Stiglegger  03.11.2026

Lesen!

Existenzialistische Suchbewegungen

In Benjamin Steins »Tiferet« geht es um die letzten Dinge, um alles und nichts – und vor allem um Abschied und Verlust

von Tobias Prüwer  02.11.2026

Interview

»Gemeinsam nach der Wahrheit suchen«

Carlos Fraenkel, der neue Leiter des Potsdamer Einstein Forums, will unterschiedliche Denktraditionen miteinander ins Gespräch bringen – und die Philosophie stärker in der Gesellschaft verankern

von Ayala Goldmann  02.11.2026

Aufgegabelt

Frühstückskartoffeln

Rezepte und Leckeres

 02.11.2026

Sprachen

Neues Spanisch-Wörterbuch: »Jüdisch« bleibt ein Synonym für »geizig«

Die Real Academia Española weigert sich, einen argentinischen Richterspruch umzusetzen - auch in der Neuausgabe ihres Kompendiums der spanischen Sprache findet sich ein Beispiel für Alltagsantisemitismus

von Michael Thaidigsmann  02.11.2026