Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Patricia Arquette Foto: imago

Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Klatsch und Tratsch aus der jüdischen Welt

 24.02.2015 10:23 Uhr

Patricia Arquette hat einen Oscar gewonnen. Die amerikanische Schauspielerin erhielt am Sonntagabend (Ortszeit) in Los Angeles die wohl berühmteste Auszeichnung im Filmbusiness für ihre Rolle in Richard Linklaters Coming-of-Age-Film Boyhood. Arquette bedankte sich allerdings in ihrer Rede nicht bei »Gott«, wie es viele ihrer Kollegen so oft tun. Sie sprach ein Thema an, das auch in Hollywood an der Tagesordnung ist: die Ungleichbehandlung der Frauen in den USA. Hörbar außer Atem sagte die 46-Jährige: »Wir haben für die Gleichberechtigung aller anderen gekämpft. Nun ist es an der Zeit, dass auch wir ein für alle Mal gleiche Bezahlung und gleiche Rechte für Frauen in den USA haben.«

Joan Rivers wurde vergessen. Die am 4. September vergangenen Jahres verstorbene amerikanische Comedian fehlte beim traditionellen »In Memoriam«-Rückblick bei der Oscar-Verleihung. Vielen Zuschauern missfiel das außerordentlich. Da half auch die fadenscheinige Begründung nicht, Joan Rivers sei eher im Fernsehen als auf der Leinwand zu sehen gewesen.

Adrien Brody zog bei der Verleihung der Academy Awards (fast) alle Blicke auf sich. Denn der Schauspieler, der für seine Rolle in dem Film Der Pianist vor sieben Jahren mit dem Oscar für die beste männliche Hauptrolle ausgezeichnet wurde, trug auf dem roten Teppich eine schwarz-weiße Jacke von Dolce & Gabbana. Damit stach der 41-jährige Schauspieler unter den sonst eher dunkel gekleideten Herren heraus. Auch die Kolleginnen waren gut angezogen. Scarlett Johansson trug ein hautenges grünes Kleid, Gwyneth Paltrow kam in Zartrosa, und Maroon-5-Sänger Adam Levine zog den klassischen Smoking vor.

Emmanuel Lubezki hat seinen Erfolg bei den Oscars 2014 in diesem Jahr noch einmal wiederholen können. Erneut gewann der jüdisch-mexikanische Kameramann und Produzent den begehrten Preis. Diesmal für seinen Film Birdman. kat

Warnung

Holocaust-Überlebende besorgt um Zukunft der Demokratie

Sieben Holocaust-Überlebende berichten in dem Buch »Nach der Nacht« über ihre Sorgen um die Demokratie und den Aufstieg rechter Parteien. Zu sehen sind Ausschnitte der Interviews auch im Nachtprogramm der ARD

 19.01.2026

Smartphones

Leben statt Bildschirm

Nach seinem Burnout will der Autor Jacob Weizman über die Gefahren übermäßiger Handy-Nutzung aufklären

von Leon Stork  19.01.2026

Europäische Mini-Tour

Paul Simon gibt zwei Konzerte in Berlin

Der 84-jährige Künstler tritt auch in Prag, Paris und anderen Städten auf. Tickets werden bereits angeboten – zu dreistelligen Preisen

 19.01.2026

Köln/Murwillumbah

Der neue Dschungel-Cast: Genialer Coup oder totaler Flop?

Gil Ofarim und Co.: Das neue Dschungelcamp-Ensemble sorgt für geteilte Meinungen. Während die einen den Cast lieben, gibt es auch auffällig viele Debatten darüber. Lohnt sich das Einschalten diesmal?

von Jonas-Erik Schmidt  19.01.2026

Vorwürfe

Kritik an Gil Ofarim: Jetzt äußert sich sein Bruder

Erstmals meldet sich nun Tal Ofarim zu Wort

 19.01.2026

Potsdam

Zentrum für Jüdischen Film geplant

Diese Einrichtung werde an der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf aufgebaut, sagt Brandenburgs Kulturministerin Manja Schüle (SPD)

von Yvonne Jennerjahn  19.01.2026

Frankreich

Undercover bei Israelfeinden

Für ihr Buch »Die neuen Antisemiten« recherchierte die französische Journalistin Nora Bussigny nach dem 7. Oktober in Aktivistengruppen und bei Demonstrationen

 19.01.2026

"Imanuels Interpreten" (17)

Carole King: Die lebende Legende

Von einem schüchternen Mädchen mit absolutem Gehör entwickelt sich die jüdische Künstlerin zu einer der einflussreichsten Songschreiberinnen und Sängerinnen

von Imanuel Marcus  19.01.2026

Fernsehen

Dschungelcamp 2026: Gil Ofarim soll Rekord-Gage kassieren

Der 43-jährige Sänger bekommt laut »Schlager.de« für seine Teilnahme an der in Australien gedrehten Show mehr Geld als je ein Teilnehmer zuvor

 18.01.2026