Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Freuen sich auf das erste Kind Foto: imago

José Pekerman weiß nicht, ob er den noch-Hertha-BSC-Spieler Adrian Ramos an der Fußballweltmeisterschaft in Brasilien teilnehmen lassen wird. Pekerman, kolumbianischer Nationaltrainer, hatte Ramos nach dessen Rückkehr in die Mannschaft des südamerikanischen Landes bislang noch nicht spielen lassen.

Harvey Weinstein ist multitaskingfähig. Der Film- und TV-Produzent sagte dem Online-Magazin Hollywood-Reporter, er schaue vier Late-Night-Shows gleichzeitig. »Ich liebe (Jimmy) Kimmel. Ich liebe Jimmy (Fallon) und ich liebe (David) Letterman. Und ich hoffe, dass Stephen Colbert in New York bleibt«, kommentierte er zudem den zukünftigen Standort der Talkshow.

Marc Mezvinsky und seine Frau Chelsea Clinton werden Eltern. Die 34-jährige Tochter des ehemaligen US-Präsidenten Bill Clinton und der 37-jährige Investmentbanker freuten sich sehr auf ihr erstes Kind, hieß es in amerikanischen Medien. »Ich hoffe, dass ich eine genauso gute Mutter für mein Kind sein werde, wie es meine Mutter für mich war«, sagte Clinton. Eine Frage wird allerdings derzeit heiß debattiert: Soll das Kind jüdisch oder christlich erzogen werden?

Paul Krugman hat einen neuen Job und sorgt damit gleich für Ärger. Der Nobelpreisträger und Wirtschaftsexperte soll künftig an der City University in New York über finanzielle Ungleichheit forschen und dafür ein nicht gerade geringes Gehalt beziehen, das sich auf umgerechnet 160.000 Euro für neun Monate belaufen soll. Glaubt man Gerüchten, ist der Arbeitsaufwand dafür nicht sehr groß.

Eric Afriat ist Millionär – dank Pessach. Oder dank Poker. Denn der 45-jährige Hobbyspieler ging lieber zu einem Turnier, anstatt mit seiner Mutter am Sedertisch zu sitzen. Wie sich herausstellte, war das eine gute Wahl, denn Afriat gewann und kann sich auf den Sedereinkauf 2015 nun ohne – finanzielle – Sorge vorbereiten. kat

David Baddiel

»Inzwischen kann man Messi in den Griff bekommen«

Der britische Autor über das Halbfinale England vs Argentinien, seinen legendären Fußball-Song »Three Lions« und warum er immer noch glaubt, dass England gegen Argentinien gewinnen wird

von Katrin Richter  15.07.2026

Interview

»Musik ist meine Heimat«

Die Sängerin Anna Margolina über Jazz, jiddische Lyrik und ihr Judentum

von Alicia Rust  14.07.2026

Medien

Wechsel im ARD-Studio Tel Aviv: Sophie von der Tann wird abgelöst

Während der BR seine Korrespondentin in höchsten Tönen lobt, wurde extern immer wieder heftige Kritik geübt. Von der Tanns Nachfolgerin in Israel ist Pia-Marie Steckelbach

 14.07.2026

Kommentar

Wenn Studenten wieder anfangen, Juden auszugrenzen

Es sind Beschlüsse wie der Boykott-Beschluss des Studierendenparlaments der Humboldt-Uni, bei denen man sich unwillkürlich fragt, ob die zukünftige sogenannte deutsche Bildungselite noch zu retten ist

von Leeor Engländer  14.07.2026

München

Bayerns 180-Grad-Restitutionswende

Der Freistaat hat sich entschieden, eine Bronze von Picasso zurückzugeben und dabei gleich seinen Umgang mit NS-Raubkunst zu reformieren

von Michael Thaidigsmann  14.07.2026

London

Sacha Baron Cohen als »Ali G« in Wimbledon

Der britische Komiker und Schauspieler hat viele Gesichter. Eine Kunstfigur erscheint plötzlich beim Tennis

 14.07.2026

Sehen!

»In the Hand of Dante«

Die Handlung springt zwischen den Jahrhunderten hin und her. Trotzdem ist der Film mit Gal Gadot und Oscar Isaac ein gelungenes Werk

von Katrin Richter  13.07.2026 Aktualisiert

Paris

»Die Isolation Israels ist ein historisches moralisches Versagen«

»Es ist ein dunkler Moment für Juden auf der ganzen Welt«, sagt der französische Philosoph Bernard-Henri Lévy. »Wir müssen stolz, stark und weise sein.«

 13.07.2026

Frauenfußball

Der Ball war nicht nur rund, sondern auch weiblich

Wie die österreichische Jüdin Ella Zirner-Zwieback zur Pionierin in einer von Männern dominierten Sportdisziplin wurde

von Martin Krauß  13.07.2026