Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Lisa Edelstein Foto: imago

Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Klatsch und Tratsch aus der jüdischen Welt

 15.02.2016 19:03 Uhr

Daniel Radcliffe geht in Australiens Dschungel! Nein, nicht als Kandidat eines RTL-Camps, sondern als Hauptdarsteller in der Verfilmung eines israelischen Bestsellers. In dem Film Jungle soll der britische Harry Potter-Star den Israeli Yossi Ghinsberg spielen. Der hatte drei Monate ganz auf sich allein gestellt im Amazonas-Regenwald zugebracht und seinen Überlebenskampf in dem Buch Back from Tuichi beschrieben. Seine Erinnerungen werden nun, einem Bericht des »Hollywood Reporter« zufolge, verfilmt.

Mayim Bialik hat in der Late Show von James Corden ihre Brüste entblößt. Angefangen hatte es mit einem Streit zwischen Star-Journalist Piers Morgan und Schauspielerin Susan Sarandon. Morgan hatte sich über den tiefen Ausschnitt des Hollywood-Stars bei einer Preisverleihung aufgeregt und einen Shitstorm ausgelöst. Sarandon wehrte sich gegen die Kritik mit einem freizügigen Porträt ihres Dekolletés bei Twitter. In Cordens Show dann konnte sich Morgan einen fiesen Kommentar nicht verkneifen, woraufhin Bialik, die ebenfalls als Gast geladen war, aufstand und ihren Auftritt startete. Das Publikum bekam zwar nur den Rücken des Serien-Stars (The Big Bang Theory) zu sehen, aber war wohl genauso überrascht wie der Moderator.

Lisa Edelstein sollte ursprünglich die quirlige Kolumnistin Carrie Bradshaw in Sex and the City spielen. Darüber hat die amerikanische Schauspielerin, die als Lisa Cuddy aus der Serie Dr. House bekannt wurde, erstmals in der Sendung Access Hollywood gesprochen. Offenbar hatte sie 1997 schon bis zur Vertragsreife verhandelt, aber man wartete noch auf Sarah Jessica Parkers Entscheidung. Der Rest ist Geschichte.

Yael Naim ist Frankreichs Sängerin des Jahres. Am vergangenen Freitag wurde sie in Paris bei den »Victoires de la Musique« ausgezeichnet. Die Singer-Songwriterin erhielt den Preis für ihr Album Older. Naim wurde in Frankreich geboren, lebte aber viele Jahre in Israel, wo sie auch Militärdienst leistete. Weltweit berühmt wurde sie mit ihrem Titel »New Soul«, den der US-Konzern Apple für einen Werbespot verwendete. bp

Berlin

»Die Zukunft interessiert mich nicht mehr so furchtbar dolle«

Ein Chor von über 90-jährigen Menschen probt erstmals im Jüdischen Museum

von Nina Schmedding  04.09.2026

Kino

»Zur Not machen wir es in einem Badezimmer«

Zum elften Mal findet in Berlin das israelische Filmfestival »Seret« statt. Trotz schwieriger Zeiten denken die Veranstalter nicht daran aufzugeben

von Leon Stork  04.09.2026

Israel-Hasserin El Hissy

Jüdische Gemeinde Frankfurt übt scharfe Kritik am Börsenverein des Deutschen Buchhandels

Die Hintergründe

 04.09.2026

Musik

»Ein Tribut an David Bowie«

Daniel Donskoy über das gefeierte neue Musical »Rebel Rebel« und das Erbe des legendären britischen Sängers

von Ralf Balke  04.09.2026

"Two serious people sit on outdoor metal stairs in casual, tactical clothing, appearing tired or contemplative, with sunlight casting shadows behind them against a plain wall in a rugged environment."

Netflix

Wenn Fiktion auf Realität trifft

Die israelische Erfolgsserie »Fauda« meldet sich mit einer eindrucksvollen neuen Staffel zurück

von Sarah Cohen-Fantl  04.09.2026

Junge Israelis, die von Beta Israel, äthiopischen Juden, abstammen

Hamburg

2,5 Millionen Euro für Erforschung religiöser jüdischer Handschriften

Sophia Dege-Müller, Expertin für äthiopische Handschriften, erforscht religiöse Handschriften der äthiopischen Juden, der sogenannten Beta Israel. Ihre bis zu 500 Jahre alten Schriften seien bislang kaum wissenschaftlich untersucht worden

 03.09.2026

Medien

Wie »Die Zeit« den fanatischen Israelhasser Zohran Mamdani zur politischen Lichtgestalt umdeutet

von Regula Stämpfli  03.09.2026

Debatte

Öffentlich-Rechtliche Medien: Macht euren Job, aber macht ihn besser!

Ein Appell von Esther Schapira

von Esther Schapira  03.09.2026

Medien

Stephan-Andreas Casdorff ist wieder für den »Tagesspiegel« tätig

Die KI-generierten Meinungstexte von Stephan-Andreas Casdorff im »Tagesspiegel« hatten in der Branche für viel Aufruhr gesorgt. Seit Juni hatte der Ex-Chefredakteur seine Tätigkeit ruhen lassen. Nun kehrt er zurück

von Jana Ballweber  03.09.2026