Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Aviv Geffen feiert mit der SPD. Der israelische Musiker wird am Samstag beim Deutschlandfest der Sozialdemokraten auftreten – und vielleicht auch seinen neuen Song »Blackfield« präsentieren. Vor dem Brandenburger Tor wird Geffen neben Liedermacher-Urgesteinen wie Konstantin Wecker, Pop-Idolen wie Nena und den Rockabillys von Dick Brave auftreten. Illustre Mischung.

Leonard Cohen hat beim Kiddusch den Segen gesprochen. Der kanadische Sänger war am vergangenen Schabbat beim israelischen Botschafter in Kroatien zu Gast. Nach seinem Konzert in Istrien nutzte Cohen die Gelegenheit, um mal kurz beim Diplomaten vorbeizuschauen und gemeinsam mit ihm über die anstehende jüdische Woche der Kultur zu sprechen. Cohen bedauerte es, wegen anderer Konzertverpflichtungen nicht daran teilnehmen zu können.

Amanda Seyfried nimmt Krav-Maga-Stunden. Und hat mit ihren erst kürzlich erlernten Fähigkeiten schon einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Zum Beispiel bei Late-Night-Gastgeber Jimmy Fallon, der als Versuchskandidat herhalten musste. Seyfried erwischte Fallon dabei so unglücklich, dass sie ihm offenbar schon ein bisschen wehtat.

Seth Rogen traut Frauen nicht. Der kanadische Schauspieler, der gerade seinen Film Das ist das Ende vorgestellt hat, sagte im »Gala«-Interview, Frauen würden immer sagen, sie mögen Typen mit Humor. »Aber am Ende nehmen sie doch lieber Brad Pitt.«

Markus Rogan ist noch nicht unter der Haube. Der Schwimmstar aus Österreich hätte am 1. September Leanne Cobb heiraten sollen. Das österreichische Magazin seitenblicke.at hatte allerdings berichtet, dass die Hochzeitsseite des Paares offline gegangen und es nicht sicher sei, dass sich Rogan und Cobb das Ja-Wort geben würden. Grund seien persönliche Probleme. kat

Meinung

Warum Erwin Rommel kein Vorbild für die Bundeswehr sein kann

Der Mythos vom ritterlichen »Wüstenfuchs« überlagert bis heute die wahre Geschichte hinter dem Nazi-General. Umso dringender ist eine Beschäftigung mit seiner Biografie

von Benjamin Ortmeyer  07.05.2026

Kino

Historiendrama: »Andor Hirsch« - Ein jüdischer Junge im Nachkriegs-Ungarn

»Andor Hirsch« ist ein Historiendrama um einen jüdischen Jungen, der im Ungarn der 1950er Jahre mitten in den Nachwehen des gescheiterten Volksaufstands in eine Identitätskrise gerät - als er erfährt, wer sein Vater ist

von Kira Taszman  07.05.2026

Zahl der Woche

60 bis 75 Minuten

Fun Facts und Wissenswertes

 07.05.2026

Satire

Wie die Jüdische Allgemeine in 80 Jahren entsteht

Die KI braucht keinen Urlaub und macht nie Fehler: Eine Vorausschau

von Ralf Balke  07.05.2026

Redaktion

Die Menschen hinter der Jüdischen Allgemeinen

Wer textet und redigiert, gestaltet, illustriert und organisiert heute die Jüdische Allgemeine? 19 Menschen, neun Ressorts – wir stellen uns vor

 07.05.2026

Presse

Laut und deutlich

Jüdische Zeitungen verstanden sich stets als Stimme ihrer Leserschaft. Daran hat sich auch in Deutschland bis heute wenig geändert

von Philipp Lenhard  07.05.2026

Presse

Stimme des Neubeginns

Anfang 1946 kehrten Karl und Lilli Marx aus dem britischen Exil nach Deutschland zurück und übernahmen in Düsseldorf die Herausgeberschaft eines jüdischen Gemeindeblattes. Im Laufe der Jahre ging daraus die Jüdische Allgemeine hervor. Porträt eines Vermittlerpaares

von Ralf Balke  07.05.2026

Zeitungsproduktion

Mit Papier, Schere und Klebestift

Texte kamen per Fax, Manuskripte per Post. Unsere ehemalige Kollegin erinnert sich, wie früher die Allgemeine Jüdische Wochenzeitung gemacht wurde

von Heide Sobotka  07.05.2026

Essay

Herzenstexte auf gedrucktem Papier

Unsere Autorin begann beim Fernsehen, war lange Zeit beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk und schreibt heute für die Jüdische Allgemeine. Eine Liebeserklärung

von Maria Ossowski  07.05.2026