Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

woody allen spielt wieder einmal einen Frauenhelden. An der Seite von John Turturro, der auch Regie führt, wird er in dem Film Fading Gigolo zu sehen sein, dessen Dreharbeiten im April beginnen. Allen und Turturro spielen darin zwei chassidische Juden, die beschließen, ins Gigolo-Business einzusteigen. Für Woody Allen ist es das erste Mal seit zwölf Jahren, dass er in einem Film mitspielt, bei dem er nicht selbst Regie führt.

celine dion geht unter die Gastronomen. Die kanadische Popdiva (My Heart Will Go On) hat mit einer Gruppe von Investoren das Schwartz’s Deli in Montreal gekauft. Fans, die befürchten, dass das 1928 gegründete Schwartz’s unter gojischen Inhabern bald keine koschere Küche mehr anbietet, werden von Mitinvestor Paul Nakis beruhigt: »Schwartz’s Hebrew Delicatessen« werde auch weiterhin sein berühmtes Pastrami anbieten.

mila kunis fühlt sich fett. Das verriet die 28-jährige Schauspielerin dem Magazin Harper’s Bazaar. Die 20 Kilo, die sie für ihre Rolle in Darren Aronofskys Black Swan hatte abnehmen müssen, seien inzwischen wieder da – allerdings nicht an den gewünschten Stellen: »Ich hätte lieber einen größeren Hintern. Stattdessen sitzt das Fett jetzt an der Hüfte.« Für ihre bekannteste Rolle ist das äußere Erscheinungsbild ohnehin egal: Kunis synchronisiert seit Jahren Meg Griffin in der Zeichentrickserie Family Guy.

marc jacobs lässt seine Models länger arbeiten als erlaubt. Das behauptet zumindest Hailey Hasbrook, die auf der Fashion Week in New York für den Stardesigner oft bis weit nach Mitternacht modeln musste. Nach den Richtlinien der Branche eigentlich nicht erlaubt – ebenso wenig wie die Beschäftigung von 14-jährigen Models. Letzteres verteidigte Jacobs gegenüber der New York Times so: Nur mit Models über 16 zu arbeiten, sei eine Einschränkung seiner kreativen Freiheit.

katie price nimmt eine neue CD auf. Das frühere Seite-3-Girl der britischen Boulevardzeitung The Sun war 2005 mit der Single Not Just Anybody bei der Vorausscheidung zum Eurovision Song Contest durchgefallen. »Damals konnte ich den Song nicht richtig singen«, bekennt Price. Die Erwartungen von Musikkennern an ihr neues Werk sollen eher verhalten sein. ja

Berlin

»Die Zukunft interessiert mich nicht mehr so furchtbar dolle«

Ein Chor von über 90-jährigen Menschen probt erstmals im Jüdischen Museum

von Nina Schmedding  04.09.2026

Kino

»Zur Not machen wir es in einem Badezimmer«

Zum elften Mal findet in Berlin das israelische Filmfestival »Seret« statt. Trotz schwieriger Zeiten denken die Veranstalter nicht daran aufzugeben

von Leon Stork  04.09.2026

Israel-Hasserin El Hissy

Jüdische Gemeinde Frankfurt übt scharfe Kritik am Börsenverein des Deutschen Buchhandels

Die Hintergründe

 04.09.2026

Musik

»Ein Tribut an David Bowie«

Daniel Donskoy über das gefeierte neue Musical »Rebel Rebel« und das Erbe des legendären britischen Sängers

von Ralf Balke  04.09.2026

"Two serious people sit on outdoor metal stairs in casual, tactical clothing, appearing tired or contemplative, with sunlight casting shadows behind them against a plain wall in a rugged environment."

Netflix

Wenn Fiktion auf Realität trifft

Die israelische Erfolgsserie »Fauda« meldet sich mit einer eindrucksvollen neuen Staffel zurück

von Sarah Cohen-Fantl  04.09.2026

Junge Israelis, die von Beta Israel, äthiopischen Juden, abstammen

Hamburg

2,5 Millionen Euro für Erforschung religiöser jüdischer Handschriften

Sophia Dege-Müller, Expertin für äthiopische Handschriften, erforscht religiöse Handschriften der äthiopischen Juden, der sogenannten Beta Israel. Ihre bis zu 500 Jahre alten Schriften seien bislang kaum wissenschaftlich untersucht worden

 03.09.2026

Medien

Wie »Die Zeit« den fanatischen Israelhasser Zohran Mamdani zur politischen Lichtgestalt umdeutet

von Regula Stämpfli  03.09.2026

Debatte

Öffentlich-Rechtliche Medien: Macht euren Job, aber macht ihn besser!

Ein Appell von Esther Schapira

von Esther Schapira  03.09.2026

Medien

Stephan-Andreas Casdorff ist wieder für den »Tagesspiegel« tätig

Die KI-generierten Meinungstexte von Stephan-Andreas Casdorff im »Tagesspiegel« hatten in der Branche für viel Aufruhr gesorgt. Seit Juni hatte der Ex-Chefredakteur seine Tätigkeit ruhen lassen. Nun kehrt er zurück

von Jana Ballweber  03.09.2026