Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Palina Rojinski bei der Echo-Verleihung Foto: imago

Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Klatsch und Tratsch aus der jüdischen Welt

 11.04.2016 19:28 Uhr

Hans Zimmer hat Lampenfieber. Das sagte der oscarprämierte Komponist in einem Interview mit dpa. »Ich gehe mit schlotternden Knien auf die Bühne«, bekannte er zur Eröffnung seiner Tournee, die ihn für einige Konzerte nach Deutschland führen wird.

Palina Rojinski war in der vergangenen Woche für die TV-Show Circus HalliGalli auf dem roten Teppich der »Echo«-Verleihung in Berlin – und zwar als Gag-Reporterin. Ihre Aufgabe lautete: fiese Witze und Sprüche auf Kosten der Promis machen. Rojinski musste dabei zum Beispiel die schwedische Sängerin Zara Larsson mit falsch übersetzten Fragen überraschen oder Lena Meyer-Landrut absichtlich mit Nora Tschirner verwechseln. Wenig lustig, dafür umso peinlicher.

Susan Sideropoulos hatte einen Lachanfall. Auf ihrer Facebook-Seite postete die Schauspielerin ein knapp zweieinhalb Minuten langes Video, das ganz harmlos anfängt. Sie sieht die RTL-Show Let’s Dance und möchte eigentlich nur wissen, wen denn ihre Fans unterstützen würden. Vielleicht liegt es an den vielen Süßigkeiten oder an den Grimassen: Danach je- denfalls wird nur noch gekichert.

Tallana Gabriel hat es nicht in die Top Ten der RTL-Castingshow Deutschland sucht den Superstar geschafft. Sie konnte die Juroren im Duett mit ihrem Mitstreiter Aytug Gün mit der Ballade »We’ve Got Tonight« nicht überzeugen. Für die 40-jährige Berliner Sängerin war damit in der fünften Runde des Jamaika-Recalls Schluss. Jury-Chef Dieter Bohlen sagte enttäuscht: »Das war ein relativ leichter Song, den du in Grund und Boden gesungen hast.«

Ilja Richter kann mit »Ossi-Wessi-Polemik« nichts anfangen. Das sagte der Schauspieler in einem Interview mit HNA.de. Richter, der im Sommer im Musical My Fair Lady den Alfred P. Doolittle spielen wird, zog einst der Liebe wegen nach Pankow. Er sehe sich selbst als »trotzigen Berliner«, der auf die »wenigen noch wahrnehmbaren Unterschiede« achte, die den Westen und den Osten der Hauptstadt ausmachten. kat

Berlin

Auschwitz-Überlebende fordern Konzertverbote für Kanye West

Kanye Wests geplante Shows in Polen und Italien sorgen für Empörung. Holocaust-Überlebende fordern von Regierungen und Veranstaltern ein klares Signal - wie zuletzt aus Großbritannien

 11.04.2026

Essay

Zwischen Räumen

Wenn der Maler Navot Miller im Flugzeug sitzt, ist er in einer Welt, die ihn für eine kurze Zeit vor der Schwere der Realität schützt. Gedanken von unterwegs

von Navot Miller  10.04.2026

Iran-Krieg

Europa darf Israel nicht im Stich lassen

Während die USA und Israel der Bedrohung durch das Mullah-Regime militärisch begegneten, standen die Europäer an der Seitenlinie und übten Kritik. Die nun herrschende Feuerpause gibt ihnen Gelegenheit, ihre Haltung zu überdenken

von Rafael Seligmann  10.04.2026

Netflix-Dokumentation

Der Mann, der die Chili Peppers Red Hot machte

Man kann ohne weiteres behaupten, dass die Rockwelt ohne Hillel Slovak weniger bunt wäre. Eine Streaming-Doku hat dem in Israel geborenen ersten Gitarristen der Chili Peppers ein Denkmal gesetzt

von Richard Blättel  07.04.2026

Antisemitismus

London verweigert US-Skandalrapper Kanye West die Einreise

US-Skandalrapper Kanye West darf nach seinen antisemitischen und rassistischen Aussagen nicht nach Großbritannien reisen. Das hat auch gravierende Auswirkungen auf das mit ihm geplante Festival

 07.04.2026

Israel

Zeit, Zionist zu sein!

Fünf Gründe, den jüdischen Staat zu lieben – mit all seinen Stärken und Schwächen

von Daniel Neumann  07.04.2026

Weltglücksbericht

Israelis und die Freude am Leben

Trotz Kriegen und Terror landet der jüdische Staat weit vorn auf Platz 8. Die Forscherin Anat Fanti erklärt, warum

von Sabine Brandes  06.04.2026

Jazz

Omer Klein: »The Poetics«

Der israelische Pianist hat ein neues Album veröffentlicht. Es ist ein analoges Klangerlebnis, das innere und äußere Räume weit öffnet

von Ayala Goldmann  06.04.2026

Iryna Fingerova

»Man darf Kulturen nicht vergleichen«

Die Schriftstellerin und Ärztin über die Folgen einer Emigration, ihr Verhältnis zur Ukraine und das Leben als Jüdin in Deutschland – allesamt auch Themen ihres Romans »Zugwind«

von Maria Ossowski  05.04.2026