Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

mila kunis bewährte sich als Lebensretterin. Als ein Angestellter der Schauspielerin in ihrem Haus einen epileptischen Anfall erlitt, reagierte die 28-Jährige sofort richtig: Sie drehte den Kopf des Mannes zur Seite und schob ihm eine Geldbörse in den Mund, um zu verhindern, dass er seine Zunge verschluckte und erstickte. Die wenig später eintreffenden Notfallsanitäter waren beeindruckt.

john Travolta wandelt angeblich auf den antisemitischen Spuren von Mel Gibson. Der Filmstar soll versucht haben, einen Masseur zu nötigen, sexuelle Handlungen an ihm zu vollziehen und dabei erklärt haben, Ähnliches habe er in seinen Anfangsjahren in Hollywood auch ständig machen müssen, da die Filmmetropole von »homosexuellen jüdischen Männern kontrolliert« werde. Der Masseur hat Anzeige erstattet. Travolta dementiert den Vorfall und klagt seinerseits wegen Verleumdung.

michel friedman geht meilenweit für den
jüdisch-christlichen Dialog. Der TV-Moderator und frühere
Zentralratsvize nahm an einer 18-Kilometer-Wallfahrt zum Heiligen Rock in Trier teil. Probleme mit der christlichen Reliquie hat Friedman nicht: »Mein Judentum gibt mir genug Selbstbewusstsein, um mit meinen jüngeren christlichen Geschwistern umzugehen.«

Lisa Edelstein empfiehlt all ihren Mitjuden, Vegetarier zu werden. Der Schritt zur fleischlosen Ernährung sei gerade für Kinder Israels leicht, meinte die Darstellerin der Ärztin Lisa Cuddy aus der TV-Serie Dr. House und Tierrechtsaktivistin in einem Interview: »Als Jüdin bin ich in einem Elternhaus aufgewachsen, in dem nur koschere Speisen auf den Tisch kamen. Als Vegetarierin musste ich lediglich auf eine Sache mehr verzichten.«

etgar keret hat kein Vertrauen in die Größen des europäischen Fußballs. Manchester-United-Coach Alex Ferguson würde, wenn es wieder zu einem Holocaust käme, keine Juden in seiner Dachkammer verstecken, mutmaßte der israelische Schriftsteller in einem In-terview. Auch Stürmerstar Cristiano Ro-naldo von Real Madrid wäre in einem solchen Fall keine Hilfe, glaubt Keret. ja

Meinung

Die Israel-Allergie der ARD: Douze Points für Israel und dann Schweigen

Die ARD-Aftershow zum Eurovision Song Contest offenbarte mehr als nur eine redaktionelle Panne. Sie zeigte ein tiefgreifendes Problem

von Guy Katz  17.05.2026

Sachbuch

Pageturner zum Nahostkonflikt

Hamza Abu Howidys Erstlingswerk »Muscheln am Strand von Gaza« erzählt von einer Jugend unter der Terrorherrschaft der Hamas

von Sabine Brandes  17.05.2026

Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Klatsch und Tratsch aus der jüdischen Welt

von Bettina Piper, Imanuel Marcus  17.05.2026

Das hebräische Alphabet übersetzt in Magnetbuchstaben.

Glosse

Der Rest der Welt

Urlaub in Italien oder Warum ich überall Hebräisch höre

von Nicole Dreyfus  17.05.2026

Kulturkolumne

Meine halbierte Bibliothek

Ein Umzug steht an. Warum Uwe Johnson bleibt und Günter Grass rausfliegt

von Maria Ossowski  17.05.2026

Wien

14 Aktivisten bei Anti-Israel-Demo festgenommen

Vor Beginn des ESC-Finales gab es mehrere Demonstrationen gegen Israels Teilnahme

 17.05.2026

Meinung

Ein Mutmacher in trüben Zeiten

Die Abstimmung für Noam Bettan beim Eurovision Song Contest zeigt, dass sich die Bürger nicht so einfach von israelfeindlicher Propaganda beeinflussen lassen

von Daniel Killy  17.05.2026

Eurovision Song Contest

Als die Zuschauer abstimmten, rutschte Israel deutlich nach oben

Das Zuschauervoting mit einer Abstimmung für Israels Ansehen zu verwechseln, wäre ein Fehler. Aber es sagt etwas über ESC-Fans

von Martin Krauss  17.05.2026

Aufgegabelt

Mocktail: Tel Aviv Spritz

Rezepte und Leckeres

 17.05.2026