Anatole Taubman

Nach medizinischem Notfall Yoga entdeckt

»Ich hatte vor zwei Jahren einen medizinischen Notfall mit einem sogenanntem Vernichtungskopfschmerz. Das war ein Alarmsignal für mich«: Anatole Taubman (45) Foto: dpa

Anatole Taubman

Nach medizinischem Notfall Yoga entdeckt

Der Schweizer Schauspieler macht täglich Übungen für die »innere Ruhe und Stille«

 26.06.2019 10:54 Uhr

Der Schweizer Schauspieler Anatole Taubman (48, Ein Quantum Trost) macht seit einem schwerwiegenden gesundheitlichen Einschnitt in seinem Leben täglich Yoga.

»Ich hatte vor zwei Jahren einen medizinischen Notfall mit einem sogenanntem Vernichtungskopfschmerz. Ich musste sofort ins Krankenhaus, das war ein Alarmsignal für mich«, sagte Taubman am Rande der Präsentation des Kinofilms Traumfabrik in Berlin.

Stille Er habe daraus gelernt und es gehe ihm jetzt blendend. Auch Dank Yoga: »Ich hätte nie gedacht, dass das Wort mit den vier Buchstaben mal eine Bedeutung für mich haben könnte. Seit über einem Jahr mache ich nun aber täglich Yoga für die innere Ruhe und Stille.« Yoga sei nicht mehr wegzudenken aus seinem Leben.

Taubman spielte bereits in zahlreichen internationalen Filmproduktionen mit, unter anderem in 96 Hours und James Bond 007: Ein Quantum Trost. Aktuell ist der jüdische Schauspieler im Hollywoodfilm Men in Black: International zu sehen.

Am 4. Juli startet der deutsche Liebesfilm Traumfabrik in den Kinos, in dem Taubman den Genossen Grote spielt. Der Film feierte am Montag in Berlin Premiere.  dpa/ja

Programm

Lebenswille, musikalische Soiree und Fußball unterm Hakenkreuz: Termine und TV-Tipps

Termine und Tipps für den Zeitraum vom 14. Mai bis zum 21. Mai

 19.05.2026

Analyse

Warum Israel beim ESC so erfolgreich war

Gegen Israels Teilnahme am ESC gab es viele Proteste, doch die Zuschauer stimmten am Ende überaus oft für den Beitrag ab. Wie passt das zusammen? Eine Analyse zum Voting-System, zur Werbung und dem Beitrag selbst

von Daniel Zander  19.05.2026

Kultur

Wer ist »Michelle«? Das Geheimnis hinter Israels ESC-Song

Noam Bettans Lied klingt wie eine Trennungsgeschichte – doch viele interpretieren den Text anders: Als die komplizierte Beziehung des jüdischen Volkes zu Europa

von Sabine Brandes  19.05.2026

New York

Bob Dylan - Der geniale Sonderling

Protestlieder, elektrischer Rock, Country-Alben, religiöse Musik. Die Welt hat ihm einige der einflussreichsten Musikstücke zu verdanken. Eine Ikone wollte er aber nie sein

von Anne Pollmann  19.05.2026

Berlin/Paris

Berliner Fotograf dokumentiert Pariser Juden-Deportation

Lange Zeit unbekannte Fotos zeigen, wie Pariser Juden 1941 ahnungslos einer Vorladung folgten – und in den Abgrund geführt wurden. Was der Harry Croner dabei dokumentierte

 19.05.2026

In eigener Sache

»Jüdische Allgemeine« erhält Tacheles-Preis

Der Tacheles-Preis wird alle zwei Jahre an Personen oder Organisationen verliehen, die sich für die Sicherung einer jüdischen Zukunft in Deutschland einsetzen. Die Laudatio hält der neue WELT-Chefredakteur Helge Fuhst

 18.05.2026

Ehrung ohne Preisträgerin

Nach Knieverletzung: Barbra Streisand sagt Cannes-Besuch ab

In Frankreich wollte sie die Ehrenpalme entgegennehmen. Nun hört die Sängerin und Schauspielerin aber auf ihre Ärzte. Das Filmfestival will die Ikone trotzdem ehren

 18.05.2026

Geburtstag

Bob Dylan wird 85: Genie, Grenzgänger und niemals greifbar

Die berühmte Frage in seinem bekanntestem Song lehnt sich direkt an diese Geschichte an: Wie fühlt es sich an, ohne ein Heim zu sein, wie ein völlig Unbekannter, wie ein rollender Stein?

von Paula Konersmann  18.05.2026

Meinung

Die Israel-Allergie der ARD

Douze Points für Israel - und dann Schweigen

von Guy Katz  17.05.2026