Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Foto: dpa

Beyoncé war gemeinsam mit ihrem Mann, dem Rapper Jay-Z, im Anne-Frank-Haus in Amsterdam. Die R’n’B-Sängerin trug sich ins Gästebuch ein und postete anschließend auf ihrem Instagram-Profil zwei Fotos – wobei sie sich jedoch nicht in den Mittelpunkt stellte. Im Gegensatz zu ihrem Musikerkollegen Justin Bieber, der vor einem Jahr mit seinem Eintrag einen Shitstorm auslöste.

Gwyneth Paltrow und Chris Martin haben sich nach elf Jahren getrennt. In einem Statement auf goop.com hieß es, man habe entschlossen, getrennt zu leben, nachdem das Paar schon seit längerem mit Problemen zu kämpfen hatte. Man bleibe aber immer eine Familie.

Natalie Portman ist die bekannteste Israelin des vergangenen Jahrhunderts. Zu diesem Ergebnis kommt das »Pantheon«-Forscher-Team des Massachusettes Institute of Technology (MIT). Es hat einen neuen Rechenalgorithmus entwickelt, wonach allein die Israelis gelistet sind, die auch im Land geboren sind. Schimon Peres, der im heutigen Weißrussland geboren wurde, fehlt im Ranking, obwohl er bestimmt genauso bekannt ist wie Portman.

Alexa Karolinski ist mit dem Eberhard-Fechner-Förderstipendium der VG Bild-Kunst ausgezeichnet worden. Die Berliner Regisseurin, die den Preis für ihren Film Oma und Bella erhielt, wird im Rahmen der Grimme-Preis-Verleihung damit geehrt. In Oma und Bella erzählt Karolinski die Geschichte zweier jüdischer Frauen in Berlin, für die es fast nichts Schöneres gibt als das gute jüdische Essen.

Josh Radnor schaut mit einem lachenden und einem weinenden Auge auf das Ende der Serie How I Met Your Mother. Der 39-jährige Schauspieler sagte in der Talkshow Ellen, dass er nun ziemlich desorientiert sei. Nach 208 Folgen kein Wunder.

Julia von Heinz dreht einen Film über das Leben der TV-Legende Hans Rosenthal. Für die Regisseurin, die mit ihrem kürzlich angelaufenen Film Hannas Reise Erfolge feierte, geht mit der Verfilmung der Biografie des Berliner Showmasters (»Dalli Dalli«) ein lang gehegter Traum in Erfüllung. kat

Frankfurt am Main

Im Zeichen des Wiederaufbaus

Die internationale Konferenz »Displaced« zum jüdischen Leben im Europa der Nachkriegszeit wurde eröffnet

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Immer wieder montags

Lästern, schmatzen, Pingpong – ich gebe zu: Ich vermisse das Büro

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documenta: Gespräche über Antisemitismus-Vorwürfe

Kulturstaatsministerin Claudia Roth hat mit den Trägern der Kunstschau in Kassel über eine Überprüfung beraten

 17.01.2022 Aktualisiert

Zahl der Woche an Tu Bischwat

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Fun Facts und Wissenswertes

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Ökologie

Versteckte Klimaschützer

Wissenschaftler untersuchen die globale Wirkung unterirdischer Pilznetzwerke – auch die Negev-Wüste steht im Fokus

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Guy Stern

Einer der letzten »Ritchie Boys«

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NS-Raubkunst

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Zeitgeschichte

»Der Spiegel« und seine jüdischen Geburtshelfer

Zwei der drei britischen Offiziere, die 1946 den Anstoß zur Gründung des Nachrichtenmagazins gaben, waren Juden

von Michael Thaidigsmann  13.01.2022