Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Seth Rogen Foto: imago

Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Klatsch und Tratsch aus der jüdischen Welt

 19.09.2014 15:58 Uhr

Barbra Streisand macht sich Gedanken über Israel. In einem jüngst veröffentlichten Artikel der »New York Times« heißt es von ihr, dass sie diese Gedanken in einem ganz gewöhnlichen Spiralblock festhalte. Einige davon würden wohl mit in ihre Biografie einfließen. So beginne, berichtet das Blatt, ein Kapitel wie folgt: »Die Welt missgönnt Erfolg«. Ansonsten, so das Magazin, freue sich Streisand auf das neue iPhone, halte das Buch Der Distelfink für lesenswert und trage eine Strickjacke für fast 60 Dollar – also eine ganz normale Frau.

Donna Karan ist vom Magazin »The Hollywood Reporter« zu einer der 25 einflussreichsten Designerinnen gewählt worden. Karan, die seit über 30 Jahren Persönlichkeiten wie die Politikerin Hillary Clinton oder Schauspielerinnen wie Demi Moore einkleidet, finde es aber am ehrenvollsten, die Sängerin Barbra Streisand mit ihren neuen Entwürfen zu überraschen – wie beispielsweise zur Oscar-Verleihung. Karan sagt: »Keiner legt so einen Auftritt hin wie Barbra.«

Yotam Ottolenghi hat ein neues Kochbuch geschrieben. Seit dem 11. September ist der Nachfolger von Plenty, der passenderweise Plenty More heißt, in den Buchläden auf Englisch zu erhalten. Mitte Oktober soll die deutsche Ausgabe erscheinen. Ein Fest für alle, die vegetarisches Essen mögen – und die, die es gerade für sich entdecken.

Seth Rogen hat einen neuen Job – na ja, nicht wirklich. Aber der Schauspieler könnte einen neuen haben, wenn er wollte. Denn der amerikanische Rapper Waka Flocka Flame hatte eine Art inoffizielle Stellenanzeige ausgeschrieben, in der er einen professionellen Dreher für seine Joints suchte. Rogen »bewarb« sich, indem er Waka Flocka Flame twitterte: »@WakaFlockabsm #icanroll Hit me up«. Offenbar war die Antwort positiv, denn die beiden twitterten ein unmissverständliches Bild von sich beim Rollen. kat

"Two serious people sit on outdoor metal stairs in casual, tactical clothing, appearing tired or contemplative, with sunlight casting shadows behind them against a plain wall in a rugged environment."

Netflix

Wenn Fiktion auf Realität trifft

Die fünfte Staffel von »Fauda« wurde ganz im Schatten der Ereignisse des 7. Oktober 2023 konzipiert. Für die Schauspieler war das eine besondere Herausforderung

von Sarah Cohen-Fantl  02.09.2026

Interview

»Meine Musik soll Herzen öffnen«

Motty Steinmetz ist in der orthodoxen Welt ein Superstar. Sein Großvater überlebte Auschwitz, nun tritt er zum ersten Mal in Deutschland auf. Wir haben mit dem chassidischen Sänger gesprochen

von Jan Feldmann, Mascha Malburg  02.09.2026

Musik

»Wir müssen laut sein. Stark sein. Kämpfen«

Der Rapper Ben Salomo hat in den sozialen Medien eine eindringliche Botschaft an die jüdische Gemeinschaft gerichtet. Was ihn zu dem Appell bewegt hat, erklärt er im Gespräch mit JA-Videoredakteur Jan Feldmann

von Jan Feldmann  02.09.2026

Albrecht Weinberg (1925 - 2026)

Kino

»Es ist immer in meinem Kopf«

Im Mai starb Albrecht Weinberg im Alter von 101 Jahren. Nun erscheint ein bewegendes Porträt über den Holocaust-Überlebenden, der nie den Glauben an die Menschheit verlor und seine letzten Lebensjahre der Erinnerungsarbeit widmete

von Wiebke Hollersen  02.09.2026

Zahl der Woche

6,6 Gramm Zucker

Fun Facts und Wissenswertes

 01.09.2026

Kino

Eine Rückkehr, keine Heimkehr

Hanns Zischler und Sandra Hüller glänzen in »Vaterland«, Pawel Pawlikowskis Drama über Thomas Manns Reise durch das geteilte Deutschland 1949

von Rudolf Worschech  01.09.2026

London

Gal Gadot drehte »The Runner« auf Krücken: »Ich brauchte eine Pause«

»Irgendwann waren meine Füße kaputt und das war’s dann«, sagt die israelische Darstellerin. »Danach musste ich mich erholen und all das.«

 01.09.2026

Literatur

Die perfekte Paranoia

»Howl« ist eine romangewordene Angstattacke, die Hoffnung macht. So etwas kann nur der britische Schriftsteller Howard Jacobson

von Sophie Albers Ben Chamo  01.09.2026

Mainz

Besucherzentrum an Welterbe-Friedhof öffnet seine Türen

Nach zweijähriger Bauzeit öffnet am Gelände des historischen Mainzer Judenfriedhofs ein Besucherzentrum. Der Friedhof selbst war fünf Jahre zuvor zum Weltkulturerbe ernannt worden

 01.09.2026